Umbruch im Unterhaus

RP (26.08.2008)


 
 

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Vor dem Start in der Zweiten Hockey-Bundesliga hat sich bei den Lokalrivalen viel getan. Während der GHTC einige Leistungsträger verlor, rüstete der RSV mit bundesligaerfahrenen Spielern und sieben Neuzugängen kräftig auf.

Andrew Meredith hat schöne „Feiertage“ hinter sich. Am Samstag gewann er als Co-Trainer der deutschen Hockey-Herren olympisches Gold in Peking. Lange kann er den Erfolg aber nicht auskosten. Denn auf den neuen Trainer des Gladbacher HTC wartet gut zwei Wochen vor dem Start in die Zweite Bundesliga noch jede Menge Arbeit.
Der Erstliga-Absteiger hat in den letzten Monaten einige Leistungsträger verloren. Neben dem Weggang von Belal Enaba, Sebastian Feller, Stefan Menke und Alexander Spina schmerzt vor allem der Wechsel des Olympiasiegers Jan-Marco Montag zum niederländischen Klub S’Hertogenbosch. „Es ist in unserer Situation sicher nicht einfach. Wir haben nun einen Umbruch in der Mannschaft“, sagt Dieter Langen. Der Geschäftsführer der neuen GHTC ProSports GmbH (die den Leistungssport-Bereich des Klubs verantwortet) verpflichtete dafür mit dem Mülheimer Junioren-Nationalspieler Marco Testrut (Abwehr) sowie den Marienburgern Jan Empen (Abwehr) und Pascal Knies (Torwart) ein hoffnungsvolles Trio. Eventuell kommt noch ein australischer Stürmer.
Zudem sind ab Januar die Juniorennationalspieler der starken Gladbacher B-Jugend bei den Erwachsenen spielberechtigt. „An jungen Wilden mangelt es uns nicht. Und mit Andrew Meredith haben wir einen Trainer, der das vorhandene Talent voll zur Geltung bringen kann“, sagt Langen. Ziel des GHTC ist der Wiederaufstieg in den nächsten zwei Jahren.

Diesen möchte der Rheydter SV schon in der kommenden Saison feiern – und hat entsprechend aufgerüstet. Mit Uli Klaus (Neuss, früher GHTC), Belal Enaba (GHTC) sowie Sebastian Meister (Mülheim) kommen bundesligaerfahrene Offensiv-Kräfte an den Gerstacker. „Von ihnen verspreche ich mir, dass sie schnell zu Leistungsträgern werden“, sagt RSV-Boss Bernd Gothe. Auch der australische Abwehrspieler Matthew Phillips macht in der Vorbereitung einen guten Eindruck. Außerdem wechselten die Marienburger Mittelfeldspieler Simon Starck und Philipp Lautenbach zum RSV, Abwehrmann Jan Brügge kehrte von Rot-Weiß Köln zurück. Den sieben Neuzugängen steht mit Markus Hagen aber nur ein Abgang gegenüber. „Wenn wir aufsteigen wollen, brauchen wir auch alle 22 Spieler. Ende der letzten Saison bekamen wir manchmal nur noch 13 Mann zusammen. Und am Ende zählt die Konstanz“, sagt Gothe zum großen Kader. Für eine gute Integration der vielen Neuen war die Mannschaft um Trainer André Schiefer zuletzt sogar für drei Tage auf einer Hütte in den Bayerischen Alpen. „Sie findet langsam zusammen. Und in den Testspielen sieht man auch schon eine Verbesserung zur letzten Saison“, sagt Gothe. Da wurde der RSV Dritter. Nun soll es etwas mehr sein, damit die Rheydter im nächsten Sommer auch ein paar „Feiertage“ haben.
 
 



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Letztes Update 22.09.2008 | Copyright© Rheydter Spielverein Hockey & Tennis e.V. 2007 Seite drucken: Umbruch im Unterhaus | Seite einem Freund senden: Umbruch im Unterhaus

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