Wiedersehen macht Freude

RP (27.11.2008)


 
 

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GHTC-Trainer Andrew Meredith trifft am Sonntag auf sieben Nationalspieler, mit denen er im Sommer gemeinsam Gold bei den Olympischen Spielen gewann. Trotzdem möchte sein Team wie auch der RSV die ersten Ligapunkte.

Das große Wiedersehen ist sicher nicht in Gefahr. Doch derzeit liegt Andrew Meredith flach. Der Trainer des Gladbacher HTC muss mit einer Grippe das Bett hüten. Am Sonntag wird der Australier aber wieder an der Bande stehen. Schließlich wird Meredith dort viele alte Bekannte treffen. Denn mit Rot-Weiß Köln ist dann eine mit Nationalspielern gespickte Mannschaft beim GHTC in der Hallenhockey-Bundesliga zu Gast.
So ist der 36-Jährige, der zusätzlich als Co-Trainer der deutschen Hockey-Herren arbeitet, über den Gegner genau im Bilde. „Köln hat auf jeder Position sehr starke Spieler. Zudem spielen sie mit Timo Weß und Christopher Zeller exzellente Strafecken“, sagt der 36-Jährige über das Team, in dem sieben Olympiasieger von Peking stehen. Ein harter Brocken für Meredith und seine junge Truppe. „Vier meiner Spieler haben am letzten Wochenende ihr erstes Bundesligaspiel in der Halle gemacht. Und auch wenn das Resultat nicht gestimmt hat, können sie damit sehr zufrieden sein“, so der Coach.

Taktische Disziplin ist gefragt

Wie schon beim 5:8 in Düsseldorf bauen die Gladbacher auf eine kompakte Defensive. „Wir sind nicht erfahren genug, um offen nach vorne zu spielen. Wir benötigen eine taktische Disziplin. Und da lernen die Jungs sehr schnell“, ist Meredith optimistisch, dass sein Team auch gegen den vermeintlich übermächtigen Gegner punkten kann. „Wir wollen es Köln auf jeden Fall so schwer wie möglich machen“, so Merediths Ansage.

Auch der Rheydter Spielverein möchte nach seiner Auftaktniederlage im zweiten Anlauf seine ersten Punkte einfahren. „Ein Sieg beim Bonner THV ist für uns eigentlich schon Pflicht, damit wir nicht unten drin stehen. Aber es wird sicher nicht leicht“, sagt André Schiefer. Der RSV-Trainer weiß, dass eine hektische Atmosphäre in der engen Halle sowie eine erfahrene Truppe, die sich seit Jahren in der Zweiten Liga hält, auf sein Team warten wird. „Bonn wird seine Chance ergreifen und sich zu wehren wissen. Wir müssen von Anfang an zeigen, dass wir die bessere Mannschaft sind, und cleverer als am letzten Wochenende agieren“, verlangt Schiefer. Denn die Niederlage gegen den Aufsteiger DSD Düsseldorf schreibt der 40-Jährige den vielen individuellen Fehlern seiner Schützlinge zu.
„Es sind meist nur kleine Fehler. Denn in der Defensive haben wir eigentlich schon gut gestanden“, so Schiefer. Auch an der Einstellung seines Teams habe es nicht gelegen. In der heutigen Video-Sitzung wird er vielmehr den Spielern zeigen, dass sie den wenigen Platz, denn der Gegner zulässt, im Offensivspiel besser nutzen müssen. Denn eine zweite Niederlage zum Start wäre „nicht so schön“.
 


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