| Startseite |
| Der Club |
| 1. Herren |
| 2. Herren |
| 3. Herren |
| 1. Damen |
| Elternhockey |
| Reisemannschaft |
| Jugend |
| Trainingsplan |
| Trainer |
| Betreuer |
| Schiedsrichter |
| Links |
| Pressespiegel |
| Clubzeitschriften |
| 2010 |
| 2009 |
| 2008 |
| 2007 |
| 2006 |
| 2005 |
| 2004 |
| 2003 |
| 2002 |
| 2001 |
| 2000 |
| 1999 |
| 1998 |
| 1997 |
| 1996 |
| 1995 |
| 1994 |
| 1993 |
| 1992 |
| 1991 |
| 1989 |
| 1988 |
| 1974 |
| 1973 |
| 1972 |
| 1971 |
| 1970 |
| 1969 |
| 1968 |
| 1963 |
| 1962 |
| 1961 |
| 1960 |
| 1959 |
| 1958 |
| 1957 |
| Archiv |
| Tennis |
| Unsere Sponsoren |
| Veranstaltungen |
| Wetterstation |
| Elternrat |
Sie befinden sich hier :
Pressespiegel » 2008
2008
|
erstellt am: 15.12.2008
Hockey
RSV verspielt Tabellenführung
VON THOMAS GRULKE (RP) Nach einem souveränen 13:6-Sieg beim Spitzenreiter DSD Düsseldorf gab der RSV Platz eins in der Zweiten Bundesliga prompt wieder ab. Der GHTC kassierte erneut zwei Niederlagen und steht kurz vor dem Abstieg.
Hockey Für eine Nacht war der Rheydter Spielverein Tabellenführer der Zweiten Bundesliga. Doch nach dem souveränen 13:6 (5:2)-Sieg beim Spitzenreiter DSD Düsseldorf verlor der RSV gestern in eigener Halle gegen den zweiten Aufstiegskonkurrenten Blau-Weiß Köln 7:9 (3:6).
„Die Karten sind neu gemischt worden, nur haben wir jetzt das schlechtere Blatt“, fasste ein enttäuschter RSV-Trainer André Schiefer das Wochenende zusammen. An den letzten drei Spieltagen muss sein Team, das jetzt mit einem Punkt Rückstand auf Rang drei liegt, auf Ausrutscher der Konkurrenz oder ein Unentschieden im Spitzenspiel zwischen Köln und Düsseldorf hoffen. Allerdings war Schiefer mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. „Die Jungs haben alles gegeben, nur leider den Start total verschlafen“, so der Trainer zum schnellen 0:3 gegen Köln. Zudem kassierten die Rheydter stets vermeidbare Gegentore, wenn sie gerade herangekommen waren. „Köln hat nicht unverdient gewonnen, weil sie sehr gut verteidigt haben“, sagte Schiefer, der am Tag zuvor das „beste Hallenspiel“ des RSV unter seiner Leitung gesehen hatte: „Wir haben so gut gestanden, dass Düsseldorf nicht mehr weiter wusste. Zudem waren wir in den entscheidenden Phasen die cleverere Mannschaft.“
GHTC fehlt die Erfahrung Ein bisschen mehr Cleverness hätte sich Andrew Meredith bei seiner Mannschaft auch gewünscht. Doch der Gladbacher HTC ging beim 7:9 (1:5) gegen den Düsseldorfer HC und dem 6:16 (1:8) bei Uhlenhorst Mülheim erneut leer aus. Damit besteht bei sechs Punkten Rückstand (und nur noch vier Spielen) kaum noch Hoffnung auf den Klassenverbleib in der Bundesliga. „Es ist eine schwierige Situation. Die jungen Spieler wie Tom Spenrath, Marcus Funken, Lucas Teepe und Julian Altenrath geben alles und machen riesige Fortschritte. Aber man kann nicht erwarten, dass sie gegen Topteams mithalten, die alle um die Deutsche Meisterschaft spielen können“, sagte Meredith. Die fehlende Erfahrung wurde am Wochenende wieder deutlich. „Die Startphase war ein Spiegelbild der Saison“, sagte der GHTC-Coach nach dem Spiel bei Uhlenhorst. Trotz guten Spiels ließen individuelle Fehler und vergebene Chancen (unter anderem erneut ein verschossener Siebenmeter) das Team früh uneinholbar in Rückstand geraten. Auch gegen den DHC wurde der GHTC im Spiel nach vorne erst effektiv, als es schon zu spät war. „Wir schauen weiterhin von Training zu Training und wollen uns weiterentwickeln“, so Meredith.
|
|
erstellt am: 11.12.2008
Hockey
RSV setzt auf Pobuta, GHTC weiter guter Dinge
VON THOMAS GRULKE (RP) Hockey Wie schnell die Zeit vergeht. Kaum hat die Hallensaison begonnen, stehen für den Gladbacher HTC in der Bundesliga und den Rheydter Spielverein eine Klasse darunter schon vorentscheidende Spiele an.
„Wenn wir verlieren, sind wir vier Punkte hinter Düsseldorf. Das würden die sich dann wohl nicht mehr nehmen lassen“, sagt RSV-Trainer André Schiefer vor dem Spitzenspiel des Verfolgers bei Tabellenführer DSD Düsseldorf (Samstag, 17.30 Uhr). Das Hinspiel hatten die Rheydter zum Saisonauftakt 6:8 verloren. „DSD hat die bessere Hallenmannschaft, wir die besseren Individualisten. Da können die Strafecken entscheidend sein“, der die Standards entsprechend ausführlich trainieren lässt und auf Torhüter Marcin Pobuta hofft: „Wir hatten bislang unsere besten Phasen, wenn er stark gehalten hat. Auf ihn wird es am Samstag ankommen.“ Zudem setzt der Trainer auf die Erfahrung seines Teams.
