Ohne Schaum vor dem Mund

RP (13.09.2008)


 
 

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Die Trainer Andrew Meredith und André Schiefer über das Derby GHTC gegen RSV in der 2. Hockey-Bundesliga, die Erwartungshaltung und die Saisonziele.
 
Die Hockey-Zweitligasaison startet an diesem Samstag gleich mit dem Derby GHTC gegen RSV. Kribbelt es?
Schiefer: Ja, ein bisschen. Vor allem sind wir alle froh, dass es nach der langen Vorbereitung endlich losgeht. Und durch das Derby macht es die ganze Sache sicher noch etwas spannender und interessanter.
Meredith: Auch wir waren in den letzten Wochen sehr beschäftigt, wobei mein Engagement bei den Olympischen Spielen die Vorbereitung natürlich erschwert hat. Wir müssen am Anfang von Spiel zu Spiel sehen.

Seit 2002 spielen GHTC und der RSV erstmals wieder in der selben Liga. Sind die Teams auch auf Augenhöhe?
Schiefer: Das wird sich beim Derby zeigen. Vorteil des GHTC ist sicher, dass die Mannschaft in fast derselben Konstellation schon Bundesliga gespielt hat und in der zweiten Saisonhälfte starke Jugendspieler dazu stoßen werden. Dieses Team hat eine sehr gute Zukunft.

Wo sehen Sie den GHTC am Ende?
Schiefer: Es wäre vermessen von mir jetzt zu sagen: „Wir werden Erster und der GHTC Vierter.“ Beide gehören in der Zweiten Liga zu den besseren Mannschaften. Ich zähle Gladbach oben mit dazu.

Und wo landet der RSV?
Meredith: Ich bin kein Prophet. Aber ich weiß, dass Rheydt traditionell stark ist und in den letzten Jahren sehr hart gearbeitet hat, um ein neues Team aufzubauen. Ich erwarte am Ende Gladbach und Rheydt vorne. In welcher Reihenfolge, wird man sehen.

Ist der Aufstieg demnach doch schon jetzt Ihr Ziel?
Meredith: Nein, ich habe zwei Jahre Vertrag. Ich denke, es ist realistischer, den Aufstieg im nächsten Jahr anzupeilen. Unsere Mannschaft befindet sich im Umbau, und die jungen Spieler brauchen dieses Jahr für ihre Entwicklung. Es gibt aber keinen im Verein, der den Aufstieg in dieser Saison erwartet.

Wie ist die Erwartung beim RSV?
Schiefer: Wir haben seit drei Jahren erstmals die Situation, dass es in der Zweiten Liga keine Übermannschaft gibt, die im Grunde schon als Aufsteiger feststeht. Deswegen hat der Verein einige Spieler geholt, um kurzfristig dieses Ziel zu erreichen. Daraus machen wir auch keinen Hehl.

Den GHTC haben einige Leistungsträger verlassen, so dass Sie überwiegend ihrer Jugend vertrauen müssen.
Meredith: Die Situation ist sicher nicht ideal, aber es ist auf der anderen Seite auch der richtige Zeitpunkt für einen Umbruch. Die Herausforderung wird darin bestehen, die erfahrenen mit den entwicklungsfähigen, jungen Spielern zu einer Mannschaft zu formen, die zu guten Leistungen fähig ist.

Ist es ein großes Problem, dass Sie aufgrund ihrer Tätigkeit als Co-Trainer der deutschen Hockey-Herren bei Olympia erst seit zwei Wochen mit der Mannschaft arbeiten?
Meredith: Es ist nicht perfekt, aber auch kein großes Problem. Ich mache so viel ich kann. Doch ich werde die Jungs am Anfang nicht überladen. Meine Arbeit ist auf zwei Jahre ausgerichtet. Da wäre es falsch, alles in der ersten Woche anzugehen.

Ist es für Sie, Herr Schiefer, eine besondere Partie, da Sie für beide Vereine lange gespielt haben?
Schiefer: Ja, aber es ist trotzdem nur ein Hockeyspiel und zudem eine gute Chance, sich anzunähern. Die Rivalität, die ich von einigen Mitgliedern beider Vereine für übertrieben halte, sollte sich entspannen. Da muss kein Spieler mit Schaum vor dem Mund auflaufen.

Wie wird das Derby ausgehen?
Schiefer: Kein Kommentar.
Meredith: Wir haben ein Heimspiel, dass wir natürlich gewinnen möchten. Aber es wird ein enges Match, bei dem es auf Details ankommt.
 
 



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Letztes Update 22.09.2008 | Copyright© Rheydter Spielverein Hockey & Tennis e.V. 2007 Seite drucken: Ohne Schaum vor dem Mund | Seite einem Freund senden: Ohne Schaum vor dem Mund

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