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2009

 


Hockey

Mitgehalten, aber abgestiegen

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 21.12.2009

(RP) Der RSV hat den Klassenverbleib in seinem ersten Jahr in der Hallen-Bundesliga knapp verpasst. Gegen die Topmannschaften von Rot-Weiß Köln und Uhlenhorst Mülheim wollte der nötige Punktgewinn nicht mehr gelingen.

Zwei Sekunden vor dem Saisonende ertönte noch einmal die Tor-Melodie des Rheydter Spielvereins. Jubeln wollte dazu jedoch keiner mehr. Matthias Gräber hatte den 2:11 (1:6)-Endstand gegen Uhlenhorst Mülheim erzielt, der RSV ist damit aus der Hallen-Bundesliga abgestiegen, aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber dem Düsseldorfer HC.

"Auf das heutige Spiel bezogen hält sich die Enttäuschung in Grenzen, denn wir waren ganz einfach chancenlos. Das sind Kaliber, mit denen wir uns nicht messen können. Doch man hat gesehen, dass wir nicht schlechter sind als Neuss oder Düsseldorf", sagte Trainer André Schiefer.

Zwölf Tore gegen den Meister

Um den DHC an den letzten beiden Spieltagen noch zu überholen, hätte es aber einer Überraschung gegen die Spitzenmannschaften von Rot-Weiß Köln und Mülheim bedurft. Doch die blieb auch in Köln aus, wo der RSV dem Deutschen Meister 12:16 (4:7) unterlag.

"Wir haben uns dort gut verkauft, allerdings war das Spiel beim Stand von 4:13 entschieden", sagte Schiefer, der gegen Mülheim auf seinen verletzten Abwehr-Chef Thomas Krauß verzichten musste. Die Gäste präsentierten sich aber auch als zu stark für die Rheydter, die nur selten in aussichtsreiche Schussposition gelangten. So blieb ein Fernduell aus, zumal zeitgleich Düsseldorf beim 10:15 gegen Köln gut dagegenhielt, die fehlenden neun Tore zum DHC so nicht mehr aufgeholt werden konnten.


Hockey

RSV verpasst Überraschung

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 14.12.2009

(RP) Hockey Das nackte Ergebnis ließ andere Schlüsse zu. Zwar verlor der Rheydter Spielverein "nur" 5:7 (3:4) beim klaren Favoriten Crefelder HTC, bot dabei aber gar keine optimale Leistung. "Einige hatten nicht ihren besten Tag. Insofern ist es überraschend, dass wir die Chance auf einen Punkt hatten", sagte Trainer André Schiefer. Das machte die Niederlage allerdings auch umso bitterer, denn jeder überraschende Punktgewinn wäre für den Tabellenletzten im Abstiegskampf bei drei punktgleichen Mannschaften Gold wert.

GHTC siegt in letzter Sekunde

Vor allem individuelle Fehler vor den Gegentoren verhinderten ein besseres Ergebnis für die Rheydter, die sich nach dem 1:4 und dem 3:6 jeweils wieder durch Tore von Matthias Gräber, Simon Starck (je 2) und Uli Klaus herankämpften. Als der RSV Risiko ging und Torwart Marcin Pobuta einem sechsten Feldspieler wich, fiel das entscheidende 5:7. Immerhin holte Rheydt durch die knappe Niederlage drei Tore gegen den ärgsten Konkurrenten Düsseldorfer HC auf, der 5:10 gegen Mülheim verlor. Zudem ist die Zuversicht nach dem ordentlichen Wochenende (am Freitag hatte Rheydt den DHC geschlagen) wieder gestiegen. "Wir können positiv nach vorne blicken. Aber wir haben noch sieben Tore Rückstand. Es bleibt sehr eng", so Schiefer.

Einen Sieg in letzter Sekunde feierte der Gladbacher HTC in der Zweiten Liga. In eigener Halle besiegte die Mannschaft von Trainer Andrew Meredith den Düsseldorfer SC durch ein Tor von Max Brors 20 Sekunden vor dem Ende 8:7 (4:4). "Meine junge Mannschaft hat sehr konzentriert gespielt und sich nicht von den äußeren Umständen ablenken lassen", lobte Meredith. In dem von Vertretern beider Vereine geleiteten Spiel (die Schiedsrichter des DHB waren nicht erschienen) lief der GHTC stets einem Rückstand hinterher, schlug aber eiskalt zu, als der Gast auf Sieg spielte und den Torwart hinausnahm. Der GHTC, der wie erwartet ohne Nationalspieler Christoph Menke antrat, steht nun ohne Abstiegssorgen oder Aufstiegsambitionen auf Platz vier und darf bereits in die Weihnachtspause gehen.

Durch den ungefährdeten 12:1 (5:1)-Sieg gegen den Crefelder HTC haben sich die Damen des Gladbacher HTC auf den zweiten Platz der Regionalliga vorgearbeitet. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Während wir im ersten Abschnitt ein wenig unkonzentriert waren, haben wir in der zweiten Hälfte unsere Überlegenheit ausgespielt", sagte Trainer Achim Krauß. Erstmals trug sich auch Rieke Horn (zwei Treffer) in die Gladbacher Torschützenliste ein.



Hockey

RSV gewinnt 7:5 - Gräber schießt DHC ab

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 12.12.2009

(RP) Hockey Zwei Minuten vor Schluss hatte das Zittern ein Ende. Marcin Pobuta hielt die Düsseldorfer Strafecke, Trainer André Schiefer reckte die Faust in die Höhe: Der Rheydter Spielverein gewann gestern Abend 7:5 (6:1) gegen den Düsseldorfer HC und wahrt damit seine Chance im Abstiegskampf der Hallen-Bundesliga. Der RSV hat nun wie Neuss und Düsseldorf sechs Punkte, bleibt aber wegen der schlechteren Tordifferenz Tabellenletzter. "Ich bin hoch zufrieden mit meiner Mannschaft, sie war vom Start weg hoch konzentriert. In der ersten Hälfte war es ein richtiges Feuerwerk", sagte Schiefer.

Überragender Offensivmann war Matthias Gräber, der alle sieben Tore erzielte. Doch die gesamte Mannschaft imponierte durch Laufbereitschaft und Disziplin, so dass Düsseldorf offensiv kaum zur Geltung kam. Dass es für den RSV am Ende trotzdem nochmals spannend wurde, lag an der schlechten Chancenverwertung. Düsseldorf kam auf 6:4 heran, ehe RSV-Kapitän Gräber mit seinem siebten Streich die Partie entschied. "Schade, dass wir zu wenig aus unseren Kontern gemacht haben. Aber Hauptsache, wir haben gewonnen", sagte Schiefer. Morgen (14 Uhr) spielt der RSV beim Crefelder HTC. "Wir müssen noch einen Punkt in den letzten drei Spielen holen. Ich habe den Jungs gesagt, dass wir nicht absteigen, wenn wir gewinnen. Ich hoffe, ich behalte Recht", so Schiefer.

Auch der Gladbacher HTC hatte gestern einen erfolgreichen Abend. Der Zweitligist gewann beim RTHC Leverkusen durch Tore von Marcus Funken (4), Florian Adrians (3), Max Brors (2), Lucas Teepe und Patrick Voillié 11:7 (5:4). Damit hat der GHTC neun Punkte Vorsprung vor Leverkusen und den Klassenerhalt so gut wie gesichert. Mit von der Partie war auch Kapitän Christoph Menke, der mit Bundestrainer Markus Weise gesprochen hatte. Dieser hatte sich gewünscht, dass die Nationalspieler nicht mehr in der Halle spielen, um sich optimal auf die Feldhockey-Weltmeisterschaft in Neu Delhi Ende Februar vorzubereiten. Morgen (14 Uhr, Halle GHTC) gegen den Düsseldorfer SC wird Menke nicht mehr auflaufen.


Hockey

Hoffen auf einen guten Tag

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 10.12.2009

(RP) Der RSV war beim 4:15 gegen den CHTC ohne Chance. Morgen jedoch muss er den Düsseldorfer HC schlagen, um nicht aussichtslos im Abstiegskampf zu sein. Der GHTC muss ab jetzt vielleicht auf seinen Kapitän verzichten.

Es bestand Redebedarf. Nach dem Schlusspfiff suchte ein Spieler des Rheydter Spielverein nach dem anderen das Gespräch mit den Schiedsrichtern, von denen sie sich in einer hitzigen Bundesliga-Partie gegen den Crefelder HTC benachteiligt gefühlt hatten.

André Schiefers Gedanken gingen da schon in eine andere Richtung. "Deren Leistung war für das Ergebnis nicht ausschlaggebend. Wir waren einfach nicht präsent genug", sagte Rheydts Trainer nach der 4:15 (1:5)-Niederlage gegen den CHTC.

Eine Chance, gegen den klaren Favoriten vielleicht doch für eine Überraschung zu sorgen, hatte der Aufsteiger zu keiner Zeit. Von Beginn an imponierten die Gäste mit schnellem und präzisem Passspiel. Als es den Rheydtern nicht gelang, in ihrer besten Phase kurz vor der Pause nochmals den Rückstand zu verkürzen, war das Spiel schon verloren.

"Krefeld hat es stark gemacht, da sind wir nicht gegen an gekommen. Solche Tage gibt es schon mal. Aber es ist natürlich bitter, in eigener Halle machtlos zu sein", sagte Schiefer, der den Blick verständlicherweise schon wieder nach vorne richtete.

Denn ehe es bereits am Sonntag (14 Uhr) zum Rückspiel in Krefeld kommt, steht schon morgen (19.30 Uhr, Halle Viersener Straße) das alles entscheidende Spiel um den Klassenverbleib an. Dann empfängt der Tabellenletzte (derzeit drei Punkte) den Vorletzten Düsseldorfer HC (sechs Zähler).

"Wenn wir das Spiel nicht gewinnen, ist die Sache durch", sagte Schiefer, der betonte: "Wir können nicht jedes Mal auf dem Niveau spielen wie bei unserem Sieg in Neuss. Aber ich hoffe, dass wir morgen wieder einen guten Tag haben." Auch der Gladbacher HTC spielt morgen Abend um 19.30 Uhr. Beim Tabellenletzten RTHC Leverkusen sollte gewonnen werden, um nicht noch in Abstiegsgefahr zu geraten. Derzeit hat der GHTC sechs Punkte Vorsprung. Der Aufstieg ist dagegen kein Thema mehr.

"Dafür haben wir auch zu schlecht gespielt. Jetzt wollen wir die Saison vernünftig zu Ende bringen. Und wenn wir konzentriert an die Aufgaben heran gehen, sollte da nichts mehr anbrennen", sagt Kapitän Christoph Menke, der von der Champions Trophy in Australien mit der Nationalmannschaft zurückgekehrt ist. Für Menke lief der letzte Härtetest vor der Feldhockey-Weltmeisterschaft im Februar gut. "Das war sicher meine bislang beste Champions Trophy, aber ich habe auch noch Luft nach oben", sagt Menke, der nun aber seiner Mannschaft in den restlichen Hallenspielen fehlen könnte.

Denn wie während des Spiels des RSV gegen den CHTC bekannt wurde, soll Bundestrainer Markus Weise den Nationalspielern nahe gelegt haben, für die optimale WM-Vorbereitung keine Hallenspiele mehr zu bestreiten. Menke wollte sich gestern dazu nicht äußern.


Hockey

RSV bleibt mit Sieg im Rennen

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 07.12.2009

(RP) Hockey Der Jubel über den Premieren-Sieg war nicht ungetrübt. Ein wenig Frust mischte sich unter die Freude beim Rheydter Spielverein. Das lag allerdings nicht am eigenen Spiel bei Schwarz-Weiß Neuss, das der RSV 7:4 (2:0) gewonnen hatte. Der überraschende Sieg des ärgsten Abstiegskonkurrenten Düsseldorf gegen Krefeld ließ den ersten Dreier der Rheydter in der Hallen-Bundesliga ein bisschen weniger glänzen, denn so beträgt der Abstand zum Nichtabstiegsplatz weiter drei Punkte. "Das ist schon schade. Aber wir können auf der anderen Seite Selbstvertrauen aus unserem Spiel ziehen. Die Mannschaft hat 60 Minuten lang konzentriert gespielt und unsere Linie durchgezogen", sagte Trainer André Schiefer.

GHTC verliert 4:9 gegen Raffelberg

In der ersten Halbzeit kam auch ein wenig Glück dazu, dass der RSV ohne Gegentor in die Pause kam. Doch während Matthias Gräber vorne zweimal traf, machte hinten ein glänzend aufgelegter Marcin Pobuta sein Tor dicht. Und im zweiten Abschnitt ließen die disziplinierten Gäste Neuss nicht mehr herankommen, hatten dank Gräber und Uli Klaus stets mindestens drei Tore Vorsprung. "Wir haben so gut gestanden, dass die Neusser Zuschauer unruhig wurden", sagte Schiefer, dessen Mannschaft schon morgen die nächste Möglichkeit hat, näher an Düsseldorf und Neuss heranzurücken: Um 19.30 Uhr kommt der Crefelder HTC zum Nachholspiel (Halle Viersener Straße). "Krefelds Niederlage in Düsseldorf macht die Sache für uns nicht einfacher, aber wir glauben an unsere Chance", so Schiefer.

Die Chance auf den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga hat der Gladbacher HTC so gut wie verspielt. Nachdem der Tabellenführer DSD Düsseldorf mit seiner Niederlage eine Steilvorlage gegeben hatte, verloren die Gladbacher daheim 4:9 (0:4) gegen den Aufsteiger Club Raffelberg. So sind es vier Spieltage vor Schluss sechs Punkte Rückstand auf die Spitze. "Natürlich wollten wir noch einmal angreifen, aber vielleicht kann die junge Mannschaft damit noch nicht so richtig umgehen", sagte Florian Kunz. Vor allem die erste Hälfte hatte dem Interimstrainer zugesetzt, da der lethargische GHTC kaum ein Mittel gegen die kampfstarken Gäste fand.

Im zweiten Abschnitt hielt Gladbach dagegen, scheiterte aber immer wieder am starken Raffelberger Torwart Martin Schröder. Erst in der 45. Minute gelang Marcus Funken der erste GHTC-Treffer. "Wir haben alles gegeben, allerdings auch den Torwart warm geschossen", sagte Kunz, der die Mannschaft in dieser Woche wieder an Andrew Meredith übergeben wird.



Hockey

RSV und GHTC – punkten und dran bleiben

zuletzt aktualisiert: 04.12.2009

(RP) Hockey (togr) Entspannung war in den letzten Tagen beim Rheydter Spielverein angesagt. "Wir hatten seit dem Sommer kaum einmal die Zeit, um abzuschalten. Da hat das freie Wochenende gut getan", sagt Trainer André Schiefer. Doch jetzt steht wieder der Abstiegskampf in der Hallen-Bundesliga im Fokus, morgen (16.30 Uhr) muss der noch punktlose Aufsteiger bei Schwarz-Weiß Neuss antreten. "Neuss lebt sehr stark von Stürmer Sebastian Draguhn, dagegen ist auch schwer etwas zu machen. Wir müssen aber noch ruhiger und cleverer spielen als im Hinspiel, wo wir uns zu viele Konter gefangen haben", sagt Schiefer, der selbst lange Jahre in Neuss Trainer war.

"Ich sehe eine gute Chance für uns. Wir müssen auch punkten, um Düsseldorf ein wenig ins Wackeln zu bringen. Nur ein Sieg gegen den DHC wird nicht reichen", so Schiefer zum wohl ärgsten Konkurrenten im Abstiegskampf, der bislang nur drei Punkte gesammelt hat und noch nach Rheydt kommt. Auch der Gladbacher HTC möchte am Wochenende punkten, um sich in der Zweiten Liga die Chance auf ein Endspiel zu bewahren. Denn nur wenn der Club Raffelberg in eigener Halle (Sonntag, 14 Uhr) geschlagen wird, ist der DSD Düsseldorf (derzeit sechs Punkte Vorsprung) noch in Reichweite. Doch das Spiel gegen den Regionalliga-Aufsteiger ist für den GHTC kein Selbstgänger, wie die Hinspielniederlage gezeigt hat.

"Das war eine bittere Klatsche, Raffelberg war grelliger und hat die Aufstiegseuphorie mitgenommen", sagt Florian Kunz, der ein letztes Mal Andrew Meredith auf der Trainerbank vertreten wird. Er möchte seine Mannschaft gut auf den Gegner einstellen und hofft, dass "die Jungs konstanter auftreten als in den bisherigen Auswärtsspielen". Zumindest die Heimpartien haben die Gladbacher bislang klar für sich entschieden.

Bereits vor den Herren möchten die Damen des GHTC den nächsten Heimsieg erringen. Gegner am Sonntag um 11.30 Uhr ist der Düsseldorfer SC. "Natürlich wollen wir drei Punkte holen, aber wir dürfen in dieser Liga niemanden unterschätzen", sagt Trainer Achim Krauß, der sich eine weitere spielerische Steigerung erhofft: "Der Spielaufbau war unser Manko, ist aber schon besser geworden. Wir müssen Geduld haben und dann ein paar gute Angriffe fahren."


Hockey

Schiefer geschockt: RSV verliert 4:11 in Mülheim

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 21.11.2009

(RP) Auch im dritten Hallen-Bundesligaspiel hat es für den Rheydter Spielverein nicht zum ersten Punktgewinn gereicht. Der Aufsteiger verlor gestern Abend bei Uhlenhorst Mülheim in der Höhe verdient 4:11 (1:6). "Ich bin geschockt, das war eine indiskutable Leistung", sagte RSV-Trainer André Schiefer. Seine Mannschaft hatte zwar gleich zu Beginn eine Riesenchance, die Uli Klaus jedoch vergab. Doch dann drehte der Gastgeber auf und drückte Rheydt in die Defensive.

Mit drei Toren zwischen der 17. und 20. Minute zog Mülheim schon beinahe uneinholbar auf 5:0 davon, kurze Zeit später traf erstmals der RSV durch Kapitän Matthias Gräber. Da war das Spiel für den Liga-Neuling, bei dem der angeschlagene Abwehr-Chef Thomas Krauß erneut mitwirken konnte, im Grunde aber bereits verloren. "Mühlheim hat sicher gut gespielt, später einen Gang raus genommen. Doch bei uns hat auch das letzte Aufbäumen gefehlt, das war teilweise schon frech", wurde André Schiefer deutlich.

Im zweiten Abschnitt hielten die Rheydter die Höhe der Niederlage durch Tore von Gräber (2) und Philipp Lautenbach zwar in Grenzen, doch zwölf Strafecken des Gastgebers verdeutlichten die Überlegenheit der Mülheimer. RSV-Torwart Marcin Pobuta parierte zumindest eine Vielzahl von Ecken glänzend. "Ich bin überrascht, dass wir nach den ersten beiden Partien so schlecht spielen konnten", sagte Schiefer. Und die Hoffnung auf den ersten Punkt im vierten Spiel ist äußerst gering: Schon morgen um 19 Uhr (Halle Viersener Straße) trifft der RSV auf den mit Nationalspielern gespickten Deutschen Meister Rot-Weiß Köln.