Erstes Spiel gegen Mülheim
„Die Halle ist bereits ausverkauft. Wir können uns auf einen heißen Kampf einstellen. Aber ich glaube, dass meine Spieler gut damit zurecht kommen werden“, sagt Schiefer. Der Ausgang des Topspiels werde wohl auch die zweite Partie des Wochenendes daheim gegen Blau-Weiß Köln (Sonntag, 12 Uhr, Halle Rheydt-West) beeinflussen: „Ein Sieg in Düsseldorf würde uns nochmals einen zusätzlichen Schub geben. Dann ist der Aufstieg greifbar.“
Einen positiven Schub benötigt auch der noch punktlose GHTC vor den Spielen gegen den Düsseldorfer HC (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle GHTC) und bei Uhlenhorst Mülheim (Sonntag, 12 Uhr). „Wir müssen akzeptieren, dass die anderen Teams gegen uns Favorit sind. Doch das letzte Wochenende war schon enttäuschend“, sagt Trainer Andrew Meredith zu den hohen Schlappen in den letzten Partien.
Doch deswegen sieht der Australier nicht schwarz: „Das Training am Dienstag war sehr positiv. Und die Stimmung im Team ist weiterhin sehr gut. Wir müssen das Beste aus der Situation machen.“ Dabei setzt Meredith auf die Unbekümmertheit seiner vielen Talente: „Sie machen ihre Fehler. Aber sie lernen auch, dass dies im Leistungssport dazu gehört.“ Zudem hilft gegen den DHC der Blick zurück.
Im Hinspiel hatte der GHTC dort seine beste Saisonleistung geboten. Am Sonntag wartet mit Mülheim das Team, gegen das Gladbach noch nicht gespielt hat und das bislang erst drei Punkte gesammelt hat. „Vielleicht ist es ganz gut, dass wir durch das ausgefallene Heimspiel erst jetzt auf sie treffen. Doch um in der Liga zu bleiben, ist jedes Spiel entscheidend“, so Meredith
|
| RP-09-12-08 |
 |
|
erstellt am: 08.12.2008
Hockey
GHTC kassiert herbe Schlappen
VON THOMAS GRULKE (RP) Hockey Andrew Meredith machte keinen Hehl aus seiner Gemütslage: „Ich bin sehr enttäuscht. Das war ein hartes Wochenende für uns. Aber morgen werde ich wieder optimistisch in die Zukunft schauen.“ Zunächst hatte der Trainer des Gladbacher HTC allerdings noch an den zwei herben Klatschen von 4:14 (2:7) bei Schwarz-Weiß Neuss und 4:17 (2:7) beim Crefelder HTC zu knabbern.
Zu viele individuelle Fehler In beiden Spielen war der noch punktlose Erstligist durch einen schnellen Rückstand auf verlorenem Posten. „Ich glaube weiterhin, dass wir gegen diese Gegner mithalten können, wenn wir 100 Prozent unserer Möglichkeiten einbringen. Doch derzeit machen wir zu viele individuelle Fehler. Und auf dem Niveau ist fast jeder Fehler ein Gegentor“, analysierte der Australier. Hinzu kommen erhebliche Probleme im Tor-Abschluss. „Wir haben keinen Torjäger, der vier, fünf Tore pro Spiel erzielt“, sagte Meredith. Bezeichnend, dass der GHTC im dritten Spiel in Folge vom Siebenmeterpunkt scheiterte und fast nur durch Kapitän Christoph Menke per Strafecke erfolgreich war. Der Trainer muss nun sein talentiertes, aber (bis auf wenige Ausnahmen) unerfahrenes Team für den Abstiegskampf aufrichten. „Die Jungs können Hockey spielen. Sie dürfen jetzt nur nicht verzweifeln, sondern müssen einen Weg finden, wieder befreit aufzutreten.“
Zwei kurzweilige Spiele bot derweil der Rheydter Spielverein seinen Fans in eigener Halle. Denn der Zweitligist machte es beim 8:5 (2:4) gegen den RTHC Leverkusen und dem 11:9 (7:4) gegen den Düsseldorfer SC unnötig spannend. „Anscheinend brauchen wir ein bisschen Anlaufzeit, um ins Spiel zu kommen“, sagte Uli Klaus. Seinem Trainer André Schiefer war zeitweise schon das Lachen vergangen: „Die Spiele müssen anders ausgehen, doch wir sind teilweise sehr sträflich mit unseren Torchancen umgegangen.“ Gegen Leverkusen rüttelte das kuriose Gegentor zum 3:5, als die Rheydter das Spiel unterbrochen wähnten, das Team auf. Thomas Krauß sorgte per Strafecke zum 6:5 zwei Minuten vor Schluss für die Vorentscheidung. Im zweiten Spiel gegen den DSC sah der RSV schon wie der sichere Sieger aus, ließ die Gäste nach einem 10:5 aber nochmals gefährlich nahe herankommen. „Da hat man schon gemerkt, dass uns der erkrankte Philipp Steffen vorne gefehlt hat“, sagte Schiefer. Nur gut, dass diesmal Sebastian Meister trotz einiger leichtfertig vergebener Chancen als siebenfacher Torschütze und Vorbereiter glänzte. So bleibt der RSV ein heißer Aufstiegsaspirant.
|
|
erstellt am: 04.12.2008
Hockey
Schnell lernen und punkten
VON THOMAS GRULKE (RP) Mit dem 5:4-Sieg im Nachholspiel bei Blau-Weiß Köln hat der RSV in der 2. Bundesliga die obere Tabellenhälfte erreicht und möchte mit zwei Heimspielen angreifen. Der GHTC kämpft dagegen in der 1. Liga um den Anschluss. Der Rheydter Spielverein hatte am späten Dienstagabend gut lachen. „Wir haben schon gewitzelt, dass es heute ja richtig langweilig war“, verriet Trainer André Schiefer. Denn während der Zweitligist am vergangenen Wochenende sein Siegtor beim Bonner THV erst sechs Sekunden vor dem Ende erzielt hatte, schoss Philipp Steffen diesmal im Nachholspiel bei Blau-Weiß Köln das entscheidende 5:4 „schon“ 40 Sekunden vor der Schluss-Sirene. „Es war ein zähes Spiel zweier defensivstarker Mannschaften. Aber Hauptsache, wir haben die drei Punkte“, sagte Schiefer.
