Johannes Sonntag in Südafrika

Berichterstattung FSJ Jugendlager "FSJ goes South Africa"

Seit dem 3. Juni sind 50 Teilnehmer/innen (darunter unser Johannes Sonntag) aus 4 Landessportjugenden im Rahmen des Abschlussseminares im Freiwilligen Sozialen Jahr im Sport in Südafrika vor Ort.

Insgesamt drei Wochen lang werden die Jugendlichen das Land am Kap erforschen, seine Kultur und Geschichte kennenlernen und die Spiele der WM hautnah miterleben.

Neben Workshops und Mottotagen werden auch Ausflüge und Treffen mit Einheimischen zum unvergesslichen Erlebnis werden. Ein Kernpunkt in dem Jugendlager ist das Prinzip des BarCamps. Dabei beteiligen sich die Jugendlichen aktiv am Campleben und gestalten es mit. Nach eigenen Ideen und Interessen werden die Teilnehmer/innen das Programm vor Ort entwerfen und umsetzen.

Unter folgendem Link findet sich das Online-Tagebuch, in dem die Jugendlichen jeden Tag von ihren Erlebnissen mit Bildern und spannenden Texten berichten:
http://www.netzwerk-sportjugend.de

Ein persönlicher Reisebericht von Johannes:

Inzwischen haben wir hier einiges erlebt, was ich im Folgenden mal erzählen möchte:

Meine Anreise war relativ stressig. Ich sollte von Gladbach aus mit dem Zug über Düsseldorf und Köln nach Frankfurt zum Flughafen fahren.
Kurz vor Abfahrt zum Bahnhof, habe ich auf der Homepage der Bahn gesehen, dass mein Zug so verspätet sein wird, dass ich die Anschlusszüge verpassen würde. Also kurzerhand nach Düsseldorf gefahren und dort eingestiegen. So kam ich noch pünktlich am Flughafen an. Mein Flieger startete um 21.15 ca. 30 min zu spät, aber wir kamen trotzdem planmäßig um 7.15 am nächsten Morgen an. Der Flug war extrem unruhig, sodass wir die meißte Zeit angeschnallt bleiben mussten und der Boardservice diverse Male abgebrochen wurde. Von Johannesburg ging es mit dem Bus ca. 4 Stunden lang nach Whiteriver nahe Nelspruit, einem der WM-Austragungsorte.
Unser Quartier ist eine Grundschule mit Schlafmöglichkeit.
Wir schlafen mit 40 Jungs in einem großen Raum, der zum Glück etwas verwinkelt ist. Ansonstet bietet das Schulgelände sehr viel. Es gibt ein eigenes Rugbystadion, diverse Netballplätze, 3 Hockeyplätze (Naturrasen) und einen Pool.

Jetzt mal ein paar Sachen zu Afrika allgemein: Hier ist momentan Winter, tagsüber hat es trotzdem ca. 23-28°C,aber nachts fallen die Temperaturen auf unter 10°C. Dunkel wird es schon gegen 6 und dann heißt es für uns alle, dass wir wieder im Haus sein müssen, denn im Dunkeln ändert sich das Bild auf den Straßen extrem. Tagsüber fühle ich mich absolut sicher und es sind kaum Unterschiede zu Deutschland erkennbar, außer dass die Stimmung viel besser und die Menschen viel freundlicher sind.

Bisheriges Highlight für mich war der Krügernationalpark. Aufgestanden sind wir um halb 5 morgends um schon um 6 in den Park zu fahren. Nach 5 Minuten lief auch shcon das erste Nashorn vor uns über die Straße. Davon folgten im Laufe des Tages noch viele und außerdem noch Tiere, wie Elefanten, Büffel, Giraffen, Zebras, Gnus und viele Vögel.

An einem anderen Tag haben wir ein Township (Armensiedlung) besucht und uns mit den dort lebenden Kindern getroffen. Im Laufe des Tages spielten wir viele Spiele, machten Sport und verteilten Mitbringsel. Alle Kinder waren sehr neugierig und aufgeschlossen, wir wurden herzlich begrüßt und bejubelt.

Kommen wir zum Fußball in Südafrika. Wir haben bereits ein Spiel live gesehen, das Testspiel Chile-Neuseeland. Die Stimmung hier ist unglaublich. Auf den Straßen wird gefeiert und getanzt und jeder trägt gelbe Fan-Shirts. Gestern waren wir im Fanpark mit großer Leinwand, um die Eröffnungsfeier und das anschließende Spiel zu sehen. Bereits ab 11 Uhr waren tausende Menschen dort und ließen den Tag zu einer riesigen Party werden. Auf der großen Wiese vor der Leinwand wurde getanzt und auch wir schafften es durch wildes Rumgehopse auf die Leinwand und wurden vor 25000 Menschen mit "Hello friends from Germany" begrüßt.

Zu Beginn der Eröffnungsfeier musste ich mir Ohrstöpsel in die Ohren tun, denn ansonsten ist die Lautstärke nicht auszuhalten. Jeder trötet lautstark mit seiner Vuvuzela.

Ich freue mich auf die Spiele, die wir live im wunderschönen Mbombela-Stadion sehen werden und auf eine Nachtsafari im Krügernationalpark.

Viele Grüße
Euer Johannes

Einige Impressionen aus Südafrika
 
 
 
 



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Letztes Update 17.06.2010 | Copyrightİ Rheydter Spielverein Hockey & Tennis e.V. 2007 Seite drucken: Johannes Sonntag in Südafrika | Seite einem Freund senden: Johannes Sonntag in Südafrika

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