Hockey

Das gute Gefühl ist wichtig

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 19.11.2009

  

(RP) Der RSV steht in der Hallen-Bundesliga vor schweren Aufgaben, hofft aber auf eine Überraschung morgen in Mülheim. Zweitligist GHTC muss nach seinem Fehlstart punkten, um im Aufstiegsrennen aussichtsreich zu bleiben.

 

Eigentlich war die Absprache klar. Nur gegen Schwarz-Weiß Neuss zum Saisonauftakt sollte Thomas Krauß trotz seines Bandscheibenvorfalls auflaufen. Doch der Abwehrchef des Rheydter Spielvereins spielte stark, das extra angelegte Korsett bereitete ihm im Spiel keine Schwierigkeiten.

 

"Mal schauen, ob ich noch mal auflaufe", sagte Krauß – und stand zwei Tage später gegen Düsseldorf wieder auf dem Platz. Nun hofft Trainer André Schiefer, dass er auch morgen Abend im Auswärtsspiel bei Uhlenhorst Mülheim auf seinen Routinier setzen kann.

Denn der RSV ist nicht gewillt, sich trotz der starken Gegner am Wochenende – am Sonntag, 19 Uhr, kommt der Deutsche Meister Rot-Weiß Köln zur Halle an der Viersener Straße – schon im Vorfeld mit zwei Niederlagen abzugeben.

"Ich glaube schon, dass wir in Mülheim überraschen können", sagt Schiefer. Vor allem die guten Ansätze der Auftaktspiele machen dem RSV-Coach Mut. "Wir hatten eine gute erste Halbzeit gegen Neuss und haben uns in Düsseldorf nochmals gesteigert", so Schiefer. Seine Mannschaft müsse nur noch ruhiger und cleverer spielen, dürfe nicht in Hauruck-Stil verfallen, fügt er hinzu.

Denn solange der RSV seine Ordnung hielt, hatten die Gegner Probleme mit dem Aufsteiger. Mülheim und Köln mit seinem halben Dutzend Nationalspieler sind allerdings nochmals höher einzustufen. "Gegen Köln rechne ich mir nichts aus. Doch bei Mülheim sind wichtige Spieler angeschlagen. Für morgen habe ich ein gutes Gefühl. Und dieses Gefühl ist jetzt generell für uns alle sehr wichtig", sagt Schiefer.

Sein Trainerkollege Andrew Meredith hofft derweil auf einen Stimmungsumschwung. Denn der Gladbacher HTC ist nach der Auftaktniederlage in der Zweiten Liga nun gegen den RTHC Leverkusen (Samstag, 18 Uhr, Halle GHTC) und am Sonntag um 18.30 Uhr beim DSD Düsseldorf schon unter Druck. Doch mehr noch als die Tabellensituation interessiert Meredith die Entwicklung seiner jungen Mannschaft: "Natürlich wollen wir punkten. Aber es geht auch um die Mannschaftsleistung nach dem Negativerlebnis letzte Woche und die individuelle Verbesserung der Spieler."

Vor allem an die Gegebenheiten in der zweiten Liga müssen sich seine jungen Spieler noch gewöhnen. "In der Bundesliga spielen alle offensiv, das machen jetzt gegen uns die wenigsten. Zudem haben wir eine starke Vorbereitung mit guten Resultaten gegen Erstligisten gespielt und auch Leverkusen 9:2 besiegt. Doch das hat jetzt keine Bedeutung mehr", sagt Meredith. Zwei Siege wären nun hilfreich, zumal danach Meredith und Kapitän Christoph Menke zur Nationalmannschaft reisen und drei Ligaspiele verpassen.


Hockey

Der Hockey-Frieden

VON KARSTEN KELLERMANN - zuletzt aktualisiert: 18.11.2009

(RP)Zwischen dem Gladbacher HTC und dem Rheydter SV herrschte eine "unausgesprochene Feindschaft". Künftig wollen die Klubs zusammenarbeiten. "Wir haben angefangen, die Kräfte zu bündeln", sagt RSV-Boss Bernd Gothe.

Hockey Es ist beileibe nicht so, dass sie sich gegenseitig mit ihren Krummstöcken auflauerten oder sich anpöbelten, wenn sie sich in der Stadt begegneten. Es waren eher kleine Gehässigkeiten und Sticheleien, die in den Klubheimen des Gladbacher HTC und des Rheydter SV kursierten.

An den Holter Sportstätten lästerten sie über "den Dorfklub aus Rheydt". Und am Gerstacker, wo der RSV residiert, da rümpften sie die Nase über die "schnöseligen Gladbacher". Wenn Spieler die Seite wechselten, wie beispielsweise GHTC-Urgestein Thomas Krauß, der im Sommer 2007 zum RSV ging, wurde aufgeregt getuschelt. "Es war eine unausgesprochene Feindschaft", sagt ein Insider.

Info

Die beiden Hockey-Klubs der Stadt mochten sich nicht wirklich, eine sinnvolle Zusammenarbeit zum Wohle ihres Sports war in der "Hockey-Hauptstadt", wie Oberbürgermeister Norbert Bude gern sagt, bislang kaum denkbar. Nun aber haben sich die Rivalen auf höchster Ebene angenähert. Dieter Langen, Geschäftsführer der GHTC ProSports, und RSV-Boss Bernd Gothe haben vereinbart, künftig mehr und mehr gemeinsame Sache zu machen.

Eine gute Basis

"Wir haben uns schon vor einem Jahr bei der Deutschen Endrunde in Düsseldorf länger unterhalten. Das war eine gute Basis. Es ist doch nur eine künstliche Rivalität. Wir wollen jetzt gemeinsam daran arbeiten, den Hockeysport in der Stadt voran zu bringen", sagt Langen. Gothe versichert, dass "wir angefangen haben, die Kräfte zu bündeln".




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Rheydter belohnen sich nicht

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 16.11.2009

(RP)Hockey Es war noch keine Minute gespielt, da kämpfte sich Thomas Krauß an der rechten Bande mit großem Einsatz an zwei Neussern vorbei. Eine Torchance resultierte daraus nicht, doch die Szene zeigte: Der Rheydter Spielverein war gleich in der Ersten Hallen-Bundesliga angekommen. An seinem Premieren-Wochenende zeigte der Liga-Neuling zwei engagierte Leistungen, zuerst daheim gegen Schwarz-Weiß Neuss und gestern beim Düsseldorfer HC - zu einem Punktgewinn reichte es jedoch nicht.

nun mal jeder Fehler bestraft. Wir müssen schon 100 Prozent bringen, um eine Chance zu haben", sagte Trainer André Schiefer nach dem 6:11 gegen Neuss und dem 7:9 in Düsseldorf. In beiden Spielen war seine Mannschaft über weite Strecken das bessere Team, belohnte sich aber nicht für ihre Mühen. "Wir sind in jedem Spiel der Außenseiter, da muss einfach alles passen", sagte Abwehrchef Krauß, der trotz seiner Rückenprobleme zwei starke Partien ablieferte.

Fehlstart für den GHTC

Nachdem im ersten Spiel vor allem eine Zeitstrafe gegen André Otten den RSV beim Stand von 4:7 endgültig auf die Verliererstraße brachte, waren es beim DHC die Schlussphasen beider Halbzeiten. Im ersten Durchgang kassierte der Aufsteiger nach einer 4:2-Führung noch drei Treffer kurz vor der Pause. Doch davon ließen sich die Rheydter nicht aus dem Konzept bringen, sondern gingen nochmals 7:5 in Führung. "Das zeigt, dass es in der Mannschaft jetzt stimmt. Da macht es Spaß, auch wenn wir natürlich nicht gerne verlieren", sagte Schiefer, der sich am Ende über unnötige Kontertore der Düsseldorfer ärgerte. "Wir haben uns weiter gesteigert, müssen es aber realistisch sehen: Die Mannschaften, auf die wir jetzt treffen, sind noch stärker", so Schiefer.

Eine schmerzliche Niederlage zum Auftakt kassierte auch der Gladbacher HTC in der Zweiten Liga. Die Mannschaft von Andrew Meredith verlor beim Aufsteiger Club Raffelberg trotz Halbzeitführung 8:12. "Es ist eine verdiente Niederlage, denn mit 70 oder 80 Prozent kann man nicht gewinnen", sagte Meredith. In der ersten Hälfte hatten die Gladbacher das Spiel kontrolliert, gingen kurz nach der Pause durch Max Brors sogar noch 7:5 in Führung. Doch dann machte es die GHTC-Defensive dem Gastgeber leicht. "Da waren katastrophale Fehler fast aller Spieler dabei. Wir haben als Mannschaft nicht die nötige Leistung gebracht. Das ist eine Kopfsache", so Meredith, der von seinen Schützlingen eine passende Antwort am nächsten Wochenende erwartet.




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Wegweisende Premiere

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 13.11.2009

(RP)Am Freitag bestreitet der RSV sein erstes Hallen-Bundesligaspiel. Die Partie gegen Schwarz-Weiß Neuss ist im Kampf um den Klassenerhalt gleich enorm wichtig. Zweitligist GHTC peilt derweil den direkten Wiederaufstieg an.

Die Premiere steigt heute um 19.30 Uhr. Dann bestreitet der Rheydter Spielverein gegen Schwarz-Weiß Neuss sein erstes Erstligaspiel in der Halle. "Wir freuen uns sehr darauf, auch wenn wir wissen, dass es eine schwierige Angelegenheit wird. Wir sind der totale Außenseiter", sagt Trainer André Schiefer. Etwas überraschend war seine Mannschaft im letzten Winter aufgestiegen, jetzt muss sich der RSV der bärenstarken Konkurrenz im Westen erwehren.

Krauss droht auszufallen

"Es wird sehr entscheidend sein, dass wir in der Defensive gut stehen und einer für den anderen ackert. Die Stimmung in der Mannschaft ist ebenso wichtig", sagt Schiefer, der in diesen Punkten während der Hinrunde der Feldsaison, auch als Aufsteiger in der höchsten Liga, des öfteren überhaupt nicht zufrieden war, jetzt aber eine deutliche Verbesserung bemerkt hat. Personell hat sich die Lage allerdings eher verschlechtert. Der letztjährige Zweitliga-Torschützenkönig Sebastian Meister hat den Verein verlassen, zudem droht Abwehr-Organisator Thomas Krauss wegen eines Bandscheibenvorfalls die gesamte Hallensaison auszufallen.

"Ich hoffe, dass er zumindest am Freitag spielen kann, denn ich schätze Neuss einen Tick schwächer ein als den Rest der Liga. Das ist gleich ein sehr wichtiges Spiel", sagt Schiefer, der sich mit seiner Mannschaft keineswegs schon vor dem Saisonbeginn geschlagen geben möchte: "Unsere Erstbesetzung ist nicht so viel schlechter als die der Konkurrenz."

Dass es allerdings extrem schwer ist in der West-Gruppe, davon weiß der GHTC ein Lied zu singen. Im letzten Jahr stieg der Verein ab, ohne auch nur einen Punkt geholt zu haben. Nun soll der direkte Wiederaufstieg gelingen. "Wenn wir unser Leistungsvermögen abrufen, haben wir auch eine gute Chance", sagt Trainer Andrew Meredith optimistisch. Dabei hat der Zweitligist mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Zum einen fehlt mit Mats Grambusch (Studium in England) ein wertvoller Stürmer, zum anderen werden Meredith und sein Kapitän Christoph Menke drei Spiele wegen der Champions Trophy mit der Nationalmannschaft in Melbourne verpassen. "Das ist sicher nicht ideal, aber wir sind stark genug, um das zu kompensieren", sagt Meredith, der im Abwehrbereich ein wahres Luxusproblem hat.

"Seitdem ich in Gladbach bin, habe ich erstmals in der Defensive genug Spieler, so dass Christoph Menke im Sturm spielen kann." Ebenso wird Christian Tanck von Klipper Hamburg die Offensive der Gladbacher verstärken. Auch im Tor gibt es eine Veränderung: Meredith schenkt Nachwuchsmann Jens Blüthner das Vertrauen, da "er technisch sehr gut ist und eine starke Vorbereitung gespielt hat". Generell sieht der Australier seine Mannschaft gut aufgestellt: "Es ist im Gegensatz zum Vorjahr eine neue Gruppe. Die jungen Spieler wie Lucas Teepe oder Marcus Funken sind jetzt viel stärker." Zum Auftakt gegen Aufsteiger Raffelberg möchte der GHTC gleich ein Zeichen setzen. Damit die Zweite Liga wirklich nur ein einjähriger Abstecher bleibt.



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RSV kassiert elf Tore und fünf Gelbe Karten

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 05.10.2009

(RP)Hockey Ein wenig hatten sie es beim Rheydter Spielverein ja bereits befürchtet. Das schwere Programm zu Beginn ließ von den Ergebnissen her schon einen Fehlstart für den Bundesliga-Aufsteiger erwarten. Nun sind es nach dem 0:5 (0:2) beim Nürnberger HTC und dem 0:6 (0:1) gegen den Berliner HC tatsächlich sechs Spiele ohne einen einzigen Punktgewinn geworden. Der anvisierte achte Platz, mit dem man die Abstiegsrunde vermeiden würde, ist bereits nach der Hälfte der Spiele bei neun Punkten Rückstand praktisch außer Reichweite.

"Diese Sache ist abgehakt. Für uns geht es jetzt darum, gut gegen die Mannschaften auszusehen, die wir in der Abstiegsrunde wieder treffen werden", sagte André Schiefer. Allerdings gewann der RSV-Trainer dem Doppelwochenende auch positive Aspekte ab. "Das 0:5 in Nürnberg spiegelt nicht den Spielverlauf wieder. Wir hätten eigentlich führen müssen."

Viele Treffer in der Schlussphase

Doch während der RSV vorne seine Chancen nicht nutzte, kassierte er hinten kurz vor der Pause das vorentscheidende 0:2. Zudem fiel der Tabellenletzte nach dem dritten Nürnberger Treffer in der 55. Minute auseinander. Gegen Berlin wollten die Rheydter disziplinierter auftreten – es gelang nicht. Erneut hielt der RSV in der ersten Hälfte gut mit und lag gegen den Tabellenzweiten nur 0:1 hinten, kassierte aber nur 20 Sekunden nach der Pause das zweite Gegentor. Und nach dem 0:3 zehn Minuten vor Schluss brachen wieder alle Dämme. "Da bin ich ehrlich gesagt auch ein bisschen sprachlos. Wir müssen daran arbeiten, über 70 Minuten Hockey zu spielen", sagte Schiefer.

Da passt es gut ins Bild, dass der RSV am Wochenende gleich fünf Gelbe Karten kassierte. "Auch wenn wir als Aufsteiger vielleicht keinen Bonus bei den Schiedrichtern haben, darf so etwas nicht passieren", sagte Schiefer, der mit vielen Gesprächen seine Mannschaft vor dem Duell mit dem Drittletzten Rüsselsheim aufbauen will. "Da ist es unsere Pflicht, erstmals in dieser Saison zu punkten."




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Die Richtung festlegen

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 02.10.2009

(RP)Der GHTC will zurück in die Erste Hockey-Bundesliga, der Rheydter Spielverein nicht gleich wieder daraus absteigen. Am Wochenende können beide in jeweils zwei Spielen ihre Chancen abklären.

Hockey Von wegen spielfrei. Während GHTC-Trainer Andrew Meredith und seine älteren Spieler zuletzt ein Wochenende ohne Hockey genießen durften, waren die A-Jugendlichen auch ohne den Spielbetrieb in der Zweiten Liga wieder im Einsatz und gewannen die Westdeutsche Meisterschaft. "Einige Jungs sind richtig gut drauf. Ich hoffe, dass sich das jetzt fortsetzt", so Meredith, dessen Mannschaft in der Zweiten Bundesliga nun vor einem schweren Heim-Doppelpack steht.

Bevor am Sonntag (14 Uhr) mit dem Harvestehuder THC ein Bundesliga-Absteiger wartet, kommt morgen (ebenfalls 14 Uhr) mit Klipper Hamburg ein noch punktloses Kellerkind zum GHTC. "Das ist aber häufig die schwierigere Aufgabe, da Klipper zum einen sehr defensiv spielen wird, zum anderen aber mit der knappen Niederlage gegen Favorit Großflottbek bereits die Wende zum Guten geschafft hat", warnt Meredith.

Erst nach diesem Spiel rückt das Duell mit dem zweiten Hamburger Verein in den Fokus. Dann geht es zwischen dem Tabellendritten und dem Vierten schon darum, welches Team im Vierkampf um den Aufstieg weiter ganz oben dabei bleibt. "Harvestehude hat keinen Schlüsselspieler aus der Vorsaison abgegeben, allerdings gegen Neuss schon ein wichtiges Spiel verloren", sagt der Australier, der wieder auf Angreifer Mats Grambusch nach dessen England-Aufenthalt zurückgreifen kann.

Auch der Rheydter Spielverein steht in der Ersten Bundesliga vor richtungsweisenden Spielen. Denn langsam müssen Punkte her, um nicht frühzeitig das Ziel, die Abstiegsrunde der Eliteliga zu vermeiden, aus den Augen zu verlieren. "Es ist auch diesmal wieder sehr schwierig, aber durchaus möglich, etwas zu holen", sagt RSV-Trainer André Schiefer vor den Auswärtsspielen beim Nürnberger HTC (morgen, 14 Uhr) und beim Berliner HC (So., 12.30 Uhr).

Vor allem gegen die Nürnberger mit ihren bislang ebenfalls nicht berauschenden vier Punkten auf dem Konto rechnet sich Schiefer etwas aus. Aber auch nur dann, wenn sich seine Mannschaft nicht wieder Leerlaufphasen leistet. "Wir hatten zuletzt gegen Alster 40 gute Minuten. Doch es darf nicht passieren, dass sich die Spieler gehen lassen. Die Disziplin und Konzentration muss 70 Minuten lang da sein", fordert der Trainer.

Auch die letzten Rheydter Zugänge im Offensivbereich, die Pakistani Mohammad Jeved und Mohammad Mussada, müssen sich noch an ihre defensiven Aufgaben gewöhnen. Um sich besser einzuspielen und das eine oder andere auszuprobieren, absolvierte der Bundesligist unter der Woche noch ein Testspiel gegen den Zweit-Verbandsligisten Viersener THC. Beim 8:1 konnten die Rheydter so ein wenig Selbstvertrauen tanken vor den Spielen, die eine Wende bringen sollen.




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Böser Dämpfer zum Abschluss

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 28.09.2009

(RP)Mit zwei Niederlagen kehrte der Rheydter Spielverein von seinem Doppelwochenende in Hamburg heim. War das 2:4 gegen den Club an der Alster noch ein Mutmacher, herrschte nach dem 2:9 gegen den UHC wieder Frust.