Viele Chancen, zu wenig Tore Sein Team hatte es in Köln versäumt, seine jeweils knappen Führungen auszubauen. „Ich bin zufrieden, dass wir uns trotz des defensiven Gegners viele Chancen erspielt haben. Allerdings haben wir keine unserer drei Strafecken verwertet“, so der RSV-Coach. Doch als dann plötzlich Köln 4:3 führte, zeigte die Mannschaft wie schon in Bonn Moral. „In der Truppe stimmt es, diesen Schwung müssen wir jetzt in die beiden Heimspiele mitnehmen“, sagt Schiefer vor den Duellen gegen den RTHC Leverkusen (Sa., 17 Uhr) sowie Erstliga-Absteiger Düsseldorfer SC (So., 12 Uhr, beide Halle Rheydt-West). „Ich schätze jedoch Leverkusen ein bisschen stärker ein als den DSC. Aber wir wissen, was wir können und wollen mit zwei Heimsiegen oben dran bleiben “, gibt Schiefer aus.
Dagegen muss der GHTC in der Ersten Bundesliga zweimal auswärts antreten. Für das noch punktlose Team um Trainer Andrew Meredith gilt es morgen bei Schwarz-Weiß Neuss (20 Uhr) und am Sonntag beim Crefelder HTC (14 Uhr), den Anschluss nicht zu verlieren. Insbesondere Krefeld, das drei Punkte aus drei Spielen geholt hat und Samstag gegen das halbe Nationalteam Rot-Weiß Köln spielen muss, könnte der Hauptkonkurrent der Gladbacher im Kampf um den Klassenverbleib werden. „Zunächst liegt unser Fokus ganz auf Neuss. In dieser Liga geht es so eng zu, dass man in jedem Spiel das bestmögliche Resultat rausholen muss“, sagt Meredith. Damit das gelingt, muss sein Team die Fehler aus dem Spiel gegen Rot-Weiß Köln (3:12) wieder abstellen. „Es hat da an Konzentration und Aggressivität gemangelt. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht und waren zu passiv“, moniert der Australier. Dinge, die den vielen jungen Spielern im Kader auf dem Niveau passieren können. Meredith versucht, sie mit Drucksituationen im Training darauf vorzubereiten und hofft, dass ihnen „die älteren Spieler in schwierigen Phasen noch besser helfen“. Denn der GHTC-Coach weiß: „Die Hallensaison ist kurz, die Jungs müssen schnell lernen.“
|
|
erstellt am: 01.12.2008
Hockey
GHTC beim 3:12 ohne Chance
VON THOMAS GRULKE (RP) Hockey Christoph Menke ist mit seinen 23 Jahren wahrlich noch kein „alter Hase“. Doch im blutjungen Team des Gladbacher HTC muss sich der Kapitän schon wie ein Herbergsvater vorkommen. Und nun musste er beim Bundesligaspiel gegen Rot-Weiß Köln gegen ein halbes Dutzend Olympiasieger antreten. „Das ist auch für mich eine neue Erfahrung. Und es war ja klar, dass Köln der Favorit ist“, sagte Menke nach dem 3:12 (1:5) gegen seine Nationalmannschaftskollegen. Doch auch wenn das Spiel erwartungsgemäß an die Gäste ging, waren die Gladbacher mit ihrer Leistung nicht wirklich zufrieden. „Jeder hat gemerkt, dass heute zehn Prozent fehlen. Wir sind Köln nicht genug auf die Nerven gegangen“, sagte Menke. Sein Trainer Andrew Meredith war enttäuscht, dass die Mannschaft zu viel Respekt gezeigt hatte: „Eigentlich hätten die Jungs befreit aufspielen können. Schade, dass sie diese Chance nicht genutzt haben.“Dafür zeigten die Gäste um Christopher Zeller und Timo Weß ihre Klasse, erlaubten sich allerdings auch den Luxus, nur zwei ihrer sieben Strafecken in den ersten 20 Minuten zu nutzen. So blieb das Ergebnis bis zum 2:5 durch Tom Spenrath (31.) im annehmbaren Bereich, ehe Köln davonzog. „An unserer Situation hat sich nichts geändert, wir werden weiter hart arbeiten“, so Meredith . Siegtor in letzter Sekunde Wesentlich spannender ging es in der Zweiten Liga beim 12:11 (6:5)-Sieg des Rheydter Spielverein beim Bonner THV zu. „Für die Zuschauer war das ein richtig schönes Spiel, ich hätte mir allerdings ein bisschen weniger Stress gewünscht“, sagte RSV-Trainer André Schiefer. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte geriet seine Mannschaft im zweiten Abschnitt mit drei Toren in Rückstand. „Ich habe dann mit den erfahrenen Spielern im Grunde durchgespielt. Auf dem Niveau kann man das eigentlich gar nicht machen“, so Schiefer. Doch auch durch eine starke Parade von Marcin Pobuta, der zuvor mehrmals nicht gut ausgesehen hatte, wachten die Rheydter nochmals auf. Drei Minuten vor Schluss sorgte Sebastian Meister mit einem Hattrick für den 11:11-Ausgleich. Das Siegtor durch Philipp Steffen fiel nach einer abgewehrten Strafecke erst fünf Sekunden vor Spielende. „Wir haben letztlich verdient gewonnen, weil das Team Willen bewiesen hat“, sagte Schiefer, der nun optimistisch in das Nachholspiel bei Blau-Weiß Köln (Dienstag, 20.30 Uhr) geht.
