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RSV setzt auf Pobuta, GHTC weiter guter Dinge

RP (11.12.2008)


 
 

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Wie schnell die Zeit vergeht. Kaum hat die Hallensaison begonnen, stehen für den Gladbacher HTC in der Bundesliga und den Rheydter Spielverein eine Klasse darunter schon vorentscheidende Spiele an.

„Wenn wir verlieren, sind wir vier Punkte hinter Düsseldorf. Das würden die sich dann wohl nicht mehr nehmen lassen“, sagt RSV-Trainer André Schiefer vor dem Spitzenspiel des Verfolgers bei Tabellenführer DSD Düsseldorf (Samstag, 17.30 Uhr). Das Hinspiel hatten die Rheydter zum Saisonauftakt 6:8 verloren. „DSD hat die bessere Hallenmannschaft, wir die besseren Individualisten. Da können die Strafecken entscheidend sein“, der die Standards entsprechend ausführlich trainieren lässt und auf Torhüter Marcin Pobuta hofft: „Wir hatten bislang unsere besten Phasen, wenn er stark gehalten hat. Auf ihn wird es am Samstag ankommen.“ Zudem setzt der Trainer auf die Erfahrung seines Teams.

Erstes Spiel gegen Mülheim

„Die Halle ist bereits ausverkauft. Wir können uns auf einen heißen Kampf einstellen. Aber ich glaube, dass meine Spieler gut damit zurecht kommen werden“, sagt Schiefer. Der Ausgang des Topspiels werde wohl auch die zweite Partie des Wochenendes daheim gegen Blau-Weiß Köln (Sonntag, 12 Uhr, Halle Rheydt-West) beeinflussen: „Ein Sieg in Düsseldorf würde uns nochmals einen zusätzlichen Schub geben. Dann ist der Aufstieg greifbar.“

Einen positiven Schub benötigt auch der noch punktlose GHTC vor den Spielen gegen den Düsseldorfer HC (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle GHTC) und bei Uhlenhorst Mülheim (Sonntag, 12 Uhr). „Wir müssen akzeptieren, dass die anderen Teams gegen uns Favorit sind. Doch das letzte Wochenende war schon enttäuschend“, sagt Trainer Andrew Meredith zu den hohen Schlappen in den letzten Partien.
Doch deswegen sieht der Australier nicht schwarz: „Das Training am Dienstag war sehr positiv. Und die Stimmung im Team ist weiterhin sehr gut. Wir müssen das beste aus der Situation machen.“ Dabei setzt Meredith auf die Unbekümmertheit seiner vielen Talente: „Sie machen ihre Fehler. Aber sie lernen auch, dass dies im Leistungssport dazu gehört.“ Zudem hilft gegen den DHC der Blick zurück.
Im Hinspiel hatte der GHTC dort seine beste Saisonleistung geboten. Am Sonntag wartet mit Mülheim das Team, gegen das Gladbach noch nicht gespielt hat und das bislang erst drei Punkte gesammelt hat. „Vielleicht ist es ganz gut, dass wir durch das ausgefallene Heimspiel erst jetzt auf sie treffen. Doch um in der Liga zu bleiben, ist jedes Spiel entscheidend“, so Meredith.
 


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