Hockey Es fehlten nur Zentimeter zur ersten Führung des Rheydter Spielvereins in der Bundesliga-Saison. Doch André Otten zielte beim Stand von 0:0 zu genau, traf nur den Pfosten. Der Gastgeber Club an der Alster machte es besser, gewann letztlich 4:2. "Mit ein bisschen Glück wäre ein Punkt drin gewesen", war RSV-Trainer André Schiefer aber keineswegs unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Was am Tag darauf wieder anders aussah. Da beschloss der Aufsteiger sein Wochenende in Hamburg mit einer bösen 2:9-Packung beim Uhlenhorster HC, womit der RSV Tabellenletzter bleibt.

Zwei neue Pakistaner im Kader

"Die zweite Halbzeit war nur noch frustrierend und ein Dämpfer auf das ansonsten ordentliche Wochenende", sagte Schiefer. Wie so häufig hatte seine Mannschaft den Start verschlafen und lag schnell 0:2 zurück. Doch spätestens mit Belal Enabas 1:3 (28.) war der RSV im Spiel und stand defensiv besser. Nach dem 1:4 erlitten die Rheydter aber wieder einen Rückfall in die Verhaltensmuster der ersten Spieltage. "Da braucht man auch nichts mehr schönzureden und erzählen, dass man gut dagegen gehalten hat. Das reicht einfach nicht", so Schiefer über viele Fehler im Spielaufbau und mangelhaftes Defensivverhalten. So gelang Sebastian Meister mit seinem zwischenzeitlichen 2:7 nur noch Ergebniskosmetik.

Der Stürmer hatte auch gegen den Club an der Alster getroffen, das zwischenzeitliche 1:2 erzielt. Bis zehn Minuten vor dem Ende hatten die Gäste in ihrem bislang besten Spiel die Chance auf einen Punktgewinn, ehe Alster das 3:1 markierte. Kurz vor dem Abpfiff verwandelte Thomas Krauß noch einen Siebenmeter. "Da hat vieles gut geklappt. Wir haben gezeigt, dass wir auch Hockey spielen können. Warum wir dann gegen den UHC wieder so aufgetreten sind, kann ich nicht verstehen", sagte Schiefer, der mit seiner Mannschaft das harte Auftaktprogramm bald hinter sich hat.

Nun folgen langsam Teams, gegen die es auch zu punkten gilt. Helfen sollen dabei zwei Pakistaner. Mittelfeldspieler Mohammad Jeved und Stürmer Mohammad Mussada waren am Freitag in Rheydt angekommen und spielten bereits in Hamburg mit. "Das war schon ganz ordentlich", urteilte Schiefer. Die beiden Zugänge sind wie auch das 2:4 am Samstag ein Mutmacher für die folgenden Aufgaben. Baustellen hat der RSV auf dem Weg zum ersten Punktgewinn aber noch genug.



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GHTC siegt 6:1, RSV braucht ein gutes Spiel

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 26.09.2009

(RP)Die Voraussetzungen waren nicht die besten. Immerhin fehlten mit Mats Grambusch und Patrick Voullié wichtige Spieler, zudem hatten Julian Altenrath und Marcus Funken einen kräftezehrenden Athletik-Test im deutschen C-Nationakader hinter sich. Doch davon ließ sich der Gladbacher HTC nicht beirren und schaffte im verlegten Zweitliga-Spiel bei Blau-Weiß Köln einen ungefährdeten 6:1 (3:0)-Sieg. "Wir haben wirklich fantastisch gespielt. Sowohl die Defensive als auch die Offensive haben funktioniert", sagte Trainer Andrew Meredith zufrieden.

Stefan Menke leitete mit einem herrlichen Solo bereits in der zweiten Minute das Schützenfest ein. Kurz vor der Pause erhöhten Kapitän Christoph Menke und Florian Adrians. "Es hätten mehr als diese drei Tore sein müssen, deswegen haben wir auch weiter Druck gemacht", sagte Meredith, dessen Wunsch Marcus Funken, Alistair Wilson und erneut Adrians erfüllten. Damit springt der GHTC vor dem spielfreien Wochenende auf den zweiten Platz. "Wir können mit dem Start zufrieden sein, wobei es gegen Großflottbek ein Punkt mehr hätte sein sollen. Die kommenden Spiele gegen Rissen und Harvestehude werden für uns ein guter Test", so Meredith.

Während die Gladbacher nun ein freies Wochenende genießen dürfen, stehen für Erstliga-Aufsteiger Rheydter SV in der Bundesliga zwei schwere Spiele in Hamburg an. Heute trifft die Mannschaft von Trainer André Schiefer auf den Club an der Alster (16.30 Uhr), morgen auf den Uhlenhorster HC (14 Uhr). "Beide sind nicht sonderlich gut gestartet, was die Aufgabe für uns nicht einfacher macht. Aber vielleicht sind sie dadurch auch ein wenig nervös", sagt Schiefer.

Damit sein Team eine mögliche Unsicherheit aber auch ausnutzen kann, darf es nicht wie bei den klaren Niederlagen gegen Mannheim (0:3) und Rot-Weiß Köln (2:11) gleich in der ersten Minute ein Gegentor kassieren. Generell haben Schiefer trotz der Klasse der Gegner die vielen eigenen Fehler ernüchtert: "Wir brauchen, unabhängig vom Ergebnis, mal ein Spiel, mit dem wir zufrieden sind und bei dem man merkt: Es geht aufwärts." Im Training hat er bereits ein Aufbäumen und ein höheres Tempo vernommen. Nun muss der RSV dies auch auf den Platz bringen.

Quelle: RP





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Lehrstunde für den RSV

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 21.09.2009

(RP)Der Bundesliga-Aufsteiger stand gegen den mit Nationalspieler gespickten Deutschen Meister Rot-Weiß Köln auf verlorenem Posten. Trotz des 2:11 sah Trainer André Schiefer auch positive Ansätze. Der GHTC gewann 5:1 bei SW Köln.

Hockey Philipp Lautenbach ballte die Faust. Gerade hatte der Rheydter Mittelfeldspieler nach feinem Zuspiel Sebastian Meisters den Kölner Torwart Peter Schlich überwunden. Damit war ihm allerdings nicht der Führungstreffer oder der Ausgleich gelungen, sondern das zwischenzeitliche 1:8. "Der Ehrentreffer war für unseren Kopf schon wichtig. Aber natürlich wollten wir nicht so deutlich verlieren", sagte Lautenbach nach dem 2:11 (0:6) gegen Rot-Weiß Köln.

Stürmerstar Zeller mit fünf Toren

Der Deutsche Meister, der mit sieben aktuellen Nationalspielern auf dem Kunstrasenplatz im Grenzlandstadion angetreten war, brillierte vor allem in der ersten Hälfte nach Belieben. Und der Rheydter Spielverein gab Geleitschutz, kassierte wie schon vorige Woche gegen den Mannheimer HC das 0:1 bereits in der ersten Minute. "Es ist doch klar, dass Spieler wie Christopher Zeller den Unterschied ausmachen, die Klasse haben, intuitiv das Richtige zu tun. Nur fehlte uns auch die nötige mentale Fitness. Wir waren nicht wach und aggressiv genug", bemängelte André Schiefer.

Doch der RSV-Trainer sah auch positive Ansätze: "Die Jungs haben schon mehr Gas gegeben als gegen Mannheim und sich ins Zeug gelegt." So wurde der Kölner Anschauungsunterricht, den vor allem Star-Stürmer Christopher Zeller mit fünf Treffern krönte, Mitte der zweiten Halbzeit auch kurz unterbrochen. Lautenbach und RSV-Kapitän Matthias Gräber verkürzten auf 2:8. Trösten konnte es den Gastgeber aber kaum. "Ich hatte mir schon ein etwas besseres Resultat erhofft", gestand Schiefer.

Völlig zufrieden war der Gladbacher HTC mit seiner Wochenend-Ausbeute. Die Mannschaft von Trainer Andrew Meredith gewann 5:1 (3:0) beim Zweitliga-Aufsteiger Schwarz-Weiß Köln. "Wir sind natürlich glücklich, dass wir auch auswärts so klar gewonnen haben, allerdings haben wir eine Klasse schlechter gespielt als noch letztes Wochenende", sagte Mittelfeldspieler Stefan Menke. Zwei schnelle Tore Marcus Funkens sorgten jedoch für das nötige Polster, dass Kapitän Christoph Menke mit einer verwandelten Strafecke noch vor der Pause ausbaute.

Der schnelle Anschlusstreffer nach der Halbzeit brachte den GHTC dann kurzzeitig aus dem Konzept. "Da haben wir ein wenig die Nerven verloren. Deshalb war es unglaublich wichtig, dass Kai Schmitz so schnell das 4:1 gemacht hat", lobte Menke, dessen Bruder Christoph den 5:1-Endstand markierte. Schon am Donnerstag muss der GHTC wieder nach Köln, diesmal zu Blau-Weiß. "Das wird für uns ein echter Prüfstein", sagte Menke.




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Rheydt gegen halb Deutschland

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 19.09.2009

(RP)Der Bundesliga-Aufsteiger empfängt morgen den Deutschen Meister, der ein halbes Dutzend Nationalspieler beschäftigt. Trotzdem möchte der RSV offensiv spielen. Der GHTC muss in der Zweiten Liga zu Schwarz-Weiß Köln.

Hockey Morgen kommt nicht irgendwer zum Rheydter Spielverein. Immerhin gehörten sechs Spieler von Rot-Weiß Köln der "Goldenen Generation" Deutschlands an, die 2006 in Mönchengladbach Weltmeister und zwei Jahre danach in Peking Olympiasieger wurde. Und auch derzeit steht ein halbes Dutzend Nationalspieler im Kader des Deutschen Meisters, allen voran Stürmerstar Christopher Zeller. Es ist also eine halbe Nationalmannschaft, auf die der Aufsteiger RSV morgen um 12 Uhr im Grenzlandstadion trifft.

Nicht viel zu holen

"Das ist für uns ein echter Leckerbissen, obwohl nicht viel zu holen sein wird", sagt André Schiefer. Auch wenn ein Punktgewinn nicht realistisch ist, erhofft sich der RSV-Trainer einen anderen Auftritt seiner Mannschaft als noch beim 0:3 gegen den Mannheimer HC vor einer Woche. Denn trotz einiger ordentlichen Passagen war Schiefer die Körpersprache ein Dorn im Auge gewesen. "Eine gewisse Grundaggressivität möchte ich immer sehen, ob beim Stand von 0:0 oder 0:5. Ich bin mir aber sicher, dass wir uns diesmal besser verkaufen werden und alles rausholen", sagt Schiefer, der von seinen Leistungsträgern erwartet, dass sie vorangehen.

Denn während Thomas Krauß und Uli Klaus dort gegen Mannheim schon Akzente setzten, ist die Sturmreihe auch aufgrund von Verletzungen noch nicht in Tritt gekommen. Nicht zuletzt deswegen hatte Schiefer kurzfristig in dieser Woche noch ein Testspiel gegen Uhlenhorst Mülheim angesetzt. Dort wurde geprobt, was auch gegen die Topteams der Bundesliga praktiziert werden soll. "Wir werden nicht mehr so abwartend spielen, sondern wollen den Gegner auch unter Druck setzen. Denn irgendwann kommen die Gegner, gegen die wir punkten müssen. Und dann kann man nicht einfach den Schalter umlegen", sagt Schiefer. Attacke ist also angesagt – auch wenn es gegen die halbe Nationalelf geht.

Eine Sache der Konzentration

Während der RSV ein Kölner Team empfängt, muss der Gladbacher HTC in die Domstadt reisen. Heute um 16 Uhr trifft der Zweitligist auf den Liga-Neuling Schwarz-Weiß Köln. Für den gut gestarteten Aufstiegskandidaten keine leichte Aufgabe. "Im letzten Jahr haben wir uns gegen tief stehende Gegner schwer getan. Es ist eine Sache der Konzentration, da seine Ordnung zu bewahren und Lösungen zu finden", sagt Trainer Andrew Meredith, der sich einen Sieg wünscht, um sich von Beginn an in der Spitzengruppe festzusetzen.

Dabei muss er jedoch auf den dreifachen Torschützen Mats Grambusch (aus privaten Gründen in England) verzichten, der nicht nur heute, sondern auch beim verlegten Spiel bei Blau-Weiß Köln am nächsten Donnerstag fehlen wird. "Mats bringt natürlich eine besondere Qualität in unser Spiel. Doch wir haben genug gute Stürmer wie zum Beispiel Julian Altenrath, die sein Fehlen kompensieren können", sagt Meredith.




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Blitzstart in die falsche Richtung

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 14.09.2009

(RP)Der Rheydter Spielverein verlor beim Comeback in der Hockey-Bundesliga sein Heimspiel gegen den Mannheimer HC 0:3. Ein frühes Gegentor und zu viele Ballverluste verhinderten die Chance auf eine Überraschung. Zweitligist Gladbacher HTC startete mit fünf Punkten aus zwei Spielen.

Hockey Die neue elektronische Anzeigetafel auf der Kunstrasenanlage des Grenzlandstadions war noch nicht eine Minute in Betrieb, da durfte sie schon den ersten Treffer verkünden. Was den Fans des Rheydter Spielvereins bei ihrem Comeback in der Ersten Liga aber gar nicht schmeckte. Denn es war passiert, was nicht passieren durfte: Der klare Favorit Mannheimer HC war durch Christian Münz 1:0 in Führung gegangen. "Hätten wir das 0:0 lange gehalten, hätten wir auch eine Chance gehabt. Nach diesem Spielverlauf haben wir dagegen fast ein Traumergebnis erzielt", sagte RSV-Trainer André Schiefer nach der 0:3 (0:2)-Niederlage zum Saisonauftakt.

Meister scheitert zweimal

Seine Mannschaft verlor die Partie zwar nicht in der ersten Minute, die erste Halbzeit war allerdings schon spielentscheidend. Zwar ließ der RSV wenige klare Torchancen zu, doch viele Ballverluste verhinderten die nötige Entlastung. "Ich war mit der Leistung einiger Spieler nicht zufrieden. Das macht in dieser Spielklasse den Unterschied aus", so Schiefer. So fiel zwangsläufig auch das 0:2, als Stephan Bernatek eine scharfe Hereingabe des Weltmeisters und Olympiasiegers Niklas Meinert ins Tor abfälschte. (28. Minute). Der Gastgeber nutzte seine Chancen dagegen nicht. Sebastian Meister scheiterte zweimal in aussichtsreicher Position.

Generell war den Rheydter Stürmern, die alle einen Teil der Vorbereitung verletzungsbedingt verpasst hatten, die mangelnde Spielpraxis anzusehen. "Ihnen fehlt noch die Sicherheit, die sie sich in den nächsten Spielen holen müssen", sagte Schiefer. Im zweiten Abschnitt machte Michael McCann mit dem 0:3 schnell alles klar (48.). Kein Beinbruch für den Aufsteiger, bei dem Schiefer teilweise mit dem Spiel seines Teams zufrieden war. Eines müsse sich aber nächste Woche unbedingt ändern, wenn mit Rot-Weiß Köln der nächste Hochkaräter zum RSV kommt. "Da wünsche ich mir eine andere Körpersprache. Wir müssen mit solchen Ergebnissen positiver umgehen."



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Optimal ist anders

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 12.09.2009

(RP)Heute startet in den Hockey-Bundesligen die neue Saison. Bundesliga-Aufsteiger RSV und Zweitligist GHTC hatten in der Vorbereitung mit Verletzungen zu kämpfen. Rheydt möchte die Klasse halten, Gladbach oben mitmischen.

André Schiefer hat schon etliche Vorbereitungsphasen als Spieler oder Trainer mitgemacht. Eine derart verflixte wie die Vorbereitung des Bundesliga-Aufsteigers Rheydter Spielverein auf seine morgen beginnende Saison hat er aber schon lange nicht mehr erlebt. "Schon der Beginn war nicht optimal. Und dann ist es noch schlimmer geworden", sagt der RSV-Trainer, den vor allem Verletzungen seiner Leistungsträger beschäftigten.

Bengalen sind keine Verstärkung

Zuletzt fehlte Schiefer mit Belal Enaba (Zerrung), Sebastian Meister sowie Kapitän Matthias Gräber (beide Knieprobleme)die komplette Sturmreihe, die im Aufstiegsjahr so produktiv gewirbelt hatte. Zudem zog sich der gerade erst eingeflogene Bengale Zahidul Islam einen Meniskusschaden zu, während sich sein Landsmann Mohamed Nannu nicht als die erhoffte Verstärkung entpuppte. So sind die Krefelder André Otten und Moritz Broja derzeit die einzigen Zugänge, wobei demnächst noch zwei Pakistani dazu kommen sollen. Trotzdem ist beim Aufsteiger die Euphorie ein wenig der Angst gewichen, dass der Start angesichts des happigen Auftaktprogramms gehörig misslingen kann. Was die Mission Klassenerhalt aber nicht zwangsläufig gefährden würde, da nach der Spielzeit die Abstiegsrunde eine zweite Chance bietet.

Schiefer versuchte dieser Entwicklung entgegen zu wirken und hat in den letzten Tagen auch einen Stimmungsumschwung registriert. "Wir haben doch gar nichts zu verlieren und können ganz entspannt in die Saison gehen. Zu Beginn ist jedes Spiel, das nicht klar verloren wird, ein Erfolg." Denn bevor nächste Woche schon der Deutsche Meister Rot-Weiß Köln wartet, geht es zunächst gegen den aufstrebenden Mannheimer HC. Gegen ihn hatte der RSV in einem Testspiel zuletzt noch ersatzgeschwächt 1:3 verloren, was Schiefer ganz gelegen kommt: "Sie werden uns sicher unterschätzen. Bei uns muss alles passen, und das Spiel lange offen bleiben."

Auch der Gladbacher HTC möchte trotz einiger Schwierigkeiten gut in die Saison starten. "Das wäre wichtig, denn wir wollen nach dem ersten Teil der Saison Mitte Oktober zur Spitzengruppe gehören", sagt GHTC-Trainer Andrew Meredith, der den Aufstieg zum jetzigen Zeitpunkt nicht als Saisonziel formuliert. Natürlich möchte der Traditionsverein so schnell wie möglich in die Bundesliga zurückkehren. Doch in diesem Jahr ist die Zweite Liga deutlich stärker als im Vorjahr. "Wir haben jetzt viele Mannschaften mit Ambitionen, aber keinen klaren Favoriten", sagt Meredith.

Hatte der Australier im letzten Jahr aufgrund seiner Tätigkeit im Trainerstab der Deutschen Nationalmannschaft bei Olympia kaum Zeit, die Mannschaft auf die Saison vorzubereiten, gab er diesmal den vielen jungen Spielern ein paar Wochen mehr Zeit zur Regeneration. "Die Erfolge in ihren Jugendteams ist für den Verein sehr wichtig, doch dadurch müssen die Jungs fast das ganze Jahr durchspielen", so Meredith, der die Entwicklung seiner talentierten Jungspunde weiter vorantreiben möchte.

