Späte Niederlagen zum Start
RP (24.11.2008)
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Andrew Meredith war überrascht. Nicht über die 5:8 (3:4)-Niederlage seines Gladbacher HTC zum Auftakt der Hallenhockey-Bundesliga. Sondern über die starke Leistung seiner jungen Mannschaft, die das Spiel beim Düsseldorfer HC bis in die Schlussphase offen gestaltet hatte. „Wir haben sehr diszipliniert gespielt und die Partie 50 Minuten lang gut kontrolliert“, war der GHTC-Trainer zufrieden. Für einen Punktgewinn reichte es freilich nicht.
Kleinigkeiten entscheiden
Das lag wohl auch an den frühen Verletzungen von Marcus Funken und Julian Altenrath, wodurch die Gladbacher zwei Alternativen weniger auf der Bank hatten. So musste Kapitän Christoph Menke durchspielen. „Die Jungs können stolz auf ihre Leistung sein, sie haben alle großartig gearbeitet“, lobte Meredith die Moral seines Teams. Nach einem 2:4-Rückstand kam der GHTC durch den Anschlusstreffer von Achim Krauß kurz vor der Pause zurück, ging sogar nach Funkens verwandeltem Siebenmeter 5:4 in Führung. Die Düsseldorfer Offensive verfing sich immer wieder im dichten Gladbacher Abwehrnetz. Doch mit dem 6:5 der Gastgeber in der 54. Minute war der GHTC, der nicht mehr antworten konnte, geschlagen.
Einen ganz ähnlichen Spielverlauf erlebte der Rheydter Spielverein in der Zweiten Bundesliga beim 6:8 (3:4) gegen DSD Düsseldorf. Nach einem 3:5-Rückstand glich RSV-Kapitän mit zwei Strafeckentoren aus. Doch vier Minuten vor dem Ende fiel das vorentscheidende 6:5 für die Gäste. „Ich bin schon frustriert, weil heute mehr drin war. Wir haben durch zu viele individuelle Fehler im Aufbau das Spiel verloren“, sagte Trainer André Schiefer, der vor der starken Mannschaft des Aufsteigers gewarnt hatte. Lange Zeit dominierten die beiden Abwehrreihen durch ihre disziplinierte Arbeit die Begegnung. Doch wenn der RSV den Ball hatte, war die Spieleröffnung zu stark auf Routinier Thomas Krauß fixiert. So verpuffte auch die Maßnahme, Torhüter Marcin Pobuta für ein Überzahlspiel aus dem Tor zu nehmen. „Das hat heute nicht gut geklappt, weil wir nicht sicher genug waren. Zudem war unsere Eckenabwehr nicht gut genug. Und auf diesem Niveau entscheiden Kleinigkeiten“, so Schiefer. Wie sein Kollege Meredith hat er nun durch die gestrigen Spielausfälle eine Woche mehr Zeit, sein Team nach der Auftaktpleite auf Kurs zu bringen.
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Letztes Update 24.11.2008 | CopyrightŠ Rheydter Spielverein Hockey & Tennis e.V. 2007

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