|
|
erstellt am: 27.11.2008
Hockey
Wiedersehen macht Freude VON THOMAS GRULKE
(RP) GHTC-Trainer Andrew Meredith trifft am Sonntag auf sieben Nationalspieler, mit denen er im Sommer gemeinsam Gold bei den Olympischen Spielen gewann. Trotzdem möchte sein Team wie auch der RSV die ersten Ligapunkte. Hockey Das große Wiedersehen ist sicher nicht in Gefahr. Doch derzeit liegt Andrew Meredith flach. Der Trainer des Gladbacher HTC muss mit einer Grippe das Bett hüten. Am Sonntag wird der Australier aber wieder an der Bande stehen. Schließlich wird Meredith dort viele alte Bekannte treffen. Denn mit Rot-Weiß Köln ist dann eine mit Nationalspielern gespickte Mannschaft beim GHTC in der Hallenhockey-Bundesliga zu Gast. So ist der 36-Jährige, der zusätzlich als Co-Trainer der deutschen Hockey-Herren arbeitet, über den Gegner genau im Bilde. „Köln hat auf jeder Position sehr starke Spieler. Zudem spielen sie mit Timo Weß und Christopher Zeller exzellente Strafecken“, sagt der 36-Jährige über das Team, in dem sieben Olympiasieger von Peking stehen. Ein harter Brocken für Meredith und seine junge Truppe. „Vier meiner Spieler haben am letzten Wochenende ihr erstes Bundesligaspiel in der Halle gemacht. Und auch wenn das Resultat nicht gestimmt hat, können sie damit sehr zufrieden sein“, so der Coach.
Taktische Disziplin ist gefragt Wie schon beim 5:8 in Düsseldorf bauen die Gladbacher auf eine kompakte Defensive. „Wir sind nicht erfahren genug, um offen nach vorne zu spielen. Wir benötigen eine taktische Disziplin. Und da lernen die Jungs sehr schnell“, ist Meredith optimistisch, dass sein Team auch gegen den vermeintlich übermächtigen Gegner punkten kann. „Wir wollen es Köln auf jeden Fall so schwer wie möglich machen“, so Merediths Ansage. am Totensonntag ausgefallene Spiel gegen Uhlenhorst Mülheim wird am 21. Dezember, 12 Uhr, nachgeholt. Das Spiel des RSV bei Blau-Weiß Köln ist noch nicht terminiert.
Auch der Rheydter Spielverein möchte nach seiner Auftaktniederlage im zweiten Anlauf seine ersten Punkte einfahren. „Ein Sieg beim Bonner THV ist für uns eigentlich schon Pflicht, damit wir nicht unten drin stehen. Aber es wird sicher nicht leicht“, sagt André Schiefer. Der RSV-Trainer weiß, dass eine hektische Atmosphäre in der engen Halle sowie eine erfahrene Truppe, die sich seit Jahren in der Zweiten Liga hält, auf sein Team warten wird. „Bonn wird seine Chance ergreifen und sich zu wehren wissen. Wir müssen von Anfang an zeigen, dass wir die bessere Mannschaft sind, und cleverer als am letzten Wochenende agieren“, verlangt Schiefer. Denn die Niederlage gegen den Aufsteiger DSD Düsseldorf schreibt der 40-Jährige den vielen individuellen Fehlern seiner Schützlinge zu. „Es sind meist nur kleine Fehler. Denn in der Defensive haben wir eigentlich schon gut gestanden“, so Schiefer. Auch an der Einstellung seines Teams habe es nicht gelegen. In der heutigen Video-Sitzung wird er vielmehr den Spielern zeigen, dass sie den wenigen Platz, denn der Gegner zulässt, im Offensivspiel besser nutzen müssen. Denn eine zweite Niederlage zum Start wäre „nicht so schön“.
|
|
erstellt am: 24.11.2008 Hockey
Späte Niederlagen zum Start VON THOMAS GRULKE
(RP) Hockey Andrew Meredith war überrascht. Nicht über die 5:8 (3:4)-Niederlage seines Gladbacher HTC zum Auftakt der Hallenhockey-Bundesliga. Sondern über die starke Leistung seiner jungen Mannschaft, die das Spiel beim Düsseldorfer HC bis in die Schlussphase offen gestaltet hatte. „Wir haben sehr diszipliniert gespielt und die Partie 50 Minuten lang gut kontrolliert“, war der GHTC-Trainer zufrieden. Für einen Punktgewinn reichte es freilich nicht. Kleinigkeiten entscheiden Das lag wohl auch an den frühen Verletzungen von Marcus Funken und Julian Altenrath, wodurch die Gladbacher zwei Alternativen weniger auf der Bank hatten. So musste Kapitän Christoph Menke durchspielen. „Die Jungs können stolz auf ihre Leistung sein, sie haben alle großartig gearbeitet“, lobte Meredith die Moral seines Teams. Nach einem 2:4-Rückstand kam der GHTC durch den Anschlusstreffer von Achim Krauß kurz vor der Pause zurück, ging sogar nach Funkens verwandeltem Siebenmeter 5:4 in Führung. Die Düsseldorfer Offensive verfing sich immer wieder im dichten Gladbacher Abwehrnetz. Doch mit dem 6:5 der Gastgeber in der 54. Minute war der GHTC, der nicht mehr antworten konnte, geschlagen.