Dabei helfen ihm zwei wichtige Zugänge. Zum einen ist Stefan Menke aus den Niederlanden zurück gekehrt und soll zusammen mit seinem Bruder Christoph die Mannschaft führen. Zum anderen verstärkt der englische Nationalspieler Alastair Wilson das Team. Doch auch beim GHTC galt in den letzten Wochen: keine Vorbereitung ohne Hiobsbotschaft. Der dritte Neue, Australiens Sturmhoffnung Aaron Kleinschmidt, erlitt einen Kreuzbandriss und wird wohl die gesamte Saison nicht für den GHTC auflaufen können. Auch Jan Reichardt fehlt Monate lang wegen eines Knorpelschadens. Nicht die besten Voraussetzungen also für den GHTC und den RSV. Doch jetzt ist die Vorbereitung ja auch vorbei.




Stadtmagazin "Guru" September 2009  
    Guru Sept 2009 Deckblatt


Stadtspiegel 29.07.2009
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Extra-Tipp 19-07-2009
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DHZ vom 09.07.2009



RP-06.07.2009                                                                               pdf-Version
 

Zehn Jahre nach dem ersten Aufstieg in die Hockey-Bundesliga hat der RSV es erneut geschafft. Die Mannschaft von Trainer André Schiefer machte den Erfolg am Wochenende perfekt. Der GHTC wurde noch Vierter.

Die Aufstiegs-Shirts waren schlicht in schwarz gehalten. Doch der kurze, weiße Schriftzug auf dem Rücken sagte alles aus: "Spitzen Rheydter." Mit 47 Punkten (sogar ein Zähler mehr als das mit Weltmesitern gespickte Überteam von Rot-Weiß Köln im letzten Jahr) und 79 Toren in 18 Spielen marschierte der Rheydter Spielverein ohne Niederlage durch die Saison.

"Im letzten Jahr konnten wir wegen Rot-Weiß Köln nicht aufsteigen. Schön, dass wir unser Ziel jetzt erreicht haben", sagte Thomas Krauß, nachdem der RSV den Sack durch einen 4:2 (4:1)-Sieg über den RTHC Leverkusen im vorletzten Spiel zugemacht hatte.

Drei Tore in fünf Minuten

"Genauso hatte ich mir das vorgestellt, als ich letztes Jahr hierhin gekommen bin", sagte Uli Klaus, einer von sieben Zugängen des vergangenen Sommers – und alle hatten ihren Anteil am Doppel-Triumph mit dem Aufstieg sowohl auf dem Feld als auch in der Halle. Klaus sorgte selbst für die erste Beruhigungspille gegen Leverkusen.

Schon in der fünften Minute erzielte der 31-Jährige das 1:0. Noch wichtiger war jedoch die prompte Antwort des RSV auf den überraschenden Ausgleich. "Das war nochmals ein Wachrüttler, bei dem die Spieler gemerkt haben: Hier kann noch was schief gehen", sagte Trainer André Schiefer zu den drei Toren von Philipp Steffen, Belal Enaba und Matthias Gräber zwischen der 18. und 23. Minute, die sein Team auf ein sicheres 4:1 davon ziehen ließen.

In der zweiten Halbzeit wollte gegen die biederen Gäste jedoch kein Tor mehr fallen, was den folgenden Jubel allerdings nicht schmälerte. "Ich bin stolz, dass wir es geschafft haben, aus einer mittelmäßigen Zweitligamannschaft einen zweifachen Aufsteiger zu machen", sagte Mannschaftskapitän Matthias Gräber, bevor die Feierlichkeiten mit Bierduschen, einer Kopfrasur für den Trainer sowie einer Planwagenfahrt ihren Lauf nahmen.

Der zünftige Abend konnte den Spitzenreiter allerdings nicht davon abhalten, auch das letzte Saisonspiel gegen Blau-Weiß Köln zu gewinnen. "Darüber bin ich richtig happy. Es war mir enorm wichtig, dass wir das letzte Spiel nicht verlieren und damit ungeschlagen sind", sagte Schiefer nach dem 6:3-Sieg. Zur Belohnung dürfen die "Spitzen Rheydter" demnächst ein Wochenende nach Mallorca fliegen.




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Hauptsache Bundesliga: Die Begeisterung ist grenzenlos, und Trainer André Schiefer trägt jetzt Glatze.

Den Aufstieg in die erste Feldhockey-Bundesliga musste Rheydts Trainer André Schiefer teuer bezahlen. Nach dem souveränen 4:2-Heimsieg gegen den RHTC Leverkusen, mit dem die RSV-Herren den anvisierten Sprung in die höchste deutsche Klasse bereits einen Spieltag vor Schluss realisierten, ging es dem Übungsleiter an das Haupt.

Doch die ihm rasierte Glatze nahm Schiefer gerne in Kauf. Denn sein Team leistete in dieser Saison Großartiges. Nachdem im Winter schon der Aufstieg in die erste Hallen-Bundesliga gelang, stellte der RSV nun auch auf dem Feld einsame Klasse dar. Ungeschlagen spazierte die Schiefer-Truppe durch die zweite Liga, ließ zum Abschluss am Sonntag auch dem Tabellendritten Blau-Weiß Köln beim 6:3-Erfolg /Tore: Gräber 2, Enaba 2, Steffen, Sonntag) keine Chance und sammelte somit 47 von 54 maximal erreichbaren Punkten.

„Es ist toll, was die Mannschaft in diesem Jahr erreicht hat. Schließlich war die Konkurrenz ja auch nicht so schlecht“, sagte ein überglücklicher André Schiefer. Dass sein Team sich auch gestern im bedeutungslosen Spiel gegen den Erzrivalen Blau-Weiß Köln noch einmal zu einer guten Leistung aufraffen konnte, überraschte. Schließlich dauerten die Feierlichkeiten am Samstag bis in die frühen Morgenstunden an.

Sogar eine Kutschfahrt wurde am Samstag organisiert, vor der sich Abwehrspieler Thomas Krauß noch schnell seine zuvor erlittene Platzwunde nähen ließ. Natürlich wollte niemand der Rheydter Helden die große Aufstiegsparty verpassen.

Mit den Vorbereitungen auf das Fest konnte schon zur Halbzeit der Partie gegen Leverkusen begonnen werden. Uli Klaus, Philipp Steffen, Belal Enaba und Matthias Gräber hatten zu diesem Zeitpunkt gegen die abstiegsbedrohten Gäste bereits eine 4:1-Führung herausgeschossen. Der defensiv eingestellte RTHC kam zwar noch einmal auf 2:4 heran, brachte die „Spitzen Rheydter“ aber zu keiner Zeit mehr in Gefahr.

In die begab sich nach Spielschluss höchstens Trainer André Schiefer. Doch die Rasur-Attacke ließ der Erfolgscoach gerne über sich ergehen.

 
Die Aufstiegshelden
Marcin Pobuta, Henning Nolte, Jan Brügge, Niklas Kamp, Wolfgang Korres, Thomas Krauß, Tomasz Spalek, Felix Busch, Moritz Hahn, Uli Klaus, Philipp Lautenbach, Christopher Schoenen, Simon Starck, Mathis Steindor, Belal Enaba, Matthias Gräber, Florian Höper, Martin Korres, Sebastian Meister, Philipp Steffen, André Schiefer (Trainer), Jörg Radermacher (Co-Trainer), Ulf Zimmermann (Athletiktrainer), Oliver Kremers (Mental-Trainer), Bernd Schöpf (TW-Trainer), Wolfgang Mayer (Manager), Helmut Otten (Betreuer), Jan Gröppel (Physiotherapeut).

RP
 

RP-Interview mit RSV-Coach André Schiefer.

Frage:
Sie hatten schon vor der Saison offensiv den Aufstieg als Ziel ausgegeben. Wie erleichtert sind Sie jetzt, nachdem Sie es erreicht haben?

Schiefer: Uns ist schon ein großer Stein vom Herzen gefallen. Denn der Druck war natürlich da, insbesondere in der Anfangsphase, als es noch nicht so richtig lief. Doch ich finde es richtig, dass wir unseren Wunsch klar formuliert haben. So hatten wir immer etwas vor Augen. Und es war auch realistisch.

Frage: Was waren die entscheidenden Faktoren für den Erfolg?

Schiefer: Die richtige Mischung aus Spaß und Ernst zu finden war sehr wichtig. Ich legen viel Wert auf Disziplin, doch das Hockey spielen muss auch Bock bringen. Schließlich ist das für die meisten nur ein Hobby. Zudem haben wir es geschafft, die vielen Neuzugänge gut zu integrieren.

Frage: Wie sehr hat der nicht eingeplante Aufstieg in der Hallen-Bundesliga geholfen?

Schiefer: Er hat uns natürlich nochmals einen Schwung verschafft. Die Spieler haben noch ein bisschen mehr Gas gegeben, um das selbe auf dem Feld wieder zu erleben.

Frage: Wie lauten nun die Ziele für die neue Saison?

Schiefer: Da kann es nur ein Ziel geben: Klassenverbleib. In der Ersten Liga geht es richtig ab, da weht ein anderer Wind. Wir sind sicher nicht chancenlos, sehen das aber ganz realistisch.

Frage: Was muss sich im Kader ändern?

Schiefer: Ich bin mir sicher, dass wir auch mit unserer jetzigen Mannschaft Spiele in der Ersten Liga gewinnen können. Aber natürlich müssen wir uns auf zwei, drei Positionen verstärken. Allerdings ist leider noch nichts fest.

Frage: Torjäger Philipp Steffen hört auf. Wie optimistisch sind Sie, dass Sie Abwehrchef Thomas Krauß zum Weitermachen überreden können?

Schiefer: Die Chancen sind sehr groß. Es wäre wichtig, wenn sich das neue Team um ihn herum formen kann.
 

Thomas Grulke führte das Gespräch.



hockey.de
 

Schaulaufen des Meisters vor immerhin auch wieder 350 Zuschauern. Vielleicht kamen auch so viele, weil sie Philipp Steffen die Ehre erweisen wollten. „Paula“ (34) beendet seine Karriere in der ersten RSV-Mannschaft aus beruflichen Gründen und verabschiedete sich standesgemäß – mit seinem 18. Saisontor.

So munter, wie man es nach einer langen Aufstiegsfeier am Vorabend eben noch konnte, spielte Rheydt auf. Das Ziel, auch das 18. Saisonspiel ohne Niederlage abzuschließen, trieb die Gastgeber an. Aus einem 1:2-Rückstand (21.) machten sie bis zur Pause noch einen 5:2-Vorsprung, der dann auch nicht mehr in Gefahr geriet. Einige jüngere RSV-Akteure durften verstärkt heran, so gegen Ende erstmals auch Nachwuchstorwart Tillmann Quednau. Der Jugendspieler Thomas Sonntag krönte seinen ersten längeren Einsatz dann auch gleich mit einem Tor.
 
Tore: 1:0 Matthias Gräber (E, 3.), 1:1 Sebastian Lehrke (11.), 1:2 Axel Schmitz (E, 21.), 2:2 Belal Enaba (23.), 3:2 Belal Enaba (26.), 4:2 Matthias Gräber (E, 31.), 5:2 Thomas Sonntag (35.), 5:3 Daniel Montag (42.), 6:3 Philipp Steffen (51.)
 
Ecken: 9 (2) / 3 (1)
Zuschauer: 350 

Schiedsrichter:
 Schollmayer, Müller-Wiedenhorn


hockey.de
 
Trotz begonnener Sommerferien in NRW kamen knapp 500 Zuschauer, um ihren RSV in die erste Liga zu begleiten. Die Gastgeber begannen auch optimal durch ein frühes Tor (5.) und hätten sofort zwei weitere nachlegen können. Dann wurden sie allerdings nachlässiger, was Leverkusen zum Ausgleich nutzte. „Im Nachhinein gesehen tat uns das 1:1 sehr gut, denn sofort war wieder neue Konzentration bei meinen Spielern vorhanden“, erkannte RSV-Trainer André Schiefer. Mit drei schnellen Toren innerhalb von sechs Minuten fiel die Rhydter Antwort auf den Ausgleich beeindruckend aus.

Mit 4:1 ging es in die zweite Halbzeit, die Schiefer nicht anders als „komisch und schlimm“ beschreiben konnte. Trotz des Rückstands machte Leverkusen nämlich keine Anstalten, seine strikte Defensivhaltung zu lockern. Auch der 2:4-Anschlusstreffer änderte daran nichts. „Wir haben uns nach dem 1:4 auf unsere defensive Raumdeckung festgelegt, womit Rheydt zunächst Probleme hatte. Wir wollten uns nur noch für das wichtige Sonntagspiel gegen den GHTC kräfteschonend verhalten, da zur Zeit fast alle Spieler verletzungsbedingt angeschlagen sind. Rheydt hätte uns bei offensiverer Spielweise am heutigen Tag auseinandergenommen", erklärte RTHC-Trainer Oliver Voigt die nach außen verwirrende Taktik der Gäste. Rheydt wusste tatsächlich nicht so recht, wie man auf die gegnerische Zurückhaltung reagieren sollte. Bei einem Zwei-Tore-Vorsprung brauchte man jedenfalls keine Brechstange mehr auszupacken oder in Hektik zu verfallen. Tatsächlich erspielte sich der RSV noch eine Reihe an Strafecken, doch der Ball wollte nicht mehr ins Tor. Was spätestens beim Schlusspfiff keinen mehr interessierte.

Die Dämme brachen, jetzt wurde nur noch gefeiert. „Wir konnten die Mannschaft dann sogar mit einem im kleinen Kreis vorbereiteten Autokorso überraschen“, erzählte RSV-Betreuer Helmut Otten noch ein Schmankerl am Rande. „Ich fände es schön, wenn wir trotz der Aufstiegsfeierlaune morgen gegen Blau-Weiß Köln unsere Serie der Ungeschlagenheit zu Ende führen könnten“, hat sich André Schiefer noch ein kleines letztes Ziel für Sonntag aufgehoben.
 
Tore: 1:0 Uli Klaus (5.), 1:1 Martin Mies (E, 16.), 2:1 Philipp Steffen (17.), 3:1 Belal Enaba (21.), 4:1 Matthias Gräber (E, 23.), 4:2 Martin Mies (E, 44.)
 
Ecken: 8 (1) / 3 (2)
Zuschauer: 500 

Schiedsrichter:
 Hippler, Göntgen


RP-03.07.2009                                                                               pdf-Version
 

Der Rheydter SV benötigt noch einen Sieg aus den letzten beiden Heimspielen zum Bundesliga-Aufstieg. Der GHTC kann etwas gelassener in den Doppelspieltag gehen, da der Klassenverbleib schon sicher ist.

Ende Januar war die Situation noch eine ganz andere. Damals, zum Ende der Hallensaison, bekam der Rheydter Spielverein die Aufstiegschance unverhofft auf dem Silbertablett serviert und nutzte sie unbeschwert. Jetzt stehen die Rheydter erneut vor dem Aufstieg in die Erste Bundesliga, diesmal auf dem Feld. Doch das war auch das erklärte Ziel des RSV, der in dieser Saison noch kein einziges Spiel verloren hat und seit Monaten auf Platz eins der Zweiten Bundesliga steht. Kurzum: Nichts anderes als der Aufstieg an diesem Wochenende wird von der Mannschaft erwartet, noch dazu bei vier Punkten Vorsprung auf den einzig verbliebenen Verfolger, den Großflottbeker THGC aus Hamburg.

Respekt vor der Situation

"Ich muss die Mannschaft eher drosseln und auf dem Boden halten, denn ich habe schon Respekt vor der Situation", sagt André Schiefer vor den letzten beiden Saisonspielen daheim gegen den RTHC Leverkusen (morgen, 16 Uhr) und Blau-Weiß Köln (Sonntag, 12 Uhr). Denn dem RSV-Trainer war die Vorbereitung auf den Saisonabschluss teilweise schon etwas zu locker. Konzentriert und mit der nötigen Ernsthaftigkeit sollen seine Spieler an die Aufgaben gehen, denn "Leverkusen steckt noch im Abstiegskampf und ist nicht einfach so zu schlagen. Und Köln wird uns mit Sicherheit ein Bein stellen wollen, auch wenn es für sie um nichts mehr geht".

Doch auf der anderen Seite ist der Trainer auch froh um diese Ausgangslage. Zumal sich sein Team beim Hinspielsieg in Leverkusen schon schwer getan habe. "So laufen wir nicht Gefahr, zu lasch ins Spiel zu gehen", sagt Schiefer, der ein Endspiel am Sonntag auf jeden Fall vermeiden und schon morgen Abend feiern möchte.

Wesentlich entspannter kann der Gladbacher HTC die Heimpartien gegen Köln (Samstag, 14 Uhr) und Leverkusen (Sonntag, 12 Uhr) angehen, denn seit letztem Wochenende ist der Klassenverbleib gesichert. Auch wenn drei Teams aus der Zweiten Liga Nord absteigen müssten (hängt von den Erstligaabstiegern ab), kann der GHTC nicht mehr drei Teams überholt werden. Trainer Andrew Meredith möchte sich aber gar nicht auf Rechenspielchen einlassen und die Saison mit einem positiven Ergebnis beenden.

"Jetzt haben wir die Möglichkeit, etwas befreiter als zuletzt aufzuspielen. Das ist ein guter Test, um unsere Entwicklung der letzten Monate zu zeigen", so Meredith, der sich gut an das Hinspiel gegen Köln vor drei Monaten erinnern kann. Bei der unglücklichen Niederlage debütierten die ehemaligen B-Jugendlichen, die mittlerweile zum festen Stamm des Teams gehören.

Mit Julian Altenrath, Mats Grambusch und Max Brors werden am Sonntag gegen Leverkusen wohl drei dieser Talente fehlen, da sie mit der deutschen U18-Nationalmannschaft an der Europameisterschaft teilnehmen. Für Meredith eine gute Gelegenheit, weiteren jungen Spielern einen Einsatz zu ermöglichen. Denn durch die letzten guten Ergebnisse der ganze große Druck beim GHTC raus.


DHZ vom 02.07.2009



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Maximale Ausbeute

VON THOMAS GRULKE -zuletzt aktualisiert: 29.06.2009

 

(RP)Jeweils sechs Punkte holten der RSV und der GHTC auf ihren Auswärtsfahrten in Braunschweig und Hannover. Während Rheydt kurz vor dem Aufstieg steht, machte Gladbach einen großen Schritt Richtung Klassenverbleib.

Hockey Zur großen Sause wurde die Rückfahrt aus Hannover nicht. Im Bus erhielt der Rheydter Spielverein die Nachricht, dass sein Konkurrent um den Aufstieg in die Bundesliga, der Großflottbeker THGC, ebenfalls gewonnen hatte. Somit fehlt den Rheydtern bei vier Punkten Vorsprung noch ein Sieg aus zwei Spielen bis zum großen Triumph.

Doch durch ihre beiden Auswärtserfolge in Hannover und Braunschweig sind sie ihrem Ziel ganz nahe. Auch der Gladbacher HTC, der gegen die selben Teams gespielt hatte, verlebte durch die Maximal-Ausbeute von sechs Punkten eine entspannte Rückfahrt. Bei nun vier Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze ist er dem Klassenverbleib ein großes Stück näher gekommen.

