RSV siegte 2:1 im Spitzenspiel
RP (29.09.2008)
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André Schiefer fehlten gleich zweimal die Worte. Zunächst hatte ihn das 2:2 des Rheydter Spielvereins beim Rissener SV mit anschließender Niederlage im Penalty-Schießen enttäuscht, dann der 2:1-Sieg im Spitzenspiel beim Großflottbeker THGC begeistert. „Das war auf jeden Fall sehr erleichternd“, kehrte Schiefer mit Tabellenplatz zwei letztlich ebenso zufrieden aus Hamburg zurück wie der Gladbacher HTC, der bei Großflottbek eine knappe 2:3-Niederlage kassierte, dann aber Rissen 5:1 besiegte.
Geschlossene Mannschaftsleistung
Beim RSV hatte es nach dem unbefriedigenden Unentschieden in Rissen sogar eine kleine Aussprache gegeben. „Wir hatten in den ersten Spielen auch einiges Pech, aber ebenso hat die mannschaftliche Geschlossenheit gefehlt“, sagte Schiefer. Auch in Rissen musste sein Team einem Rückstand hinterherlaufen. Phillip Steffen und Sebastian Meister trafen zwar zum 2:1, doch kurz vor Schluss egalisierte der Gastgeber. „Wir waren selbst schuld“, sagte Schiefer, der am Tag darauf aber ungleich glücklicher war: „Die ganze Mannschaft hat zusammengehalten und erstmals über fast die gesamte Spielzeit auf hohem Niveau gespielt.“ Mann des Tages war Steffen, der mit seinen zwei Toren den Sieg gegen den Aufstiegskonkurrenten sicherte. Zudem gab Neuzugang Belal Enaba ein viel versprechendes Debüt für den RSV. „Es hat richtig Spaß gemacht. Vielleicht fällt jetzt dieser totale Druck vom Team ab“, hofft Schiefer auf eine positive Entwicklung innerhalb der nächsten zwei spielfreien Wochen.
Auch der GHTC geht mit einem Erfolgserlebnis in die Spielpause. „Es war sehr wichtig, hier ein gutes Wochenende zu haben, damit wir nicht Gefahr laufen, uns mit dem Abstiegskampf beschäftigen zu müssen“, sagte ein erleichterter Trainer Andrew Meredith nach dem 5:1 beim Rissener SV, der den GHTC auf den sechsten Tabellenplatz klettern ließ. „Wir haben es gegen Rissen viel besser gemacht als gegen Flottbek, wo wir nach unserer Führung durch Julian Altenrath eine schlechte Phase hatten“, sagte der Australier. Trotzdem war für den GHTC mehr drin als Marco Testruts spätes Anschlusstor zum 2:3.
In Rissen ließ sich der von den starken Mittelfeldakteuren Chrissi Menke und Marcus Funken geführte Erstliga-Absteiger das Spiel aber nicht mehr aus der Hand nehmen, sondern markierte kurz nach der Pause das entscheidende 3:1. Altenrath (2), Funken, Stefan Vos und Lucas Teepe zeichneten für die Tore verantwortlich. „Ich bin sehr glücklich, eine so motivierte Truppe zu haben“, lobte Meredith.
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