Einen ganz ähnlichen Spielverlauf erlebte der Rheydter Spielverein in der Zweiten Bundesliga beim 6:8 (3:4) gegen DSD Düsseldorf. Nach einem 3:5-Rückstand glich RSV-Kapitän mit zwei Strafeckentoren aus. Doch vier Minuten vor dem Ende fiel das vorentscheidende 6:5 für die Gäste. „Ich bin schon frustriert, weil heute mehr drin war. Wir haben durch zu viele individuelle Fehler im Aufbau das Spiel verloren“, sagte Trainer André Schiefer, der vor der starken Mannschaft des Aufsteigers gewarnt hatte. Lange Zeit dominierten die beiden Abwehrreihen durch ihre disziplinierte Arbeit die Begegnung. Doch wenn der RSV den Ball hatte, war die Spieleröffnung zu stark auf Routinier Thomas Krauß fixiert. So verpuffte auch die Maßnahme, Torhüter Marcin Pobuta für ein Überzahlspiel aus dem Tor zu nehmen. „Das hat heute nicht gut geklappt, weil wir nicht sicher genug waren. Zudem war unsere Eckenabwehr nicht gut genug. Und auf diesem Niveau entscheiden Kleinigkeiten“, so Schiefer. Wie sein Kollege Meredith hat er nun durch die gestrigen Spielausfälle eine Woche mehr Zeit, sein Team nach der Auftaktpleite auf Kurs zu bringen.
|
|
erstellt am: 20.11.2008
Hockey
Unterschiedliche Ausgangslagen
VON THOMAS GRULKE
(RP) Am Wochenende beginnt die Hallenhockey-Saison. Der Gladbacher HTC muss sich in der Bundesliga einer harten Konkurrenz stellen und möchte die Klasse halten. Der Rheydter SV nimmt eine Klasse tiefer den Druck ein wenig raus und gibt den Aufstieg nicht als klares Saisonziel aus.
Hockey Auf dem Feld spielen sie mittlerweile in derselben Liga. Doch in der Hallensaison unterscheidet den Gladbacher HTC und den Rheydter Spielverein nicht nur die Spielklasse, sondern auch das Saisonziel. Während der Zweitligist RSV oben mitspielen möchte, will der GHTC in der Ersten Bundesliga bleiben. "Das ist ein ganz harter Wettbewerb. Im Grunde können alle unsere Gegner in das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft einziehen“, sagt GHTC-Trainer Andrew Meredith zur Leistungsdichte im Hockey-Westen. So kann das Ziel der Gladbacher nur der Klassenverbleib heißen. Dafür müssen sie in der Sechser-Gruppe einen Verein hinter sich lassen. „Einen Platz in den Play Offs zu erwarten, wäre unrealistisch“, sagt Meredith. Vielmehr geht es dem Australier um die Weiterentwicklung seines jungen Teams. „Natürlich müssen wir auch Resultate bringen. Aber die Mannschaft befindet sich weiterhin im Lernprozess.“ Da kommt es Meredith gelegen, dass er in Achim Krauß einen erfahrenen Spieler für die Hallensaison dazu holen konnte. Zusammen mit Kapitän Christoph Menke soll der Routinier die Gladbacher Rasselbande führen. Zudem hat sich der GHTC auf der Torhüterposition mit Filip Neusser vom Mannheimer HC verstärkt. „Er wird uns sehr helfen. Er ist einer der besten Hallentorhüter der Welt“, so Meredith. Dagegen schmerzt der kurzfristige Weggang von Marco Testrut zurück zu Uhlenhorst Mülheim. Mühlheim ist am ersten Doppelwochenende ein Gegner der Gladbacher. Los geht es jedoch mit dem Auswärtsspiel beim Düsseldorfer HC. „Es könnte unsere Chance sein, dass sie derzeit nicht so gut in Form sind“, misst Meredith der ersten Partie große Bedeutung zu um die nötigen Punkte zum Klassenverbleib zu sammeln. Mit neun Punkten sei man normalerweise auf der sicheren Seite, so seine Rechnung. Auf derlei Rechenspiele möchte sich der RSV eine Klasse tiefer nicht einlassen müssen. Für das Team von Trainer André Schiefer soll es vielmehr aufwärts gehen. „Doch anders als auf dem Feld geben wir den Aufstieg nicht als Ziel aus. Wir wollen in der Halle den Druck ein bisschen runterfahren“, sagt Schiefer. Gleichwohl soll eine bessere Platzierung herausspringen als der vierte Rang im letzten Jahr, ist seitdem der Kader doch klar verstärkt worden. „Wir haben genug individuelle Qualität. Aber das auch zusammen auf den Platz bringen, ist ein Prozess“, sagt Schiefer. Zudem stehen ihm längst nicht alle Spieler des großen Kaders zur Verfügung. Neben dem Ägypter Belal Enaba und dem Australier Matthew Phillips fehlen die Brüder Wolfgang und Martin Korres sowie Florian Höper und Philipp Lauthenbach. Dennoch bleibt dem RSV um die Stützen Tommy Krauß und Uli Klaus ein gut aufgestellter Kader. „Die Bundesliga ist natürlich schon ein entferntes Ziel. Aber wir möchten einfach eine gute Saison spielen und Spaß haben, dann kommt der Rest von alleine“, sagt Schiefer.