Gladbach gewinnt 6:5

"Ich wäre gerne heute schon aufgestiegen, denn man weiß nie was passiert. Doch die Art und Weise, wie wir die beiden Spiele angegangen sind, beruhigt mich schon", sagte RSV-Trainer André Schiefer. Beim 3:2 (2:0)-Sieg gegen Hannover 78 ging sein Team schnell durch Belal Enaba, der auch beim 7:2-Schützenfest gegen den Braunschweiger THC den Torreigen eröffnet hatte, und den starken Thomas Krauß 2:0 in Führung. "Danach haben wir mit Glück und Können ein Gegentor verhindert, aber auch einige Großchancen vergeben", sagte Schiefer.

Sebastian Meister sorgte schließlich für die Entscheidung. Trotz der zwei Gegentore geriet Rheydt nicht mehr in Gefahr. "Es freut mich, dass neben den Leistungsträgern auch Spieler wie Moritz Hahn, Jan Brügge, Mathis Steindor und Simon Starck richtig gut gespielt haben. Denn Hannover war der erwartet schwere Gegner", sagte Schiefer.

Das hatte der GHTC am Tag zuvor ebenfalls erfahren, setzte sich aber letztlich 6:5 (4:1) durch. "Das war sehr gut. Wir hatten über weite Strecken des Spiels die Kontrolle. Nur die beiden Gegentore nach dem 6:3 in den letzten zehn Minuten waren unnötig", sagte GHTC-Coach Andrew Meredith. Zuvor hatte sein Team durch eine gute Eckenausbeute geglänzt. Alleine in der ersten Halbzeit verwandelte Kapitän Christoph Menke drei Strafecken. "Er und Brett Dempster waren an diesem Wochenende unsere Schlüsselspieler", lobte Meredith.

Sein australischer Landsmann Dempster drehte beim 3:1 gegen Braunschweig das 0:1 in eine Gladbacher Führung um, ehe er mit einer Risswunde ebenso ausschied wie Lennard Kern mit Muskelfaserriss – Wermutstropfen an einem erfreulichen Wochenende. "Das waren großartige Resultate, mit denen wir unsere Position klar verbessert haben", sagte Meredith.




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RSV und GHTC: Im Norden punkten

VON THOMAS GRULKE -zuletzt aktualisiert: 26.06.2009

 

(RP)Hockey Sie befanden sich schon im Saisonendspurt, wurden aber auf der Zielgeraden nochmals ausgebremst. Sechs Wochen mussten die Hockeyspieler des Rheydter Spielverein und des Gladbacher HTC pausieren, da die Nationalmannschaften im Frühsommer Turniere bestritten. Nun stehen die Teams erneut in den Startlöchern, um in den nächsten neun Tagen die letzten vier Spiele in der Zweiten Liga zu absolvieren.

Da ist es nur verständlich, dass in der erneuten Aufwärmphase schon mal Unruhe aufkommt. "Zuletzt ist es im Training härter zur Sache gegangen. Vielleicht ist es auch ein wenig die Nervosität, es jetzt packen zu müssen", sagt RSV-Trainer André Schiefer.

Sein Team geht schließlich mit Vorsprung ins Rennen. Vier bzw. fünf Punkte liegt der Tabellenführer vor den Aufstiegskonkurrenten Großflottbek und Blau-Weiß Köln, die am Samstag auch noch aufeinander treffen. Bei gutem Verlauf könnte der RSV sogar schon an diesem Wochenende in die Bundesliga aufsteigen. Schiefer glaubt jedoch nicht daran und schwört sein Team auf die eigenen Aufgaben beim Braunschweiger HTC (Samstag, 15 Uhr) und bei Hannover 78 (Sonntag, 12) ein, um die gewünschten sechs Punkte zu holen. "Wir müssen konzentriert, motiviert, aber nicht übermütig agieren", sagt Schiefer, der froh ist, zunächst gegen das abgeschlagene Schlusslicht Braunschweig spielen zu können, da "wir eine durchwachsene Pause mit wenig Spielpraxis hatten. Und gegen Hannover wird es sicher ein heißer Tanz".

Auf den muss sich auch der Gladbacher HTC einstellen, der bereits am Samstag (16 Uhr) auf Hannover trifft. Gehören die Konkurrenten doch beide zum großen Feld, dass beinahe gleichauf in den Schlussspurt geht. Sechs Mannschaften liegen zwischen Platz vier und neun gerade mal fünf Punkte auseinander. Am Ende muss sogar der Tabellenachte in die Regionalliga absteigen, sollten zwei Nord-Vereine die Absteiger aus der Ersten Liga sein. Trainer Andrew Meredith versucht aber den Druck von seinem jungen Team fernzuhalten: "Wir sind auf unser Spiel fokussiert und wollen dabei so viele Punkte wie möglich holen."

Ein gutes Ergebnis bei den erfahrenen und gut organisierten Hannoveranern sei auch hilfreich für das komplizierte Spiel in Braunschweig (Sonntag, 11 Uhr). "Da müssen wir das Spiel machen, da sie defensiv sehr kompakt stehen", fordert Meredith, der in der Spielpause mit einigem Verletzungspech zu kämpfen hatte. So ist der Einsatz von Max Brors und Marcus Funken noch nicht gesichert. Die medizinische Abteilung arbeitet mit Hochdruck an der Genesung.




DHZ-28.05.2009                                                                           pdf.Version
090528 DHZ



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RSV baut Tabellenführung aus

VON THOMAS GRULKE -zuletzt aktualisiert: 18.05.2009

(RP)Hockey Seine Wette gegen Thomas Krauß verlor André Schiefer. "Ich habe am Mittelkreis gesagt, dass er verschießt. Doch das Weizen gebe ich ihm jetzt gerne aus", erklärte der Trainer des Rheydter Spielvereins.

Denn Krauß verwandelte den letzten Penalty und sicherte damit dem RSV den Zusatzpunkt im Spitzenspiel gegen den Großflottbeker THGC, das 3:3 (2:1) ausgegangen war. Da die Rheydter zudem den Rissener SV 3:2 (3:1) schlugen, bauten sie ihre Tabellenführung auf fünf Punkte aus.

GHTC verschafft sich ein wenig Luft

"Flottbek hatte lange Zeit leichte Feldvorteile. Doch ich fand es beeindruckend, wie sich meine Mannschaft nach dem 2:3-Rückstand gewehrt hat", sagte Schiefer nach dem Duell mit dem Tabellendritten. Trotz zweimaliger Führung durch Sebastian Meister (Siebenmeter in der 2. Minute) und Matthias Gräber (31.) wirkte der RSV schläfrig. Philipp Lauthenbachs Ausgleichstreffer zum 3:3 (55.) weckte den Spitzenreiter jedoch auf.

Kurz vor dem Ende vergab Meister per Siebenmeter noch den Sieg. Sein Trainer war trotzdem zufrieden, hatte das Team doch die erhofften fünf Punkte am Wochenende geholt, auch wenn Schiefer die Leistung beim 3:2-Erfolg gegen Rissen (Tore durch Meister, Krauß und Gräber) als "katastrophal" bezeichnete. So blieb aber die Erkenntnis vor der sechswöchigen Spielpause: "Wenn wir unsere restlichen vier Spiele gewinnen, sind wir durch."

Auch der Gladbacher HTC ging mit einem Erfolgserlebnis in die Pause. Nach einer 2:6 (1:3)-Niederlage gegen Großflottbek gewann die Mannschaft von Trainer Andrew Meredith gegen Rissen 5:1 (3:1), wodurch sie sich ein wenig Luft in der unteren Tabellenhälfte verschaffte. "Ich bin mit den Jungs sehr zufrieden. Wir hatten einen Plan und waren gut strukturiert. Allerdings hätten wir früher den Sack zumachen müssen", sagte der GHTC-Coach. Sein Team spielte druckvoll und engagiert und ging verdient durch Mats Grambusch, Julian Altenrath und Florian Adrians 3:1 in Führung.

In der zweiten Hälfte ließen die Gladbacher aber fahrlässig viele Chancen liegen, ehe Torwart Felix Menke in der Schlussphase dreimal glänzend parierte und Altenrath sowie Patrick Voullié alles klar machten. "Da waren wir vorne ein wenig unkonzentriert. Doch der Sieg war wichtig, sonst hätten wir Probleme bekommen", sagte Altenrath, der zudem gegen Flottbek zum 1:0 getroffen hatte. Die Hamburger setzten sich letztlich aber klar durch. "Da hatten wir defensiv einige organisatorische Probleme. Aber das ist ein Teil des Lernprozesses", sagte Meredith.

 



       
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RSV und GHTC bereit für Nordlichter

VON THOMAS GRULKE

Eine Woche lang ließen sie es mal ganz locker angehen. Das spielfreie Wochenende nutzten die Spieler des Rheydter Spielvereins, um ihre Wehwehchen auszukurieren. „Nun sollten wir genug Kraft für die beiden nächsten Aufgaben getankt haben“, sagte Trainer André Schiefer vor den Duellen gegen die Hamburger Clubs Rissener SV (Samstag, 16 Uhr) und Großflottbeker THGC (Sonntag, 14 Uhr, beide im Grenzlandstadion).

„Ich wäre mit fünf Punkten zufrieden. Dann würden wir die Tabellenführung verteidigen“, so Schiefer, der aber auch vor der vermeintlich leichteren Aufgabe am Samstag warnt: „Rissen muss im Abstiegskampf um jeden Punkt kämpfen.“ Am Tag darauf geht es gegen einen Aufstiegskonkurrenten. „Das ist ein Schlüsselspiel. Solltenwir gewinnen, hätten wir den stärksten Verfolger auf sechs Punkte distanziert“, sagt der RSV-Trainer, der wohl wieder auf Innenverteidiger Tomasz Spalek (fehlte zuletzt wegen eines Muskelfaserrisses) setzen kann. Um die Offensive brauchte sich Schiefer zuletzt eh keine Sorgen machen. Nun muss sich der mit 53 Toren bislang stärkste Angriff der Liga muss sich am Sonntag gegen die beste Defensive durchsetzen, um die Punkte amGerstacker zu behalten. Auch der Trainer des Gladbacher HTC, Andrew Meredith, weiß um die Stärken der Flottbeker: „Sie sind sehr erfahren und gut organisiert.“ Sein Team trifft in Holt am Samstag (14 Uhr) auf den THGC, am Sonntag (12 Uhr) auf Rissen und möchte an die Leistungen der Hinspiele (unglückliche 1:2-Niederlage in Großflottbek, 5:1-Sieg in Rissen) anknüpfen. „Wenn wir das annähernd schaffen, werden wir ein gutes Wochenende haben“, so Meredith. Dass der Rissener SV direkt hinter dem GHTC auf Rang acht liegt, der im ungünstigsten Fall ein Abstiegsplatz sein kann, spielt für den Trainer derzeit eine untergeordnete Rolle: „Weder die Mannschaft noch ich beschäftigen uns jetzt mit der Tabelle. Wir müssen uns auf unser Spiel konzentrieren.“ Ob dabei Marcus Funken nach seinem Pfeifferschem Drüsenfieber schon wieder mithelfen kann,

ist noch nicht klar. Zudem plagt sich Andreas Menke mit hartnäckigen Muskelproblemen. Dafür ist immerhin sein Bruder Christoph nach zwei Toren bei der Nationalmannschaft im Testspiel gegen England sehr gut in Form. Und

auch Mats Grambusch und Julian Altenrath sind gesund wieder von der U18-Auswahl zurückgekehrt. Der GHTC ist bereit für die Nordlichter der Liga.




Hockey

Gastfreundlicher RSV

zuletzt aktualisiert: 06.05.2009

(RP)Jugendhockey (togr) Ein letztes Mal , wie so häufig an diesem Wochenende, bildeten sie vor dem Anpfiff den Kreis und feuerten sich mit lauten "RSV"-Schlachtrufen an. Zum Sieg langte es zwar nicht, aber immerhin trotzten die B-Mädchen des Rheydter Spielvereins dem Sieger Schott Mainz das einzige Unentschieden im gesamten Turnierverlauf ab. Der dritte Platz der Mannschaft von Trainer Uli von der Forst war der gelungene Abschluss des 2. großen Vorbereitungsturniers beim RSV für B- und C-Knaben/Mädchen. Und die Gewinner waren dabei nicht nur auf sportlicher Seite zu finden.

"Ein großes Lob an das gesamte Organisationsteam und die vielen engagierten Eltern. Alle haben einen tollen Job gemacht", sagte Stefan Backhaus. Der Kassenwart des RSV, der zudem auch zum Orga-Team gehörte, war mit dem Turnier, zu dem mehr als 350 Kinder aus ganz Hockey-Deutschland angereist waren, sehr zufrieden. Der Verein hatte vom Online-Ergebnisdienst bis zum Busshuttle-Service auch an alles gedacht. "Die Resonanz war wieder sehr gut, so dass wir eigentlich schon in der Verpflichtung stehen, das Turnier auch nächstes Jahr Anfang Mai auszutragen", so Backhaus.

Auch wenn bewährte Helfer mit ihren Kindern aus den Altersklassen herauswachsen, soll das Turnier für die B- und C-Jahrgänge erhalten bleiben. "Wir möchten aber auch mehr für unseren älteren Nachwuchs tun", sagte Backhaus. Derweil zog der Nachwuchskoordinator auch aus sportlicher Sicht ein positives Fazit: "Für die C-Mannschaften war es wichtig, Erfahrungen zu sammeln, für die B-Teams eine gute Vorbereitung auf die nächste Woche beginnende Regionalliga." Der Tatsache, dass die B-Knaben als bestes Rheydter Team in ihrer Konkurrenz "nur" den zweiten Platz belegten, konnte Zimmermanns schmunzelnd auch etwas Gutes abgewinnen: "Wir wussten, dass sie hier um den Sieg mitspielen können. Aber wir sind ja gastfreundlich. Es sollen schließlich alle gerne wiederkommen."




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RSV vorneweg, GHTC zurück

VON THOMAS GRULKE -zuletzt aktualisiert: 04.05.2009

(RP)Mit zwei Kantersiegen baute der Rheydter Spielverein in der Zweiten Bundesliga seine Tabellenführung auf zwei Punkte Vorsprung aus. Der Gladbacher HTC enttäuschte gegen Raffelberg, gewann dann aber 6:3 in Kahlenberg.

Selbst eine Platzwunde am Kopf konnte Sebastian Meister nicht aufhalten. Schnell fuhr der Stürmer des Rheydter Spielvereins ins nahe gelegene Krankenhaus und ließ sich nähen, um in der zweiten Halbzeit wieder auf Torejagd zu gehen. Was auch vortrefflich gelang: Meister steuerte noch zwei Tore zum 9:3 (3:1) beim Club Raffelberg bei, dem zweiten deutlichen Sieg des RSV an diesem Wochenende nach dem 5:1 (1:1)-Erfolg beim Kahlenberger HC.

Meister stand damit sinnbildlich für die Motivation des Zweitliga-Spitzenreiters, um die sich ihr Trainer André Schiefer nach dem Derby-Sieg gegen den Gladbacher HTC ein wenig Sorgen gemacht hatte. "Ich hatte ein bisschen Bammel vor dem Wochenende. Aber die Mannschaft hat das richtig gut gemacht", sagte Schiefer. In beiden Spielen aber benötigte sein Team, dass nun zwei Punkte vor dem ersten Verfolger Blau-Weiß Köln liegt, eine kleine Anlaufzeit.

Gladbach beweist Moral

In Kahlenberg glich RSV-Kapitän Matthias Gräber die Führung des Gastgebers postwendend aus, bevor Rheydt die Partie im zweiten Durchgang sicher nach Hause brachte. Und in Raffelberg waren es Strafecken-Tore, die dem RSV eine beruhigende Halbzeit-Führung einbrachten. "Wenn wir einmal vorne liegen, läuft es auch", sagte Schiefer zu seiner überragenden Offensive.

Info

Torschützenliste

An diesem Wochenende trafen: Matthias Gräber (5), Sebastian Meister (2), Philipp Lauthenbach (2), Uli Klaus (2), Belal Enaba, Philipp Steffen und Thomas Krauß.

GHTC Christoph Menke (3), Julian Altenrath (2), Max Brors und Mats Grambusch trafen.

Nächste Spiele Nach spielfreiem Wochenende am 16./17. Mai.




090502 RP Bernd Gothe



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Hinspiele sind Warnung genug

VON THOMAS GRULKE - zuletzt aktualisiert: 02.05.2009

(RP)Perfekter Start in die Rückrunde: Seit dem 5:2-Sieg im Derby gegen den Gladbacher HTC am letzten Sonntag rangiert der Rheydter Spielverein in der Zweiten Bundesliga auf dem ersten Tabellenplatz. Eben diesen Platz möchte er auch am Ende der Saison inne haben und damit in die Erste Liga aufsteigen. "Es ist aber egal, ob wir jetzt Erster oder Zweiter sind. Wir müssen schauen, dass wir so viele Punkte wie möglich holen", sagt RSV-Trainer André Schiefer.

"Fünf Punkte mindestens"

Dazu hat sein Team an diesem Wochenende wieder zweimal die Gelegenheit, wenn es zum Kahlenberger HTC (heute, 16 Uhr) und zum Club Raffelberg (Sonntag, 12 Uhr) fährt. "Fünf Zähler sollten es mindestens sein", sagt Schiefer, wohl wissend, dass es gegen die Teams aus dem Mittelfeld alles andere als leicht wird. Das zeigten auch die Hinspiele. "Gegen Raffelberg waren wir zu verspielt und haben beim 3:3 unnötige Punkte abgegeben. Und der 6:0-Sieg gegen Kahlenberg war trotz des hohen Ergebnisses eine harte Nuss", erinnert sich Schiefer, der auch mit der Darbietung seiner Mannschaft gegen den GHTC nicht restlos zufrieden war: "Wir müssen länger den Ball halten und noch cleverer spielen."Der GHTC trifft am Wochenende auf die gleichen Gegner, empfängt heute Raffelberg (14 Uhr, An den Holter Sportstätten) und reist morgen nach Kahlenberg (12 Uhr). Auch Gladbachs Coach Andrew Meredith hat keine guten Erinnerungen an die Hinspiele: "Da haben einige vielleicht noch gedacht, dass man nach dem Abstieg aus der Ersten Liga nun nicht alle Spiele mit 100 Prozent bestreiten muss. Es waren zwei enttäuschende Spiele." Gegen Kahlenberg hat der GHTC gar 0:6 verloren. Nun kämpfen die Teams um eine obere Position im Tabellenmittelfeld. "Es sind zwei Gegner, die wir schlagen können – und auch sollten", sagt der Trainer.

Dafür muss die Verwertung der Strafecken wieder besser werden als beim Derby, wo nur eine von sechs zum Erfolg führte. Zudem hofft Meredith, dass die Jungspunde im Angriff, Julian Altenrath (17) und Mats Grambusch (16), weiter ihre gute Form halten. Dagegen schmerzt den GHTC der Ausfall von Marcus Funken (18). "Mit ihm könnten wir im Mittelfeld anders agieren", so Meredith. Trotzdem möchte der GHTC (derzeit Achter) am Wochenende in der Tabelle weiter nach oben klettern.



