RSV schießt sich oben fest

RP (20.10.2008)


 
 

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Mit zwei deutlichen Heimsiegen festigte der Rheydter Spielverein seine gute Ausgangsposition im Kampf um den Aufstieg. Doch auch der Gladbacher HTC konnte jubeln, siegte gegen Schlusslicht Braunschweig 1:0.

Sechs Punkte und 13 geschossene Tore: Der Rheydter Spielverein ließ es zum Abschluss der ersten Saisonphase in der Zweiten Bundesliga ordentlich krachen und hat sich vor der langen Hallenpause als Tabellenzweiter oben festgesetzt. „Die Punkte, die wir zu Saisonbeginn verloren haben, kommen nicht mehr wieder. Aber in den letzten Spielen haben wir alles richtig gemacht“, sagte Trainer André Schiefer.

Altenrath erzielt Goldenes Tor

Wurde der 8:3 (4:1)-Kantersieg (die Tore teilten sich Philipp Steffen, Matthias Gräber, Belal Enaba, Sebastian Meister, Florian Höper und Simon Starck) gegen das hilflose Tabellenschlusslicht Braunschweiger THC von allen Beteiligten noch als Pflichtsieg eingestuft, war der 5:3 (1:0)-Erfolg gegen das punktgleiche Hannover 78 der Beleg für die positive Entwicklung im Team. „Das Zusammenwachsen hat eine Zeit gedauert. Aber wir kombinieren vorne immer besser. Es ist zu hoffen, dass es jetzt gezündet hat“, sagte Philipp Steffen, der mit seinen Saisontoren zehn und elf erneut großen Anteil am Erfolg des RSV hatte.

„Ich habe Hannover in Gladbach gesehen. Da waren sie sehr stark. Aber wir haben uns darauf eingestellt und dagegengehalten. Die erste Halbzeit war die beste der Saison, obwohl wir nur 1:0 geführt haben“, lobte Schiefer. Gräber hatte nach zwei missglückten Versuchen eine Strafecke verwandelt. Doch auch als Hannover direkt nach der Pause ausglich, blieb Schiefers Team ruhig und machte durch Steffen (2), Enaba und Meister den ungefährdeten Sieg perfekt.

Drei Stunden zuvor wurden auch in Gladbach die Arme zum Jubeln nach oben gerissen. Einen Tag nach der knappen 2:3 (0:1)-Niederlage gegen Hannover 78 (Marco Testrut und Julian Altenrath konnten nur noch verkürzen) siegte der Gladbacher HTC in einem umkämpften Kellerduell gegen Braunschweig 1:0 (1:0) und kletterte auf den achten Tabellenplatz. „Es war ein schwieriges Spiel, in dem wir lange Phasen dominiert und zum richtigen Zeitpunkt das Tor geschossen haben“, sagte Trainer Andrew Meredith. Gerade als Braunschweig Oberwasser hatte, traf Altenrath per Argentinischer Rückhand in die lange Ecke (28.).

„Ich hab einfach den Kopf ausgeschaltet und draufgehalten. Das ist wohl derzeit mein Erfolgsrezept“, sagte der 16-Jährige nach seinem bereits sechsten Saisontor. Es zahlte sich aus, dass Meredith neben vier weiteren A-Jugendlichen auch seinen besten Vollstrecker von der Zwischenrunde um die Deutsche Meisterschaft abgezogen hatte. „Er ist für sein Alter ungemein schnell und stark“, sagte der Australier, der zufrieden in die Pause geht: „Wir haben jetzt eine gute Ausgangsposition. Denn im Frühjahr werden wir anders als im Olympia-Sommer eine richtige Vorbereitung absolvieren.“
 
 



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