|
|
erstellt am: 30.10.2008
Hockey
Keine Scheu vor Blutabzockern
VON THOMAS GRULKE
(RP) Erstmals führte der Rheydter SV einen Laktat-Test für seinen Hockey-Nachwuchs durch. 60 Jugendliche zwischen zehn und 18 überprüften Ausdauer und Sprintfähigkeit. Im deutschen Hockey eine in diesem Umfang seltene Aktion. Es soll ja Profi-Fußballer geben, die den Laktat-Test nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen zählen. „Ich mache das schon seit 25 Jahren. Da habe ich natürlich den einen oder anderen erlebt“, sagt Leistungsdiagnostiker Stefan Mücke. Doch diesmal trifft der Diplomsportlehrer (und frühere Co-Trainer Borussias unter Holger Fach) beim Ausdauertest auf unerschrockene junge Hockey-Talente. „Ich fand es nicht anstrengend“, sagt Alina Nowak nach ihren sechs absolvierten Runden im Grenzlandstadion. Die Zehnjährige ist die jüngste Teilnehmerin des ersten athletischen Leistungstests der gesamten Hockey-Jugend im Rheydter Spielverein ab den B-Knaben bzw. -Mädchen (Jahrgang 1997). „Meines Wissens gab es das in diesem Umfang bei Hockey-Vereinen noch nicht. In anderen Sportarten ist es aber gang und gäbe. Die Kinder sollen sich frühzeitig daran gewöhnen, richtig zu trainieren. Die meisten laufen für ihr Alter viel zu schnell“, erklärt Norbert Zimmermanns, seit Anfang des Jahres Jugendkoordinator beim RSV.
Nicht überall offene Türen Mit der Idee eines Leistungstestes lief der 31-Jährige nicht bei allen Eltern offene Türen ein: „Natürlich gab es da Stimmen, ob das so früh sein muss. Aber es geschieht ja auf freiwilliger Basis. Und immerhin machen 60 von rund 130 Jugendlichen mit.“ Alinas Mutter war zunächst ebenfalls skeptisch. „Ich war dagegen, hatte davon auch noch nie gehört. Aber Alina wollte unbedingt mitmachen“, sagt Jutta Nowak. Und an der Tartanbahn verfliegen dann auch ihre Bedenken. Die Kinder strengt es fast mehr an, nicht zu schnell zu laufen. Beim Laktat-Test müssen sie zu einem akustischen Signal das nächste aufgestellte Hüttchen erreicht haben. Nach drei Runden wird ihnen ein Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen entnommen, um die Laktat-Konzentration und damit die Ausdauer-Leistungsfähigkeit zu messen. „Wenn ihr einen Ball vor das Schienbein bekommt, tut es mehr weh“, nimmt Mücke den Kindern die Angst vor dem kleinen Piekser. Auch Alina Nowak nimmt die Prozedur durch Mitarbeiter der Deutschen Sporthochschule Köln, die unter den Kindern schnell den Spitznamen „Die Blutabzocker“ weg haben, gelassen auf sich. Auch wenn sie später zugibt, dass es unangenehm war und die ganze Zeit gebrannt habe. Doch selbst die zweite Geschwindigkeitsstufe macht den Rheydter Hockey-Nachwuchs nicht müde. Ulf Zimmermann wartet auf dem Kunstrasenplatz mit einer Zugabe auf die Teilnehmer. Der Athletiktrainer der Ersten Herren hat für den Sprinttest eine Lichtschranke aufgestellt. Dreimal sollen die Jugendlichen so schnell wie möglich 30 Meter hinter sich bringen. Alina benötigt bei ihrem besten Versuch fünf Sekunden. So recht kann sie ihre Leistung beim Athletiktest nicht einordnen, doch eins weiß sie: „Das lange Laufen auf der großen Bahn war besser.“ Auch das würde wohl nicht jeder Fußball-Profi sagen.
|
|
RP 16.10.2008
Hockey
Meredith braucht die A-Jugendlichen
VON THOMAS GRULKE (RP) Eng geht es zu in der Zweiten Bundesliga. Gerade mal vier Punkte trennen derzeit den Tabellendritten Rheydter Spielverein vom Achten Gladbacher HTC. „Kein Team in dieser Liga ist unschlagbar. Alle Mannschaften haben schon gute und schlechte Wochenenden gehabt“, sagt GHTC-Trainer Andrew Meredith, der wie sein Kollege André Schiefer vom RSV am kommenden Doppelspieltag auf einen positiven Abschluss vor der Hallenpause hofft. Beide Teams haben sowohl Hannover 78 als auch den Braunschweiger THC zu Gast. „Mit guten Ergebnissen rücken wir ins Mittelfeld der Tabelle vor. Am wichtigsten ist mir jedoch, dass die Mannschaft die taktischen Vorgaben umsetzt, an denen wir in den letzten sechs Wochen gearbeitet haben“, erklärt Meredith. Der Australier hat am Wochenende mit Personalproblemen zu kämpfen, da zeitgleich die Zwischenrunde um die Deutsche Meisterschaft der Jugend A ausgetragen wird. „Das ist ein unheimlich großes Problem. Aber einige Junges musste ich im Herrenteam behalten.“ So werden Marcus Funken, Tom Spenrath, Lennard Kern, Julian Altenrath und Immanuel Kitazume nicht für die A-Jugend freigestellt. Zudem verstärkt Achim Krauss aus der Zweiten Mannschaft den GHTC an diesem Wochenende. Der RSV geht bis auf den angeschlagenen Tomasz Spalek mit dem kompletten Kader an die beiden Heimspiele heran. „Ich erhoffe mir so viele Punkte wie möglich, um weit nach vorne zu kommen“, sagt Schiefer. Um nach drei Wochen Pause gut vorbereitet die Aufgaben anzugehen, absolvierte der RSV vorgestern ein Testspiel gegen den mit Olympiasiegern gespickten Erstligisten Rot Weiß Köln. „Mit denen können wir uns nicht messen. Wir hatten gute Phasen im Spiel. Ich bin aber auch dankbar, dass man unsere Defizite so klar sehen konnte“, kommentierte Schiefer im Anschluss die 2:6-Niederlage seiner Mannschaft. Um nicht auf der Stelle zu treten, wünscht sich der Coach gegen Hannover (derzeit Vierter) und Schlusslicht Braunschweig „mehr Aggressivität und ein besseres Arbeiten bei gegnerischen Kontern“. Denn das 2:1 beim Aufstiegskonkurrenten Großflottbek darf kein Ruhekissen sein. „Gegen einen solchen Gegner zu spielen ist einfach. Aber das müssen wir auch gegen kleinere Vereine zeigen.“ Es geht eben eng zu in der Zweiten Liga.