Bericht DHZ



hockey.de 30.04.2009

Der „lebende Superlativ“ wird morgen gebührend gefeiert

Großes Fest beim Rheydter SV für Bernd Gothe und seine 50-jährige Präsidentschaft
 
30.04.2009 - Morgen wird im Rheydter Grenzlandstadion ab 11 Uhr eine große Fete steigen. Anlass ist das Dienstjubiläum von Bernd Gothe. Ununterbrochen seit 50 (!) Jahren steht er der Hockeyabteilung des Rheydter Spielvereins vor. Der 68-jährige Unternehmer, der in Mönchengladbach einen in der dritten Generation stehenden Familienbetrieb in der Edelstahlverarbeitung mit 150 Mitarbeitern leitet, sei ein „lebender Superlativ“, wie Mönchengladbachs Oberbürgermeister Norbert Bude den RSV-Hockeychef jüngst bezeichnete. Ganz nebenbei hat Gothe seit 22 Jahren auch den Vorsitz des Mönchengladbacher Karnevalsverbandes inne.
Bevor Bernd Gothe 1959 mit nur 18 Jahren den Vorsitz der RSV-Hockeyabteilung übernommen hatte, war er dort bereits als Vergnügungswart aktiv. Karnevalsturniere und Kostümbälle gehörten zu seinem Schaffenswerk. Nach 20 Jahren „närrischer Grundausbildung“ im RSV war Frohnatur Gothe auch reif für den richtigen Karneval. Mit seiner Frau Inge wurde er 1985 zum Mönchengladbacher Prinzenpaar erkoren und übernahm 1987 die Führung des städtischen Karnevalsverbandes.
Aktiv Hockey gespielt hat Bernd Gothe bis zum 39. Lebensjahr, danach hielt er sich mit Tennis fit. Zwischen 1975 und 1982 war der Ingenieur für Verfahrenstechnik auch lizensierter Hockey-Schiedsrichter. Sein Lebenswerk ist und bleibt aber die Leitung des rund 600 Mitglieder (davon die Hälfte Jugend) starken Rheydter Spielvereins Hockey und Tennis e.V., der sich 2002 vom Hauptverein RSV abtrennte. Leistungssportlich hat der RSV den ruhmreichen Gladbacher Ortsnachbarn GHTC als Nr. 1 in der Stadt in jüngster Vergangenheit abgelöst. Größter sportlicher Erfolg unter Gothes Führung war der Gewinn des Deutschen Hockey-Pokals 2001 mit einem Endspielsieg beim Club an der Alster Hamburg.
„Für den DHB war der Wechsel unseres Sitzes nach Mönchengladbach auch wegen Bernd Gothe ein Glücksgriff. Sein Engagement für die und in der Stadt Mönchengladbach machten es erst möglich, die Weltmeisterschaft der Herren und die Champions Trophy der Damen so erfolgreich durchzuführen“, lobt DHB-Präsident Stephan Abel den RSV-Präsidenten für die Unterstützung weit über die Vereinsgrenzen hinweg.

Die Redaktion von hockey.de sprach mit Bernd Gothe am Vortag des Empfangs.

Herr Gothe, 50 Jahre Chef der Rheydter Hockeyspieler - was bedeutet Ihnen das Jubiläum?
Gothe: Man erlebt vor allem in einem Sportverein Höhen und Tiefen. Natürlich sind es die Höhen, die ausschlaggebend sind und einen motivieren, so etwas zu machen und immer weiter zu machen. Aber wichtig ist nicht nur der Erfolg einer 1. Mannschaft. Wenn man eine starke Jugendabteilung hat, wie das bei uns zum Glück der Fall ist, dann weiß man auch, wofür man sich einsetzt, nämlich den jungen Leuten eine Zukunft und eine Chance zu geben.

50 Jahre als Abteilungsleiter, das dürfte im Hockey Rekord sein. Kennen Sie jemanden, der genauso lange oder ähnlich lang an führender Stelle tätig ist?
Gothe: Ich glaube, dass Fritz Altenrath bei der ETG Wuppertal auch viele Jahrezehnte lang in verantwortlichen Positionen tätig war. Aber ich habe leider auch viele gesehen, die nach der kleinsten Kleinigkeit die Brocken hingeschmissen und sich aus dem Staub gemacht haben, nicht nur beim Hockey. Das entspricht nicht meinem Verständnis eines Ehrenamtes. Wenn ich mich für ein Amt zur Verfügung stelle, dann mache ich das auch, so lange ich gewählt bin und Verantwortung trage. Ich kann dann immer noch selbst entscheiden, ob ich mich wieder zur Wahl stelle oder nicht.

Gab es denn nie so etwas wie Amtsmüdigkeit in immerhin fünf Jahrzehnten?
Gothe: Doch, es gab sicherlich mal eine Zeit, in der es mir zuviel wurde. Das war in den 70er Jahren, als ich für rund zehn Jahre auch den Vorsitz des Gesamtvereins im RSV innehatte. Dazu gehörte damals auch die Fußballsparte mit einer Mannschaft immerhin in der 2. Liga. Es war schwierig mit den Fußballern. Da wurde nicht zuerst über Sieg, Niederlage oder die Mannschaft gesprochen, sondern über Geld. Der Fußball und die so genannten Vertragsamateure waren schon damals alle vom Geld infiziert. Mit dieser Mentalität kam ich als Hockeyspieler einfach schlecht zurecht. Gott sei Dank habe ich diese Phase durchgestanden.

Sind 50 Jahre ein guter Abschluss, oder geht es weiter wie gehabt?
Gothe: Ich bleibe noch dabei, damit andere und der Verein von meiner Erfahrung profitieren und  meine Verbindungen zum Wohle des Vereins genutzt werden können. Der Unterschied zu früheren Jahren ist jedoch, dass ich zum Glück nicht mehr viel selbst anpacken und umsetzen muss. Wir haben inzwischen einen wirklich guten Vorstand und sind gut aufgestellt. Da habe ich also keine Angst, dass es nicht mehr weitergeht, wenn ich einmal nicht mehr diese Stelle besetze.

Gibt es nach so langer Amtszeit noch Ziele und Wünsche für Sie?
Gothe: Aufgaben haben wir genug! Die 1. Herrenmannschaft steht im Moment nicht schlecht. Es wäre eine schöne Sache, wenn sie nach dem Hallenaufstieg auch im Feld den Sprung in die 1. Bundesliga schaffen würde. Es wäre ein schönes Geschenk zum Dienstjubiläum. Ich wünsche mir, dass wir im Jugendbereich alle Altersklassen besetzt haben. Das ist für einen Verein ein ganz wichtiger Bestandteil. Mein persönlicher Wunsch ist, eine starke 1. Herrenmannschaft möglichst aus den eigenen Reihen aufzubauen.

Was erwartet Sie morgen auf der RSV-Anlage?
Gothe: Da lasse ich mich gerne überraschen!



Hockey

Starkes Teilnehmerfeld

zuletzt aktualisiert: 30.04.2009

(RP)Jugendhockey (togr) Manchmal lässt sich der Erfolg eines Turniers auch an der Warteliste erkennen. "Dort stehen der Gladbacher HTC oder der Düsseldorfer HC drauf, weil sie zu spät dran waren. Wir haben das Teilnehmerfeld schon seit einem halben Jahr stehen", sagt Stefan Backhaus.

Der Kassenwart des Rheydter Spielverein Hockey und Tennis gehört zum zwölfköpfigen Team, das die zweite Auflage des großen Vorbereitungsturniers für Mädchen und Knaben B/C (Jahrgang 1997-2000) am 2. und 3. Mai organisiert hat. Der Erfolg der Premiere 2008 ließ nun das Teilnehmerfeld schnell voll werden. "Meistens sind wir von Vereinen angesprochen worden, ob sie dabei sein können. Die Mund-zu-Mund-Propaganda funktioniert anscheinend im Hockey ", so Backhaus. Insgesamt 32 Mannschaften aus ganz Deutschland mit insgesamt rund 350 Kindern werden sich am Wochenende auf dem Kunstrasenplatz im Grenzlandstadion tummeln. Mit dabei sind Teams aus Berlin, Bremen, Wiesbaden, Mainz oder Köln.

Die Organisatoren sind durch die Erfahrungen vom letzten Jahr gut vorbereitet und erhoffen sich vom eigenen Nachwuchs vordere Platzierungen. "In erster Linie ist es ein Vorbereitungsturnier, wo wir mal gegen andere Teams als sonst spielen können. Aber die RSV-Teams haben in ihren Konkurrenzen sicher die Chance, unter die ersten Drei zu kommen", so Backhaus.




 guru aktuell  Jubiläum Gothe "50 Jahre Präsident"



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Ausgebufft zum Derby-Sieg

VON THOMAS GRULKE -zuletzt aktualisiert: 27.04.2009

(RP)In einem hart umkämpften Spiel gewann der RSV 5:2 gegen den GHTC. Die Rheydter übernahmen damit die Tabellenspitze. Gladbach zeigte vor der Rekordkulisse von 1040 Zuschauern, dass es eine talentierte Mannschaft hat.

Schon vor zwei Wochen hatte Belal Enaba die entscheidende Eingebung gehabt. "Ich glaubte, dass das Derby 5:2 ausgeht", sagte der Stürmer des Rheydter Spielverein. Also schnappte sich der Ägypter drei Minuten vor Schluss den Ball und jagte ihn ein letztes Mal ins Tor: Der RSV gewann in einem hart umkämpften Derby gegen den Gladbacher HTC 5:2 (2:1). Durch diesen Sieg hat er zudem die Tabellenführung in der Zweiten Liga übernommen, liegt nun einen Punkt vor Blau-Weiß Köln.

"Unser Sieg ist sicher nicht unverdient, aber er war nicht so klar, wie es das Ergebnis aussagt", sprach RSV-Trainer André Schiefer Klartext. Insbesondere in der ersten Hälfte kam seine Mannschaft nicht in den Spielfluss und nur durch Strafecken zu Torchancen. Der GHTC kontrollierte vor 1040 Zuschauern (neuer Besucherrekord in der Zweiten Bundesliga) die Partie, Rheydt jedoch eröffnete den Torreigen – durch den ehemaligen Gladbacher Belal Enaba (22.). "Es ist schwer gegen meinen alten Club zu treffen. Ich habe acht Jahre dort gespielt und noch viele Freunde. Aber ich freue mich auch für den RSV", sagte Enaba.

RSV nicht griffig genug

Trotz einer 2:1-Halbzeitführung (Christoph Menke für den GHTC und Philipp Steffen hatten nach Strafecken getroffen) war Schiefer nicht zufrieden: "Wir waren nicht griffig genug." Das änderte sich zu Beginn des zweiten Durchgangs. Steffen und der umsichtige Thomas Krauß schraubten schnell die Führung in eine beruhigende Höhe. "Es waren unsere individuellen Fehler und leichte Ecken, die zu diesem Ergebnis geführt haben", sagte Gladbachs Trainer Andrew Meredith. Sein Team gab sich aber nicht auf und kam durch Florian Adrians heran (50.) "In dieser Phase müssen wir das 3:4 machen. Doch die Effizienz bei den Ecken war heute ein entscheidender Unterschied" , so Meredith.

Rheydts starker Keeper Marcin Pobuta war nicht mehr zu bezwingen, bevor Enaba den 5:2-Endstand herstellte. "Man muss die Ausgebufftheit des RSV anerkennen. Aber ich glaube, dass auch wir ein gutes Spiel gemacht haben", sagte GHTC-Kapitän Christoph Menke. Gladbach zeigte, dass es eine sehr talentierte Truppe beisammen hat, die dem RSV das Leben schwer machte. "Aber wir müssen aufpassen und dürfen nicht alles auf unsere Jugend schieben, sondern sollten auch mal in den wichtigen Phasen die Tore machen", so Menke.

Belal Enaba hatte sie gemacht. "Es war nicht einfach, weil Gladbach sehr gut gespielt hat. Aber wir haben ein Ziel: Wir wollen aufsteigen", so der RSV-Stürmer. Die Eingebung, dass sie es schaffen, hatte er aber bislang noch nicht.

Info

So spielten sie

Pobuta - Brügge, Krauß, Spalek, Steindor (Lauthenbach, Kamp) - Gräber, Klaus, Starck (Hahn) - Enaba, Steffen, Meister (Höper, Syben).

GHTC F. Menke - Binder, A. Menke, C. Menke ., Spenrath (Backus) - Voullié, Brors, Teepe (Reichardt) - Kern, Dempster, Grambusch (Altenrath, Adrians).

 


Westdeutsche Zeitung
26. April 2009 - 21:43 Uhr

Hockey: Rheydter Routiniers behalten die Oberhand

von Marcu Giesenfeld

 

Hockey: Die RSV-Cracks haben ihre Chancen gegen die Jungspunde vom Gladbacher HTC eiskalt ausgenutzt. Tolle Kulisse am Gerstacker.

 

Rheydt.Der Zuschauerrekord in der zweiten Hockey-Bundesliga wurde nicht ganz geknackt. Und auch mit der eigenen Leistung konnten die Herren des Rheydter SV im Derby gegen den Gladbacher HTC nicht zufrieden sein.

Dennoch war es das Wochenende für den RSV. Denn mit dem vielleicht etwas zu hoch ausgefallenen 5:2 (2:1)-Heimerfolg über den GHTC übernahm die Mannschaft von André Schiefer auch dank des gleichzeitigen Ausrutschers von Blau-Weiß Köln (verlor nach Penaltyschießen gegen den Club Raffelberg) die Tabellenführung in der Gruppe Nord und nimmt somit weiterhin klar Kurs in Richtung Aufstieg in die erste Bundesliga.

Rheydts Assistenztrainer Jörg Rademacher fasste das Geschehen am Gerstacker trefflich zusammen. „Heute hat die Erfahrung den jugendlichen Elan in die Schranken gewiesen“, sagte Radermacher sachlich.

Menke: „Wir haben einen weiteren Schritt nach vorne gemacht“

Vor der stattlichen Kulisse von 800 Zuschauern wirkten nicht etwa die Jungspunde des GHTC, sondern überraschend die Hausherren verkrampft. „Wir sind mit dem Druck vor diesem großen Publikum hervorragend umgegangen und haben einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Natürlich ist es enttäuschend, wenn man dann am Ende trotzdem mit leeren Händen dasteht“, analysierte GHTC-Führungsspieler Christoph Menke.

Dass die Gäste trotz allen Engagements nicht mehr als das Lob der Außenstehenden einheimsten, lag auch an der Chancenverwertung. „In dieser Hinsicht war Rheydt einfach cleverer, deshalb geht der Sieg auch in Ordnung“, konstatierte Menke, der zum zwischenzeitlichen 1:1 traf.

Ausgerechnet die beiden Ex-GHTC-Spieler Belal Enaba (traf zum 1:0 und 5:2) und Thomas Krauß (4:1) zeichneten für drei der fünf Rheydter Treffer verantwortlich. Den Rest steuerte RSV-Torjäger Philipp „Paula“ Steffen mit einem Doppelpack bei. Für den tapferen GHTC konnte der 16-jährige Jugend-Nationalspieler Florian Adrians lediglich noch zwischenzeitliche Ergebniskosmetik (2:4) betreiben.




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High Noon beim RSV: Wer knackt den Rekord?

VON O. E. SCHÜTZ -zuletzt aktualisiert: 25.04.2009

(RP)Hockey ist, trotz der Weltmeisterschaft 2006 in Mönchengladbach, bisher nicht der große Zuschauermagnet in dieser Stadt. Doch morgen rückt das Spiel mit dem Krummstock mal wieder in den Mittelpunkt, jedenfalls für die hiesigen Freunde dieses Sports. Denn dann kommt es in der Zweiten Bundesliga zum Derby: Rheydter Spielverein gegen GHTC.

Ein Spiel mit veränderten Vorzeichen, gemessen an der Vergangenheit. Der RSV will aufsteigen in die Eliteklasse. Die Gladbacher, 2008 nach vielen Jahren erstmals abgestiegen, wollen erst im nächsten Jahr wieder hoch. Doch sie möchten, aus rein sportlichem Ehrgeiz, versteht sich, den Rheydtern ein Bein stellen. Wie schon im Hinspiel, bei dem sie dem Favoriten ein Unentscheiden abtrotzten und im Penaltyschießen den Zusatzpunkt gewannen.

Das Ziel: tausend Zuschauer

Viel Rivalität und Spannung also morgen. Der RSV will dies nutzen, um einen neuen Rekord aufzustellen: die meisten Zuschauer, die es je in einem Spiel der Zweiten Feldhockey-Bundesliga gegeben hat – bundesweit. "Wir knacken den Rekord" heißt seine Aktion. Tausend Zuschauer hat er sich als Ziel gesetzt. Das wären 200 mehr als die bestehende Bestmarke.

Attraktive Preise zu gewinnen

Die Eintrittspreise sind freundlich: fünf Euro für Erwachsene, Junioren und Kinder zahlen gar nichts. Und es gibt für die Besucher obendrein etwas zu gewinnen. Wer die Teilnehmerkarte eines Gewinnspiels richtig ausfüllt (schwierige Frage: Was ist der bisherige Rekord?), dem winken tolle Preise. Eine Reise für zwei Personen zu einem Musical nach Hamburg inklusive Übernachtung und zwei VIP-Karten für Borussias Bundesliga- Fußballspiel morgen gegen Arminia Bielefeld, und zehn Magnum-Flaschen Ur-Alt.

Übrigens: Die Beine in den Bauch stehen muss man sich nicht unbedingt beim Hockey-Derby. Denn der RSV stellt eigens eine mobile Tribüne neben seinen Hockeyplatz im Grenzlandstadion (Eingang von der Straße Am Gerstacker). Zwei zusätzliche Parkplätze sind auch ausgeschildert. Wegen des Andrangs.

Anpfiff ist um 12 Uhr mittags. High Noon gewissermaßen, wie einst mit Gary Cooper.




Hockey

RSV gegen GHTC: Erfahrung und Jugend

VON THOMAS GRULKE -zuletzt aktualisiert: 24.04.2009

(RP)Wie hoch der Altersdurchschnitt seiner Mannschaft ist, weiß Andrew Meredith nicht genau. "Aber er wird wohl noch unter 19 Jahren liegen", sagt der Trainer des Gladbacher HTC, Andrew Meredith. Seine eh schon jugendliche Rasselbande wurde zu Beginn der zweiten Saisonhälfte mit sechs ehemaligen B-Jugendlichen nochmals verjüngt. Am Sonntag steht dem Gladbacher Nachwuchs ein erster echter Härtetest bevor: das Derby gegen den Rheydter Spielverein.

"So ein Lokalduell ist für die Vereine immer etwas besonderes. Doch die beiden Mannschaften haben zwei völlig unterschiedliche Situationen. Für mich ist es ein guter Test, um zu sehen, wie weit wir schon sind", sagt Meredith. Der Druck des Gewinnenmüssens läge auf den Rheydtern, die in die Erste Bundesliga aufsteigen wollen. Sie hätten jedoch nichts zu verlieren, so der Australier. Schon im Hinspiel zeigte seine Mannschaft, dass sie mit dem nötigen Schuss Unbekümmertheit dem Favoriten ein Bein stellen kann. Damals trotzten die Gladbacher den Rheydtern ein Unentschieden ab und gewannen das anschließende Penaltyschießen.

