In der Ersten Liga weht ein anderer Wind

RP (06.07.2009)

 
 
 

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RP-Interview mit RSV-Coach André Schiefer.

Frage:
Sie hatten schon vor der Saison offensiv den Aufstieg als Ziel ausgegeben. Wie erleichtert sind Sie jetzt, nachdem Sie es erreicht haben?

Schiefer: Uns ist schon ein großer Stein vom Herzen gefallen. Denn der Druck war natürlich da, insbesondere in der Anfangsphase, als es noch nicht so richtig lief. Doch ich finde es richtig, dass wir unseren Wunsch klar formuliert haben. So hatten wir immer etwas vor Augen. Und es war auch realistisch.

Frage: Was waren die entscheidenden Faktoren für den Erfolg?

Schiefer: Die richtige Mischung aus Spaß und Ernst zu finden war sehr wichtig. Ich legen viel Wert auf Disziplin, doch das Hockey spielen muss auch Bock bringen. Schließlich ist das für die meisten nur ein Hobby. Zudem haben wir es geschafft, die vielen Neuzugänge gut zu integrieren.

Frage: Wie sehr hat der nicht eingeplante Aufstieg in der Hallen-Bundesliga geholfen?

Schiefer: Er hat uns natürlich nochmals einen Schwung verschafft. Die Spieler haben noch ein bisschen mehr Gas gegeben, um das selbe auf dem Feld wieder zu erleben.

Frage: Wie lauten nun die Ziele für die neue Saison?

Schiefer: Da kann es nur ein Ziel geben: Klassenverbleib. In der Ersten Liga geht es richtig ab, da weht ein anderer Wind. Wir sind sicher nicht chancenlos, sehen das aber ganz realistisch.

Frage: Was muss sich im Kader ändern?

Schiefer: Ich bin mir sicher, dass wir auch mit unserer jetzigen Mannschaft Spiele in der Ersten Liga gewinnen können. Aber natürlich müssen wir uns auf zwei, drei Positionen verstärken. Allerdings ist leider noch nichts fest.

Frage: Torjäger Philipp Steffen hört auf. Wie optimistisch sind Sie, dass Sie Abwehrchef Thomas Krauß zum Weitermachen überreden können?

Schiefer: Die Chancen sind sehr groß. Es wäre wichtig, wenn sich das neue Team um ihn herum formen kann.
 

Thomas Grulke führte das Gespräch.

 
 



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