RSV vorneweg, GHTC zurück
RP (04.05.2009)
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Mit zwei Kantersiegen baute der Rheydter Spielverein in der Zweiten Bundesliga seine Tabellenführung auf zwei Punkte Vorsprung aus. Der Gladbacher HTC enttäuschte gegen Raffelberg, gewann dann aber 6:3 in Kahlenberg.
Selbst eine Platzwunde am Kopf konnte Sebastian Meister nicht aufhalten. Schnell fuhr der Stürmer des Rheydter Spielvereins ins nahe gelegene Krankenhaus und ließ sich nähen, um in der zweiten Halbzeit wieder auf Torejagd zu gehen. Was auch vortrefflich gelang: Meister steuerte noch zwei Tore zum 9:3 (3:1) beim Club Raffelberg bei, dem zweiten deutlichen Sieg des RSV an diesem Wochenende nach dem 5:1 (1:1)-Erfolg beim Kahlenberger HC.
Meister stand damit sinnbildlich für die Motivation des Zweitliga-Spitzenreiters, um die sich ihr Trainer André Schiefer nach dem Derby-Sieg gegen den Gladbacher HTC ein wenig Sorgen gemacht hatte. "Ich hatte ein bisschen Bammel vor dem Wochenende. Aber die Mannschaft hat das richtig gut gemacht", sagte Schiefer. In beiden Spielen aber benötigte sein Team, dass nun zwei Punkte vor dem ersten Verfolger Blau-Weiß Köln liegt, eine kleine Anlaufzeit.
Gladbach beweist Moral
In Kahlenberg glich RSV-Kapitän Matthias Gräber die Führung des Gastgebers postwendend aus, bevor Rheydt die Partie im zweiten Durchgang sicher nach Hause brachte. Und in Raffelberg waren es Strafecken-Tore, die dem RSV eine beruhigende Halbzeit-Führung einbrachten. "Wenn wir einmal vorne liegen, läuft es auch", sagte Schiefer zu seiner überragenden Offensive.
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