Nicht so weit auseinander

Zudem kann der GHTC-Trainer trotz aller Jugend auch auf einige erfahrenere Stützen bauen: "Christoph Menke ist der beste Spieler der Zweiten Liga. Und sein Bruder Andreas hat letzte Woche in der Abwehr sein bestes Hockey gezeigt, seit ich hier Trainer bin." Die positive Entwicklung in Gladbach ist auch dem Nachbarn nicht verborgen geblieben. "Ihr Sieg in Leverkusen hat gezeigt, dass die Teams gar nicht so weit auseinander liegen", sagt André Schiefer.

Der Trainer des RSV kann sich auch noch gut an das Hinspiel erinnern: "Damals waren die Gladbacher besser. Wir sollten daraus gelernt haben und unsere Routine nutzen." Im Team der Rheydter stehen schließlich zahlreiche Akteure mit Bundesliga-Erfahrung. "Spieler wie Tommy Krauß, Belal Enaba oder Uli Klaus werden in so einem Derby nicht mehr nervös. Wir dürfen nur nicht den GHTC unterschätzen", warnt Schiefer.

Die gute Leistung seiner Elf beim Tabellenführer Blau-Weiß Köln, auf den der RSV nur noch einen Punkt Rückstand hat, stimmt den Rheydter Coach zuversichtlich, zumal in der etwas dünn besetzten Defensive zuletzt Nachrücker wie Philipp Lauthenbach und Moritz Hahn überzeugt haben. Außerdem besteht noch die Hoffnung, dass Innenverteidiger Tomasz Spalek nach seiner Verletzung noch rechtzeitig fit wird. Um gegen den GHTC drei Punkte zu holen, müsse sein Team motiviert sein und einfaches Hockey spielen, so Schiefer.

Die Vorzeichen für ein rassiges Derby sind also günstig. Dass es auch eine hochklassige Partie wird, bezweifelt Schiefer: " Diese Spiele haben ja immer einen anderen Charakter. Aber ich lasse mich gerne täuschen. Vor allem von meiner Mannschaft."

Info

Neuer Rekord?

Beginn Anschlag auf dem Kunstrasenplatz im Grenzlandstadion ist Sonntag um 12 Uhr.

Preise Erwachsene bezahlen fünf Euro, Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt.

Zuschauer Der RSV hofft auf rund 1000 Hockey-Fans, was ein neuer Besucherrekord in der Zweiten Hockey-Bundesliga wäre.

 




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RSV und GHTC gewinnen
VON THOMAS GRULKE -
zuletzt aktualisiert: 20.04.2009
(RP)Hockey Thomas Krauß bewies Nervenstärke. Mit der Rückhand schlenzte der Verteidiger des Rheydter Spielverein den Ball beim entscheidenden Penalty in die Maschen. "Er hat es sich besonders verdient. Denn ohne Tommy hätten wir in der Abwehr nicht diese Stabilität", lobte RSV-Trainer André Schiefer seinen Routinier nach dem 2:2 (1:1) und dem anschließenden 2:1-Sieg im Penalty beim Tabellenführer Blau-Weiß Köln. Mit dem dadurch errungenen Zusatzpunkt liegt der RSV nun nach dem Abschluss der Vorrunde in der Zweiten Liga nur noch einen Zähler hinter den Kölnern.

Gladbachs Joungster überzeugen

"Wir haben heute richtig gut gespielt und hätten auch den Sieg verdient gehabt", sagte Schiefer. Nachdem Matthias Gräber den RSV im Spitzenspiel per Strafecke in Führung gebracht hatte, drehte der Gastgeber die Partie. "Die Tore fielen wie aus dem Nichts, begünstigt durch unsere individuellen Fehler", so Schiefer. Doch zehn Minuten vor dem Ende sicherte Philipp Steffen nach einer Strafecke das Unentschieden und das Penalty-Schießen, in dem Gräber und Krauß trafen, während RSV-Torwart Marcin Pobuta glänzend hielt.

Am Tag zuvor hatten die Rheydter beim RTHC Leverkusen durch Tore von Gräber (2) und Sebastian Meister 3:1 (2:0) gewonnen. "Dort haben wir aber schlecht gespielt", sagte Schiefer. Leverkusen war auch für den GHTC an diesem Wochenende eine Reise wert. Nachdem das Team von Trainer Andrew Meredith am Samstag noch 1:3 bei Blau-Weiß Köln verloren hatte, siegte es beim RTHC 5:4 (4:4) und rückte dadurch ins Mittelfeld der Tabelle vor.

"Es war ein sehr gutes Wochenende. Immerhin hatten wir sechs Spieler auf dem Platz, die gerade erst aus der B-Jugend hochgekommen sind und ihre ersten Bundesligaspiele gemacht haben", lobte Meredith. So erzielte der erst 16-jährige Mats Grambusch beim 1:3 in Köln gleich sein erstes Zweitligator. "Wir haben gut gespielt, unsere Torchancen aber nicht genutzt", sagte Meredith zur Niederlage beim Tabellenführer.

In Leverkusen bewies sein Team jedoch große Moral, machte in einer spektakulären ersten Hälfte einen 1:3-Rückstand wett. "Da hätte das Spiel auch in die andere Richtung gehen können. Doch es war toll, wie die jungen Spieler weiter gearbeitet und an die taktische Ausrichtung gedacht haben", so der Australier, dessen Landsmann und Neuzugang im Sturm, Brad Dempster, letztlich das Spiel entschied. Nach schöner Vorarbeit von Julian Altenrath markierte er das 5:4 (60.). Am nächsten Sonntag kommt es nun in Rheydt zum Derby.




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Optimismus zum Start
VON THOMAS GRULKE -
zuletzt aktualisiert: 18.04.2009
(RP)Die Zweite Feldhockey-Bundesliga nimmt heute wieder den Spielbetrieb auf. Der RSV will aufsteigen, der GHTC kämpft noch gegen den Abstieg. Beide Trainer sind nach gelungener Vorbereitung guten Mutes.

Knapp drei Monate sind seit dem letzten Pflichtspiel vergangen. Mitte Januar endete für Gladbachs Hockey-Teams die Hallensaison. Da ist klar, dass Rheydter Spielverein und Gladbacher HTC nun kräftig mit den Hufen scharren. Heute startet die Zweite Feld-Bundesliga nach halbjähriger Winterpause in ihre zweite Saisonhälfte. Und die beiden hiesigen Teams haben mit den letzten beiden Vorrundenspielen gleich richtungsweisende Aufgaben vor der Brust.

"Die Vorbereitung lief richtig rund. Wenn die Mannschaft nun mit dem nötigen Ernst in die Spiele geht, werden wir viele Punkte holen", sagt RSV-Trainer André Schiefer vor den Partien beim RTHC Leverkusen (heute, 17 Uhr) und bei Blau-Weiß Köln (morgen, 12 Uhr). Während Schiefer das heutige Spiel zu den "Pflichtaufgaben" zählt, ist die Begegnung mit den Kölnern eine absolute Spitzenpartie: Der Tabellenführer empfängt den Verfolger. "Auch wenn es noch viele Spiele gibt, sollten wir in Köln nicht verlieren", so Schiefer. Schließlich soll nach dem überraschenden Erstliga-Aufstieg in der Halle auch der Sprung ins Oberhaus auf dem Feld gelingen.

Australier Phillips ist weg

Diese Aufgabe geht der RSV beinahe unverändert an. Nicht eingeplant war der Weggang des australischen Verteidigers Matthew Phillips, der nach dem 1. April noch für seinen Heimatverein antrat und so für den RSV jetzt nicht spielberechtigt ist. "Dafür sind andere in die Bresche gesprungen. Jan Brügge und Mathis Steindor machen das in der Verteidigung gut", sieht der Trainer das Positive. Überhaupt sei die Stimmung beim viertägigen Trainingslager in Polen super und die letzten Testspiele sehr gut gewesen.

Sein Kollege beim GHTC schaut ebenfalls auf eine gelungene Trainingsphase zurück. "Im letzten Sommer hatte ich nur zwei Wochen mit dem Team. Jetzt sind wir viel besser vorbereitet", sagt Andrew Meredith, der mit seiner Mannschaft ebenfalls nach Köln (heute, 16 Uhr) und Leverkusen (morgen, 12 Uhr) fährt. "Und nächste Woche wartet das Derby mit dem RSV. Das sind drei tolle Aufgaben, nach denen wir wissen, in welche Richtung es geht", so Meredith.

Derzeit ist der GHTC, Erstliga-Absteiger des Vorjahres, Drittletzter und damit wieder nahe der Abstiegsränge. Er hat allerdings auch nur vier Punkte Rückstand auf Platz drei. "Wir können jeden in der Liga schlagen, wenn wir gut drauf sind. Nur müssen wir mehr Konstanz in unsere Leistungen bringen", sagt der Australier. Keine leichte Aufgabe für ein junges Team, das in nächster Zeit ohne Jan Empen (Kreuzbandriss) und Marcus Funken (Pfeiffersches Drüsenfieber) auskommen muss, dafür aber nochmals eine Blutauffrischung erhalten hat. Gleich sechs Nachwuchsspieler der zuletzt so erfolgreichen B-Jugend stoßen zum Herren-Team. Zudem verstärkt der australische Stürmer Brad Dempster den GHTC. "Er war bereits vor fünf Jahren mal bei uns und wird den Rest der Saison hier spielen", sagt Axel Grambusch, der den zuletzt vakanten Posten des Teammanagers übernommen hat.

Witthaus-Coup klappte nicht

Den Krefelder Nationalspieler Matthias Witthaus, der aus Spanien zurückkehrt und heiß umworben ist, konnte Grambusch nicht zu seinem Einstand präsentieren. "Wir haben über eine Verpflichtung nachgedacht, sie war aber letztlich nicht realisierbar. Bei uns wachsen die Bäume nicht in den Himmel", sagt Grambusch. Die Vorfreude auf den Start ist aber auch ohne solch einen Coup ungebrochen.

Info
Starker Nachwuchs
Mats Grambusch, Max Brors, Lennard Leist, Florian Jansen, Florian Adrians und Kai Schmitz sind nun bei den Senioren spielberechtigt.

RSV Aufgrund seiner guten Leistungen in der Vorbereitung steht Nachwuchsspieler Johannes Sonntag heute erstmals im Kader.

Nationalspieler Julian Altenrath und Mats Grambusch vom GHTC absolvierten am Osterwochenende in Sevilla ihre ersten Länderspiele für die U18. 




Hockey
GHTC wurde Zweiter
zuletzt aktualisiert: 08.04.2009

In der Altersklasse der A-Knaben (U14) setzte sich im Finale die West-Auswahl mit 3:0 gegen den Gladbacher HTC durch. Der Rheydter SV hatte im Spiel um den dritten Platz gegen die Stuttgarter Kickers im Siebenmeterschießen mit 1:3 etwas Pech. Das Spiel um Platz 5 gewann der UHC Hamburg gegen den Kreuznacher HC. Bei der männlichen Jugend B (U16) setzte sich die Auswahl aus Rheinland-Pfalz / Saar im Finale gegen Uhlenhorst Mülheim durch. Der UHC Hamburg wurde Dritter gegen die West-Auswahl. Das Spiel um Platz 5 gewann der GHTC im Siebenmeterschießen gegen den Kreuznacher HC.

(RP) Zum vierten Mal war der Hockey-Park Austragungsort des bestbesetzten Vorbereitungsturniers für Jugendteams aus ganz Deutschland. Beim Reece-Cup 2009 kamen zwölf Teams nach Mönchengladbach, um an zwei Tagen die Sieger in den Altersklassen der A-Knaben (U14) und der männlichen Jugend B (U16) auszuspielen. Dabei waren neben neun Klubertretungen Auswahlteams des Westdeutschen Hockey-Verbandes und von Rheinland-Pfalz/Saar.




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Es geht voran beim RSV
VON THOMAS GRULKE

(RP)Der Rheydter Spielverein hat Bernd Schöpf für den Trainerstab seiner Hockey-Herren verpflichtet. Der ehemalige Torwarttrainer der Nationalmannschaft soll sich um die Spielersichtung und die RSV-Keeper kümmern.

Hockey Zwei Monate nach dem Aufstieg in die Erste Hallen-Bundesliga hat der Rheydter Spielverein die Vorbereitung auf die Rückrunde in der Zweiten Feld-Bundesliga begonnen. Neue Gesichter unter den Spielern gab es beim Startschuss nicht zu sehen. Dafür im Betreuerteam, obwohl dieses Gesicht in Hockey-Gladbach gut bekannt ist: Bernd Schöpf gehört seit neuestem dem Trainerstab des RSV an.

"Der Verein hat mich gefragt, ob ich im Scouting-Bereich für ihn arbeiten könnte. Irgendwann kam dann auch das Thema Torwart-Training zur Sprache", erzählt Schöpf, der schon den Gladbacher HTC erfolgreich trainiert und danach viele Jahre als Teammanager und Torwarttrainer der deutschen Nationalmannschaft fungiert hat. Nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft in Mönchengladbach 2006 machte er Schluss.

Ziel: Aufstieg in die 1. Bundesliga

"Ich habe aber immer noch großen Spaß daran, mit jungen Menschen zu arbeiten. Zudem kenne ich mit Trainer André Schiefer sowie Tommy Krauß und Uli Klaus einige Rheydter", sagt Schöpf, der sich in den ersten Tagen einen Eindruck vom Team machte: "Es ist eine gute, harmonische Mannschaft, die noch stärker werden kann. Auch bei den Torhütern ist noch Luft nach oben. Und sie sind gewillt, daran zu arbeiten." Das Ziel des Vereins ist auch sein Ziel: der Aufstieg in die Bundesliga. "Die Verpflichtung von Bernd Schöpf als Scout und Torwarttrainer ist ein weiterer Schritt, das Herrenteam noch professioneller zu betreuen", sagt der Zweite Vorsitzende Jens Hilgers zum Coup der Rheydter.

Doch nicht nur bei den Senioren geht es aufwärts. Auch die Jugend erzielte in der Hallensaison bemerkenswerte Resultate. So gewannen am Sonntag die A-Mädchen die Oberliga-Meisterschaft. "Schon das Erreichen der Endrunde war eine Überraschung", sagte Betreuerin Kirsten Soeding. Doch die Mannschaft von Trainer Uli von der Forst setzte noch einen drauf, besiegte den Marienburger SC 4:0, den Crefelder HTC 2:0 und erzielte bei der 2:3-Niederlage gegen den Düsseldorfer HC II in der Schlussphase noch zwei Tore, so dass letztlich die Tordifferenz für den RSV sprach.

Derweil erreichten die B-Knaben den dritten Platz in der Regionalliga-Endrunde. "Damit sind sie die zweitbeste Gladbacher Jugendmannschaft der Hallensaison. So einen Erfolg hatten wir schon über 20 Jahre nicht mehr", freute sich Jugend-Koordinator Norbert Zimmermanns. Mit einem 3:1-Sieg gegen ETuF Essen sicherte sich das Team von Trainer Michael Eicker den dritten Rang, nachdem man sich nur Uhlenhorst Mülheim (2:6) und dem DHC (0:3) hatte geschlagen geben müssen. Talente kommen also nach. Es geht voran.

Info

Start am 18. April
Herren Die Erste Mannschaft setzt die Saison am 18. und 19. April mit zwei Auswärtsspielen beim RTHC Leverkusen und Blau-Weiß Köln fort. Derzeit ist der RSV Tabellenzweiter.
Jugend Am nächsten Samstag bestreiten die C-Knaben (Samstag beim Crefelder HTC) und C-Mädchen (Sonntag beim GHTC) ihre Oberliga-Endrunde in der Halle.




Bericht DHZ vom 22.01.2009

090122 DHZ Titelseite
 
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Westdeutsche Zeitung
18. Januar 2009 - 21:06 Uhr
Hockey: Aufstiegsparty beim Rheydter SV
von Tobias Käufer
Das Team von Andre Schiefer sichert sich durch einen 15:6-Sieg den Sprung in die Erstklassigkeit.

Sogar das Mönchengladbacher Prinzenpaar Marcus I. und Niersia Ilona machte dem frischgebackenen Bundesligisten fern der Heimat seine Aufwartung: Erfolgstrainer Andre Schiefer hatte sich seinen Orden wahrhaft verdient.
Da machte es auch nichts aus, dass die Mönchengladbacher Narren abseits ihres Hoheitsgebietes zur Tat schritten. Erstmals in seiner Vereinsgeschichte schafften die Hockeyherren des Rheydter SV den Sprung in die Hallen-Bundesliga.

Am Sonntagmorgen zeigte der RSV in der Halle des Düsseldorfer Sport-Clubs eine souveräne Vorstellung. Mit 15:6 behielten die Gäste die Oberhand, von Nervosität war keine Spur.

Sebastian Meister nutzt gleich die erste Chance zur Führung

Bereits die erste Chance verwertete der RSV durch Sebastian Meister zum 1:0. Danach waren das Eis gebrochen und die eigenen Nerven besiegt. „Die Mannschaft hat in dieser Saison eine großartige Leistung gezeigt und diesen Aufstieg wirklich verdient“, jubelte RSV-Coach Schiefer nach dem Erfolg.

Da hatten die mehr als 250 mitgereisten RSV-Anhänger die Halle an der Diepenstraße längst fest in ihrer Hand. Die Rheydter Fans hatten ohnehin den Sieg fest eingeplant: „Aufsteiger 2008“ hieß es auf einem mitgebrachten Spruchband, „Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg“ auf einem anderen.

Mit 24 Punkten schloss der RSV die Saison als Spitzenreiter ab, avanciert damit zur neuen Hockeymacht in Mönchengladbach. Verfolger DS Düsseldorf konnte seine Partie zwar auch gewinnen, doch mit 22 Punkten war der Tabellenzweite aus der Landeshauptstadt auf die Schützenhilfe seines Ortsrivalen angewiesen.

Doch der Düsseldorfer SC hatte nicht die Qualität, die Mannschaft der Saison ernsthaft in die Schranken zu verweisen. Überragender Rheydter war Sebastian Meister, der mit seinen sechs Treffern sein persönliches Saisonkonto auf 39 Tore erhöhte.

Die große Aufstiegsparty begann bereits in der Düsseldorf und endete erst weit nach Mitternacht in Rheydt.

Tore: Sebastian Meister (6), Matthias Gräber (3), Philipp Steffen (3), Uli Klaus, Thomas Krauß, Tomasz Spalek

Zuschauer: 350




erstellt am:  19.01.2009                                                      

Hockey

Erstmals Erste Liga

VON THOMAS GRULKE

Die Euphorie des Aufstiegs wird helfen

(RP)
Mit einem souveränen 15:6-Sieg beim Düsseldorfer SC hat der Rheydter Spielverein den Aufstieg in die Bundesliga perfekt gemacht und feiert damit eine Premiere: In der Halle war er noch nie im Oberhaus.