|
|
erstellt am: 29.09.2008 Hockey
RSV siegte 2:1 im Spitzenspiel VON THOMAS GRULKE (RP) Hockey André Schiefer fehlten gleich zweimal die Worte. Zunächst hatte ihn das 2:2 des Rheydter Spielvereins beim Rissener SV mit anschließender Niederlage im Penalty-Schießen enttäuscht, dann der 2:1-Sieg im Spitzenspiel beim Großflottbeker THGC begeistert. „Das war auf jeden Fall sehr erleichternd“, kehrte Schiefer mit Tabellenplatz zwei letztlich ebenso zufrieden aus Hamburg zurück wie der Gladbacher HTC, der bei Großflottbek eine knappe 2:3-Niederlage kassierte, dann aber Rissen 5:1 besiegte.
Geschlossene Mannschaftsleistung Beim RSV hatte es nach dem unbefriedigenden Unentschieden in Rissen sogar eine kleine Aussprache gegeben. „Wir hatten in den ersten Spielen auch einiges Pech, aber ebenso hat die mannschaftliche Geschlossenheit gefehlt“, sagte Schiefer. Auch in Rissen musste sein Team einem Rückstand hinterherlaufen. Phillip Steffen und Sebastian Meister trafen zwar zum 2:1, doch kurz vor Schluss egalisierte der Gastgeber. „Wir waren selbst schuld“, sagte Schiefer, der am Tag darauf aber ungleich glücklicher war: „Die ganze Mannschaft hat zusammengehalten und erstmals über fast die gesamte Spielzeit auf hohem Niveau gespielt.“ Mann des Tages war Steffen, der mit seinen zwei Toren den Sieg gegen den Aufstiegskonkurrenten sicherte. Zudem gab Neuzugang Belal Enaba ein viel versprechendes Debüt für den RSV. „Es hat richtig Spaß gemacht. Vielleicht fällt jetzt dieser totale Druck vom Team ab“, hofft Schiefer auf eine positive Entwicklung innerhalb der nächsten zwei spielfreien Wochen. Auch der GHTC geht mit einem Erfolgserlebnis in die Spielpause. „Es war sehr wichtig, hier ein gutes Wochenende zu haben, damit wir nicht Gefahr laufen, uns mit dem Abstiegskampf beschäftigen zu müssen“, sagte ein erleichterter Trainer Andrew Meredith nach dem 5:1 beim Rissener SV, der den GHTC auf den sechsten Tabellenplatz klettern ließ. „Wir haben es gegen Rissen viel besser gemacht als gegen Flottbek, wo wir nach unserer Führung durch Julian Altenrath eine schlechte Phase hatten“, sagte der Australier. Trotzdem war für den GHTC mehr drin als Marco Testruts spätes Anschlusstor zum 2:3. In Rissen ließ sich der von den starken Mittelfeldakteuren Chrissi Menke und Marcus Funken geführte Erstliga-Absteiger das Spiel aber nicht mehr aus der Hand nehmen, sondern markierte kurz nach der Pause das entscheidende 3:1. Altenrath (2), Funken, Stefan Vos und Lucas Teepe zeichneten für die Tore verantwortlich. „Ich bin sehr glücklich, eine so motivierte Truppe zu haben“, lobte Meredith.
|
|

|
|
|
RP 25.09.08
|
|
|

|

|
|
RP 22.09.08
|
RP 24.09.08
|
|
erstellt am: 18.09.2008
Hockey
RSV muss noch auf Belal Enaba warten
VON THOMAS GRULKE
(RP) Am letzten Samstag spielten sie noch gegeneinander, nun werden sie zunächst im Gleichschritt marschieren. Der Spielplan der Zweiten Bundesliga will es so, dass Rheydter Spielverein und Gladbacher HTC an den nächsten Wochenenden auf die selben Gegner treffen. Am kommenden Doppelspieltag sind dies der Duisburger Club Raffelberg und Kahlenberger THC aus Mülheim.
„Wir wollen zweimal zu Hause gewinnen und sechs Punkte holen“, sagt RSV-Trainer André Schiefer, der mit dem Derby-Ergebnis (3:3 mit anschließender Niederlage im Penalty-Schießen) leben konnte, mit dem Spiel seiner Mannschaft dagegen weniger: „Wenn wir so spielen wie in der ersten Halbzeit gegen den GHTC, bekommen wir auch gegen Raffelberg oder Kahlenberg Probleme.“ Dass seine mit etlichen Neuzugängen zusammengestellte Truppe sich noch weiter einspielen muss, wollte Schiefer nicht als Ausrede gelten lassen: „Es waren einfach zu viele individuellen Schwächen.“ Das Rheydter Spiel kurzfristig verstärken kann Belal Enaba aber immer noch nicht. Der Neuzugang vom GHTC wartet in seiner Heimat weiter auf sein Visum. Doch auch ohne den Ägypter hat der Aufstiegsanwärter genug Qualität, um Raffelberg, das mit einer 2:5-Niederlage bei Blau Weiß Köln fehlgestartet ist, und Aufsteiger Kahlenberg in die Schranken zu weisen. „Es spielt aber niemand in der Liga, den man so weghauen kann“, warnt Schiefer.
