Meredith braucht die A-Jugendlichen
RP (16.10.2008)
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Eng geht es zu in der Zweiten Bundesliga. Gerade mal vier Punkte trennen derzeit den Tabellendritten Rheydter Spielverein vom Achten Gladbacher HTC. „Kein Team in dieser Liga ist unschlagbar. Alle Mannschaften haben schon gute und schlechte Wochenenden gehabt“, sagt GHTC-Trainer Andrew Meredith, der wie sein Kollege André Schiefer vom RSV am kommenden Doppelspieltag auf einen positiven Abschluss vor der Hallenpause hofft.
Beide Teams haben sowohl Hannover 78 als auch den Braunschweiger THC zu Gast. „Mit guten Ergebnissen rücken wir ins Mittelfeld der Tabelle vor. Am wichtigsten ist mir jedoch, dass die Mannschaft die taktischen Vorgaben umsetzt, an denen wir in den letzten sechs Wochen gearbeitet haben“, erklärt Meredith. Der Australier hat am Wochenende mit Personalproblemen zu kämpfen, da zeitgleich die Zwischenrunde um die Deutsche Meisterschaft der Jugend A ausgetragen wird. „Das ist ein unheimlich großes Problem. Aber einige Junges musste ich im Herrenteam behalten.“ So werden Marcus Funken, Tom Spenrath, Lennard Kern, Julian Altenrath und Immanuel Kitazume nicht für die A-Jugend freigestellt. Zudem verstärkt Achim Krauss aus der Zweiten Mannschaft den GHTC an diesem Wochenende.
Der RSV geht bis auf den angeschlagenen Tomasz Spalek mit dem kompletten Kader an die beiden Heimspiele heran. „Ich erhoffe mir so viele Punkte wie möglich, um weit nach vorne zu kommen“, sagt Schiefer. Um nach drei Wochen Pause gut vorbereitet die Aufgaben anzugehen, absolvierte der RSV vorgestern ein Testspiel gegen den mit Olympiasiegern gespickten Erstligisten Rot Weiß Köln. „Mit denen können wir uns nicht messen. Wir hatten gute Phasen im Spiel. Ich bin aber auch dankbar, dass man unsere Defizite so klar sehen konnte“, kommentierte Schiefer im Anschluss die 2:6-Niederlage seiner Mannschaft.
Um nicht auf der Stelle zu treten, wünscht sich der Coach gegen Hannover (derzeit Vierter) und Schlusslicht Braunschweig „mehr Aggressivität und ein besseres Arbeiten bei gegnerischen Kontern“. Denn das 2:1 beim Aufstiegskonkurrenten Großflottbek darf kein Ruhekissen sein. „Gegen einen solchen Gegner zu spielen ist einfach. Aber das müssen wir auch gegen kleinere Vereine zeigen.“ Es geht eben eng zu in der Zweiten Liga.
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