GHTC und RSV auf Punktejagd in Hamburg
RP (25.09.2008)
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Das letzte Wochenende mit der ernüchternden 0:6-Niederlage gegen den Aufsteiger aus Kahlenberg ist abgehakt. Der Gladbacher HTC hat vielmehr bereits die kommenden Zweitliga-Aufgaben im Fokus. „Wir haben nicht mehr so sehr nach hinten geblickt, sondern gut trainiert und konzentrieren uns ganz auf den Großflottbeker THGC und den Rissener SV“, sagt Trainer Andrew Meredith vor den schweren Spielen in Hamburg.
Am Samstag auf einen der Top-Aufstiegsfavoriten zu treffen, kommt dem Australier gar nicht ungelegen: „Es ist vielleicht ein Vorteil für meine Mannschaft, jetzt gegen ein gut strukturiertes und nach vorne spielendes Team antreten zu müssen.“ Auch die Partie in Rissen am Tag darauf sei sicher kein einfaches Spiel, doch „wir fahren hin, um gute Ergebnisse zu erzielen“, sagt Meredith. Die sind sicher auch hilfreich, um sich nicht länger in unteren Tabellengefilden aufhalten zu müssen.
Lernen, das Spiel zu kontrollieren
Für den Coach des Erstliga-Absteigers sind die Resultate jedoch noch zweitrangig: „Wir haben ein gutes, aber sehr junges Team. Es muss noch lernen, ein Spiel zu kontrollieren. Und da kann nicht alles nach drei Partien passen. Wenn wir uns wieder mehr Chancen herausspielen und Tore schießen, kommen auch die Punkte.“ Auf Punktejagd in Hamburg geht auch der Rheydter Spielverein, dessen Trainer André Schiefer mit der bisherigen Ausbeute von sechs Zählern in drei Spielen nicht unzufrieden ist: „Gegen Raffelberg hätten wir aber drei Punkte holen müssen.“ Was Schiefer an dem Spiel jedoch gefiel, war die Moral seiner Truppe, die einen 1:3-Rückstand wettmachte – und dabei den Ausfall von Sebastian Meister (Handverletzung) und Moritz Hahn (Oberschenkelprobleme) kompensierte. Da der Einsatz der beiden in Hamburg noch unklar ist und auch Stürmer Philipp Steffen über Knieprobleme klagt, könnte der Ägypter Belal Enaba, der endlich sein Visum erhalten hat, schon am Wochenende im Kader stehen. Geht der RSV-Trainer beim defensiv eingestellten Rissener SV von einem Geduldspiel aus, spricht er beim Treffen mit dem vermeintlich stärksten Konkurrenten um den Aufstieg von einem „heißen Tänzchen“. „Wer das Spiel verliert, muss sich erstmal wieder ran kämpfen“, weiß Schiefer um die Bedeutung der Partie. Deshalb seine Forderung: „Wir müssen dahin kommen, konstant gut zu spielen, und nicht zehn Minuten pro Halbzeit.“ Um beim noch ungeschlagenen Nord-Rivalen zu bestehen und die vom Trainer erhofften fünf Punkte in Hamburg zu holen, wird das auch nötig sein.
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Letztes Update 25.09.2008 | Copyright© Rheydter Spielverein Hockey & Tennis e.V. 2007

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