Hockey Spätestens in der 14. Minute war allen klar, dass der Rheydter Spielverein die Vorlage des DSC Düsseldorf mit aller Macht verwerten wollte. Denn erst der gestrige Gegner hatte die Rheydter in die komfortable Position des Tabellenführers gehievt, in dem er den alten Spitzenreiter DSD Düsseldorf geschlagen hatte. Der RSV musste so in Düsseldorf nur noch gewinnen. Und nachdem Matthias Gräber nach einem Alleingang bereits im Fallen den Ball in eben jener 14. Minute zum 3:1 in den Winkel geschlenzt hatte, verdeutlichte er mit seinem Jubel Richtung Publikum: "Das lassen wir uns heute nicht mehr nehmen." Es wurde letztlich ein ungefährdeter 15:6 (7:2)-Sieg beim DSC, womit der RSV erstmals in die Erste Hallenbundesliga aufgestiegen ist.

Pobuta ist auf dem Posten

"Im Unterbewusstsein war uns allen klar, dass wir das packen. Und es ist perfekt gelaufen", freute sich RSV-Kapitän Gräber. Allerdings bereitete der Gastgeber den Rheydtern zu Beginn einige Probleme. Dafür war jedoch Torwart Marcin Pobuta gleich auf dem Posten. "Das ist der Pubi, wie wir ihn kennen. Wenn es um etwas geht, hält der sich aus Hemd und Hose", lobte André Schiefer. Der Rheydter Trainer erfreute sich aber auch immer mehr am Spiel seiner Mannschaft: "Wir haben recht schnell gemerkt, wie wir hinten raus spielen müssen." Fortan gelangen dem Favoriten vor 450 (überwiegend Rheydter) Zuschauern einige schön herausgespielte Treffer und damit stets eine beruhigende Führung.

"Wir hatten im gesamten Spiel nur zwei kurze Phasen, wo Druck und Konzentration nachgelassen haben. Doch ansonsten war das eine souveräne Leistung", sagte Schiefer, dessen Team eher holprig in die Saison gestartet war. "Wir sind immer noch in einem Findungsprozess, an dem wir bewusst gearbeitet haben. Und ich bin sehr beeindruckt, wie die Mannschaft heute, aber auch die letzten Spiele, bei denen ich gefehlt habe, aufgetreten ist."

Mit einem Doppelschlag zum 12:5 durch Thomas Krauß und Liga-Torschützenkönig Sebastian Meister neun Minuten vor Schluss war der Aufstieg besiegelt. Die Fans ließen die Spieler mit Sprechchören und Transparenten hochleben. Wenig später konnten auch die Akteure an der großen Fete teilnehmen.

"Vielen ist wahrscheinlich noch gar nicht bewusst, was das für den RSV bedeutet", sagte Uli Klaus, der erstmals in seiner Karriere einen Aufstieg feiern durfte. Und sein Trainer schaute derweil schon voraus: "Dieser Erfolg kommt zum richtigen Zeitpunkt. Er gibt uns sicher noch einen zusätzlichen Schub für die Feld-Rückrunde." Dort möchte der RSV auch aufsteigen - und zwar mit aller Macht.




erstellt am:  19.01.2009                                                                    pdf.Version

Hockey

Die Euphorie des Aufstiegs wird helfen
(RP)Der Rheydter Spielverein ist erstmals in die Erste Hallenhockey-Bundesliga aufgestiegen. Was bedeutet dieser Erfolg für den Verein?

GotheDas ist eine ganz wichtige Sache, da Hallenhockey bei uns immer noch eine bedeutende Rolle spielt. Auf dem Feld ist es nicht so einfach, mal eben 500 Leute zu einem Spiel zu locken. Zudem hoffe ich, dass der Aufstieg einen weiteren Motivationsschub für die Rückrunde der Feldsaison gibt.

Was war letztlich entscheidend für den Aufstieg?

GotheWir haben sicher etwas Zeit gebraucht, aber die Mannschaft hat sich gefunden. Wir mussten schließlich auch einige Neuzugänge integrieren. Die Spieler haben gelernt, miteinander zu spielen. Und jeder hat mitgezogen.

Gab es ein Schlüsselspiel?

GotheMit unserem 13:6-Sieg beim ärgsten Konkurrenten DSD hat es angefangen. Leider haben wir uns einen Tag später jedoch nicht gut genug auf Blau-Weiß Köln vorbereitet und verloren. Und auch wenn wir am letzten Wochenende von unserer plötzlichen Aufstiegschance ein wenig überrascht wurden, sind wir verdient aufgestiegen.

Was wird nötig sein, um im nächsten Jahr die Klasse in der Halle zu halten?

GotheDass es nicht einfach wird, haben wir diese Saison bei unserem Nachbarn gesehen. Der Gladbacher HTC hat gar nicht so schlecht gespielt, aber keinen Punkt geholt.

Wie können Sie dann bestehen?

GotheLangfristig müssen wir auf die Jugend setzen und mit ihr die nötigen Ergebnisse erzielen. Doch das nächste Ziel ist erstmal der Aufstieg in die Feld-Bundesliga. Dort müssen wir gleich zu Beginn der Rückrunde wichtige Punkte einfahren. Und da kann die Euphorie eines Aufstiegs für das Team nur hilfreich sein.

Ihr 50. Jahr als Präsident des RSV hat gut angefangen.

GotheHeute bin ich natürlich äußerst glücklich. Doch im Sport ist es so, dass es gleich am nächsten Morgen weiter geht. Wir machen jetzt ein bisschen Pause und konzentrieren uns dann ganz auf die Feldsaison.

Thomas Grulke führte das Gespräch




erstellt am:  15.01.2009

Hockey

"Mir machen diese Spiele Spaß"

(RP)Hockeyspieler Thomas Krauß will mit dem Rheydter SV aufsteigen

Mit einem Sieg beim Düsseldorfer SC am Sonntag steigt der RSV erstmals in die Hallen-Bundesliga auf. Weiß das Team, dasses seinem Präsidenten Bernd Gothe zum 50. Amtsjahr ein besonderes Geschenk machen kann?

KraußIch gehe davon aus, dass spätestens am Sonntag jedem die historische Chance bewusst ist. Und wir werden auch alles daran setzten, ihm diese Freude zu machen.

Die Aufstiegschance kam durch die Niederlage des Spitzenreiters DSD Düsseldorf ein wenig unverhofft. Wie geht das Team damit um?

KraußIn der Tat haben wir damit nicht mehr gerechnet. Aber wir wären blöd, wenn wir diese Chance jetzt nicht nutzen würden. Natürlich sind alle super aufgeregt. Für viele Spieler ist es ja die erste Chance, in die Bundesliga aufzusteigen.

Der Aufstieg war nicht als Ziel ausgegeben. Steigt nun trotzdem der Druck?

KraußNatürlich ist ein gewisser Druck da. Aber wir haben ja auch mit Uli Klaus, Philipp Steffen und mir erfahrene Spieler dabei, die damit gut umgehen können. Mir machen diese Spiele immer viel Spaß.

Ist es ein großes Problem, dass ausgerechnet in dieser Woche Trainer André Schiefer beruflich verhindert ist?

KraußEs ist sicher nicht optimal, aber auch kein großes Problem. Wir wissen seit Saisonbeginn genau, wie wir spielen wollen. Und das weiß unser Co-Trainer Jörg Radermacher auch. Mit ihm hat es am letzten Wochenende bei zwei Siegen ja auch gut geklappt. Zudem ist André am Sonntag wieder dabei.

Der Gegner Düsseldorfer SC hat letztes Wochenende den Klassenverbleib geschafft und kann befreit aufspielen. Macht das die Aufgabe komplizierter?

KraußWir sind uns einig, dass es alles andere als leicht wird. Der DSC hat die letzten drei Spiele gewonnen und dabei den Spitzenreiter geschlagen. Die müssen was können.

Worauf wird es ankommen?

KraußEs wäre gut, wenn wir wie zuletzt dem Gegner früh den Zahn ziehen und schnell in Führung gehen. Vielleicht bietet der DSC dann nicht mehr die letzte Gegenwehr.

Sollte der Aufstieg gelingen, würde es aber kein Derby gegen den Gladbacher HTC geben, der gerade abgestiegen ist.

KraußIch muss auch kein Derby spielen. Mein Weggang aus Gladbach war schon schwer genug. Ich denke, es ist nachvollziehbar, dass der GHTC emotional immer mein Verein bleiben wird. Insofern bin ich nicht traurig, wenn es kein Derby gibt. Zudem weiß ich gar nicht, ob ich nächste Saison noch spiele.

Wäre die Bundesliga nicht reizvoll?

KraußEventuell mit zwei Aufstiegen, jetzt in der Halle und dann auf dem Feld, aufzuhören, ist ja auch nicht so verkehrt. Aber ich möchte nichts ausschließen und muss noch mal mit dem Trainer reden.

Thomas Grulke führte das Gespräch




erstellt am:  12.01.2009                                                                     pdf.Version
Hockey
RSV steht kurz vor dem Aufstieg

VON THOMAS GRULKE
(RP)Hockey Die Chance kam völlig unverhofft. Der Rheydter Spielverein hat im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg nach einer überraschenden Niederlage des Spitzenreiters DSD Düsseldorf plötzlich alles wieder selbst in der Hand. „Das Wichtigste war, dass wir unsere Hausaufgaben gemacht haben“, sagte Jörg Radermacher nach dem 14:6 (6:2) beim RTHC Leverkusen und dem 18:5 (10:0) gegen den Bonner THV, der den Sprung auf Platz eins bedeutete. Der Co-Trainer, der André Schiefer als Chef an der Bande vertrat, konnte die Spiele genießen, da sein Team direkt für klare Verhältnisse sorgte. „Wir sind schnell in einen positiven Lauf gekommen und haben unsere Chancen gleich genutzt. Es hat super Spaß gemacht“, so Radermacher.

GHTC verabschiedet sich ordentlich

Doch nicht nur die brandgefährlichen Offensiv-Kräfte Sebastian Meister (14 Tore am Wochenende), Matthias Gräber (sieben) und Philipp Steffen (fünf) zeichneten für die Kantersiege verantwortlich, sondern auch die konsequente Defensive um einen gut aufgelegten Torwart Marcin Pobuta. „Davon lebt eine Hallenmannschaft. Und so waren die Spiele ein Selbstläufer“, so Radermacher, der sich mit dem Team vor der Partie gegen Bonn mit Rosen bei den Fans für die Unterstützung bedankt hatte. Diese revanchierten sich nach dem 18:5 mit einem herzlichen Applaus. Und dieser könnte am nächsten Sonntag noch deutlich stürmischer ausfallen ausfallen, wenn der RSV sein letztes Spiel beim Düsseldorfer SC gewinnen und damit erstmals in die Erste Hallen-Bundesliga aufsteigen würde.

Auf den Gladbacher HTC würden sie dort im nächsten Jahr allerdings nicht treffen. Die Gladbacher sind ohne einen einzigen Punkt in die Zweite Bundesliga abgestiegen. Trotzdem war der GHTC mit dem Saisonabschluss sehr zufrieden, zeigten er doch beim 3:5 (2:2) gegen Schwarz-Weiß Neuss und dem 7:11 (2:6) bei Rot-Weiß Köln ihre beiden besten Saisonleistungen. „Für mich als Trainer war das eine Belohnung. Die gesamte Mannschaft hat eine tolle Leistung gezeigt“, sagte Andrew Meredith. Sein Team hatte es geschafft, beide Spiele offener zu gestalten als viele vorherige Partien. Gegen Neuss gelang Markus Funken und Benjamin Borchardt gar eine 2:0-Führung. „Wir waren taktisch gut vorbereitet und haben unsere Möglichkeiten voll ausgeschöpft“, lobte Meredith die erste Hälfte. Erst in der 46. Minute ging der Gast, der immerhin noch um die einen Platz in den Play-Offs kämpfte, in Führung.

Aufregendes Spiel

Der Neusser Dauerdruck hatte letztlich den GHTC in die Knie gezwungen. Doch Merediths junges Team konnte die Leistung vom Vortag beim mit Nationalspielern gespickte Ausnahmeteam aus Köln nochmals bestätigen. „Es war ein aufregendes Spiel, in dem wir sehr gute Phasen hatten. Lucas Teepe, Julian Altenrath und Markus Funken haben super gespielt“, sagte Meredith. Zudem hielt Felix Menke, der Mitte der zweiten Halbzeit den angeschlagenen Filip Neusser im Gladbacher Tor ersetzte, laut Trainer „einfach unglaublich“.




erstellt am:  08.01.2009
Hockey

Auch ohne Schiefer siegen


VON THOMAS GRULKE

(RP) Hockey Für eine Woche wechselt André Schiefer die Sportart. Anstatt die Spieler des Rheydter Spielverein zu betreuen, unterrichtet der 40-Jährige ab Freitag seine Elftklässler im Snowboarden.

Ist die Klassenfahrt ins Südtiroler Ahrntal beim derzeitigen Wetter an sich eine tolle Sache, passt dem Hockey-Trainer der Termin nicht ganz ins Konzept. Denn sein Team muss in der Zweiten Bundesliga am morgigen Freitag in Leverkusen (19.30 Uhr) sowie am Sonntag gegen den Bonner THV (12 Uhr, Halle Rheydt-West) antreten. „Alle im Verein haben dafür Verständnis. Das ist nun mal mein Job“, sagt Schiefer, der von Co-Trainer Jörg Radermacher an der Bande vertreten und über den Ausgang der Spiele informiert wird.

Den Coach wird auch das Ergebnis des Topspiels zwischen DSD Düsseldorf und Blau-Weiß Köln, die beide einen Punkt mehr als der RSV haben, interessieren. Ein Unentschieden dort würde den Rheydtern im Aufstiegskampf helfen. Dafür müssen sie aber zunächst ihre eigenen Hausaufgaben machen. Und das wird schwer genug. „Wir haben beide Teams im Hinspiel erst in letzter Minute geschlagen, obwohl wir die individuell besseren Spieler haben“, so Schiefer, der auch einen Lösungsansatz parat hat. „Es war unser größtes Manko bislang, die Torchancen nicht kompromisslos genug genutzt zu haben. Wir dürfen nicht zu verspielt sein, sondern müssen einmal drei, vier Tore vorlegen. Dann sind solche Spiele auch mal schnell gelaufen“, sagt Schiefer vor seinem Sportartwechsel.

Andrew Meredith war schon Snowboarden. Nach den stressigen Anfangsmonaten beim Gladbacher HTC hatte der Australier in seinem zweiwöchigen Schweiz-Urlaub die Gelegenheit, abzuschalten und die Enttäuschung über den bereits feststehenden Abstieg aus der Bundesliga zu verarbeiten. „Wir haben uns im Team aber gesagt, dass die Saison noch nicht beendet ist. Die jungen Spieler können nochmals Erfahrung sammeln. Und die Älteren sollen ihre letzten Bundesligaspiele für längere Zeit genießen und das Beste daraus machen“, sagt Meredith vor den Partien gegen Schwarz-Weiß Neuss (Samstag, 20 Uhr, Halle GHTC) und bei Rot-Weiß Köln (Sonntag, 12 Uhr).

Zwei Hochkaräter, die noch um die Play-Off-Plätze kämpfen. „Für sie wird es auf jedes Tor ankommen. Da ist es wichtig, dass wir in den ersten zehn bis 15 Minuten nicht wie bislang so häufig durch Konzentrationsfehler schnell in Rückstand geraten“, fordert der GHTC-Trainer. Er sei nach wie vor davon überzeugt, dass sein unverändertes Team mit der Konkurrenz mithalten kann. „Nur wollen wir nun eine bessere Leistung abrufen.“ Auf jeden Fall ist Meredith mit neuer Energie wieder bei der Sache – dem Winterurlaub sei Dank.

Aktuelles
Auswahlspieler 2011 online (16.06.2011)
 
Das Schleifchenturnier fällt leider aus!!! (09.06.2011)
 
Einladung zum Schleifchenturnier (30.05.2011)
 
1. Helmut Otten Gedächtnisturnier (28.04.2011)
Wir suchen noch fleißige Helfer für den 30.04./01.05.2011
 
Dienstpläne für den 30.4./1.5.2011 (27.04.2011)
 
Bezirksmeisterschaft Schulmannschaften am 9.5.11 beim RSV (15.04.2011)
 
Michael Eicker als Trainer zurückgetreten (14.04.2011)
 
Aktion des RSV - Five for Japan!!! (10.04.2011)
Eure Spende für die Opfer von Erdbeben, Tsunami und Atom-Gau
 
Beachparty 2011 (06.04.2011)
30.04.2011 im Clubhaus
 
Vereinsjugendtag 2011 (28.03.2011)
Einladung zum Vereinsjugendtag 2011
 
Ballkindercamp beim RSV zur EM 2011 in MG (25.03.2011)
Info-Anmeldung
 
1. Helmut Otten Gedächtnisturnier 2011 (20.03.2011)
Teilnehmer, Spielplan, Infos, Organisationspläne
 
Trainingsplan Feld 2011 (02.03.2011)
 
RSV beim Veilchendienstagszug (01.03.2011)
Dringend "Mitläufer" gesucht
 
Ausschreibung Walter-Mayer-Gedächtnisturnier (31.01.2011)
23. u. 24.08.2011 parallel zur Hockey EM in Mönchengladbach
 
Neuer Webmaster (01.01.2011)
Ab 1.1.11 ist Volker Starck neuer Webmaster
 
An die RSV Hockey Jugend (23.12.2010)
Freitag 14.01.2011 18:00 Uhr im Clubhaus
 
Weihnachtsgrüße 2010 (22.12.2010)
 
D-Lizenz Schiedsrichterlehrgang (12.10.2010)
Dienstag 26.10.2010 18:00-22:00 Uhr im Clubhaus
 
Trainingsplan Hallensaison 2010/2011 (23.09.2010)
gültig ab Montag 25.10.2010
 
Protokoll Jahreshauptversammlung 2010 (26.08.2010)
vom 30.06.2010
 
Ballkinder bei der Champions Trophy 2010 (07.08.2010)
RSV bei zwei Spielen im Einsatz
 
Belegungsplan Tennishalle Winter 2010/2011 (21.07.2010)
Stand 21.07.2010
 
Jugendtraining in den Sommerferien (14.07.2010)
zu folgenden Zeiten wird trainiert
 
Kino Event "Hanni und Nanni" (07.07.2010)
RSV besucht die Vorstellung im Cine Center
 
Marc Froneberg mit der WHV-U14 Auswahl siegreich (20.06.2010)
 
Aditya Pasarakonda neuer Trainer im RSV (18.06.2010)
"Adi" bringt internationale Erfahrung mit nach Rheydt
 
Johannes Sonntag in Südafrika (17.06.2010)
Berichterstattung FSJ Jugendlager "FSJ goes South Africa"
 
NEU: Schwarzes Brett (17.05.2010)
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20 Jahre - DIE KEULEN (15.05.2010)
Jubiläumsparty der Reisemannschaft
 
Jugendausschuss wiedergewählt (09.05.2010)
 


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