RSV muss noch auf Belal Enaba warten
RP (18.09.2008)
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Am letzten Samstag spielten sie noch gegeneinander, nun werden sie zunächst im Gleichschritt marschieren. Der Spielplan der Zweiten Bundesliga will es so, dass Rheydter Spielverein und Gladbacher HTC an den nächsten Wochenenden auf die selben Gegner treffen. Am kommenden Doppelspieltag sind dies der Duisburger Club Raffelberg und Kahlenberger THC aus Mülheim.
„Wir wollen zweimal zu Hause gewinnen und sechs Punkte holen“, sagt RSV-Trainer André Schiefer, der mit dem Derby-Ergebnis (3:3 mit anschließender Niederlage im Penalty-Schießen) leben konnte, mit dem Spiel seiner Mannschaft dagegen weniger: „Wenn wir so spielen wie in der ersten Halbzeit gegen den GHTC, bekommen wir auch gegen Raffelberg oder Kahlenberg Probleme.“ Dass seine mit etlichen Neuzugängen zusammengestellte Truppe sich noch weiter einspielen muss, wollte Schiefer nicht als Ausrede gelten lassen: „Es waren einfach zu viele individuellen Schwächen.“ Das Rheydter Spiel kurzfristig verstärken kann Belal Enaba aber immer noch nicht. Der Neuzugang vom GHTC wartet in seiner Heimat weiter auf sein Visum. Doch auch ohne den Ägypter hat der Aufstiegsanwärter genug Qualität, um Raffelberg, das mit einer 2:5-Niederlage bei Blau Weiß Köln fehlgestartet ist, und Aufsteiger Kahlenberg in die Schranken zu weisen. „Es spielt aber niemand in der Liga, den man so weghauen kann“, warnt Schiefer.
Davon gehen sie auch beim GHTC nicht aus. Nach dem gelungenen Auftakt sind die Verantwortlichen vielmehr bemüht, den Druck auf das junge Team nicht zu groß werden zu lassen. „Natürlich erhoffen wir uns in Raffelberg und daheim gegen Kahlenberg Punkte. Doch das Wichtigste ist, dass sich die Jungs von Spiel zu Spiel verbessern“, betont Teammanager Detlef Binder. Die gute Leistung vom Derby konstant abrufen zu können, muss das Team erst noch beweisen. Und das wird schwer genug. „Unser neuer Trainer Andrew Meredith kennt die Mannschaften natürlich noch nicht so gut, aber wir haben sie schon studiert. Und gegen Kahlenberg haben wir uns zuletzt im Testspiel schwer getan“, sagt Binder. Wo der GHTC wirklich steht, würde man noch nicht richtig einschätzen können, sagt Binder, doch „wenn wir so spielen wie gegen Rheydt, mache ich mir keine Sorgen“.
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