Davon gehen sie auch beim GHTC nicht aus. Nach dem gelungenen Auftakt sind die Verantwortlichen vielmehr bemüht, den Druck auf das junge Team nicht zu groß werden zu lassen. „Natürlich erhoffen wir uns in Raffelberg und daheim gegen Kahlenberg Punkte. Doch das Wichtigste ist, dass sich die Jungs von Spiel zu Spiel verbessern“, betont Teammanager Detlef Binder. Die gute Leistung vom Derby konstant abrufen zu können, muss das Team erst noch beweisen. Und das wird schwer genug. „Unser neuer Trainer Andrew Meredith kennt die Mannschaften natürlich noch nicht so gut, aber wir haben sie schon studiert. Und gegen Kahlenberg haben wir uns zuletzt im Testspiel schwer getan“, sagt Binder. Wo der GHTC wirklich steht, würde man noch nicht richtig einschätzen können, sagt Binder, doch „wenn wir so spielen wie gegen Rheydt, mache ich mir keine Sorgen
|
|
erstellt am: 15.09.2008 Hockey
GHTC legte sein Trauma ab
VON THOMAS GRULKE (RP) In einem unterhaltsamen Derby trennten sich der Gladbacher HTC und der Rheydter Spielverein zum Auftakt der Zweitliga-Saison 3:3. Das Penalty-Schießen und damit den Zusatzpunkt gewann der GHTC. Es ist nicht so, dass Gladbachs Christoph Menke beim Abpfiff zusammengezuckt wäre. Doch das 3:3 (1:0)-Unentschieden gegen den Rheydter Spielverein zum Saisonauftakt in der Zweiten Liga bedeutete ein anschließendes Penalty-Schießen. „Letztes Jahr haben wir in der Ersten Liga jedes Siebenmeterschießen verloren. Es war ein richtiges Trauma“, sagte der GHTC-Kapitän. Doch diesmal gewann der Absteiger den Zusatzpunkt gegen den Aufstiegsaspiranten, der sich mit einem Zähler zufrieden geben musste. Erste Chance nach zehn Sekunden „Gladbach hat sich den Sieg auch verdient, weil es sehr stark war und über weite Phasen das bessere Hockey gespielt hat“, gab RSV-Trainer André Schiefer unumwunden zu. In einem sehr unterhaltsamen Derby hatte sein Team zwar durch Philipp Steffen bereits nach zehn Sekunden die erste Chance, mehr aber im ersten Abschnitt nicht zu bieten. Anders der GHTC, der mit seinen vielen jungen Akteuren schnell den Respekt ablegte. „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, sie hat konzentriert und diszipliniert gespielt“, lobte Gladbachs neuer Coach Andrew Meredith, der sich insbesondere über seine Jungspunde freuen konnte. Lennart Kern und Julian Altenrath, die letzte Woche noch den Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft in der A-Jugend gefeiert hatten, erzielten gleich in ihrem ersten Einsatz bei den Herren einen Treffer. „Warum auch nicht, sie haben mein vollstes Vertrauen“, sagte Meredith. Auf der anderen Seite war der Held des Spiels eigentlich bereits ausgemacht. Sebastian Meister weckte mit seinem 1:1 (46.) den RSV auf und erzielte fünf Minuten vor Schluss per Argentinischer Rückhand das vermeintliche Siegtor. „Ich kann mich aber jetzt kaum noch über meine Treffer freuen, der Ausgleich tat richtig weh“, sagte der Neuzugang von Uhlenhorst Mülheim. Und der fiel erst in der letzten Minute, als der GHTC noch eine Ecke zugesprochen bekam. „Ich bin keiner, der über Schiedsrichter schimpft, doch über die Entscheidung bin ich sehr sauer“, so Schiefer. Marco Testrut verwandelte zum Endstand - und zum Penalty-Schießen. Nachdem Christoph Menke beim Versuch, den Ball innerhalb von acht Sekunden im Tor unterzubringen, gescheitert war, parierte Bruder Felix gegen Steffen und Meister. Marcus Funken erzielte das 2:1 für den GHTC. Während dieser einen gelungen Auftakt in die Spielzeit feierte, haderte RSV-Unglücksrabe Meister: „In Mülheim habe ich jeden Siebenmeter verwandelt. Und hier scheitere ich direkt.“ Von einem Trauma ist er damit allerdings noch weit entfernt.
|
|
erstellt am 12.09.08 Hockey Ohne Schaum vor dem Mund (RP) Die Trainer Andrew Meredith und André Schiefer über das Derby GHTC gegen RSV in der 2. Hockey-Bundesliga, die Erwartungshaltung und die Saisonziele. Die Hockey-Zweitligasaison startet an diesem Samstag gleich mit dem Derby GHTC gegen RSV. Kribbelt es? Schiefer Ja, ein bisschen. Vor allem sind wir alle froh, dass es nach der langen Vorbereitung endlich losgeht. Und durch das Derby macht es die ganze Sache sicher noch etwas spannender und interessanter. Meredith Auch wir waren in den letzten Wochen sehr beschäftigt, wobei mein Engagement bei den Olympischen Spielen die Vorbereitung natürlich erschwert hat. Wir müssen am Anfang von Spiel zu Spiel sehen. Seit 2002 spielen GHTC und der RSV erstmals wieder in der selben Liga. Sind die Teams auch auf Augenhöhe? Schiefer Das wird sich beim Derby zeigen. Vorteil des GHTC ist sicher, dass die Mannschaft in fast derselben Konstellation schon Bundesliga gespielt hat und in der zweiten Saisonhälfte starke Jugendspieler dazu stoßen werden. Dieses Team hat eine sehr gute Zukunft. Wo sehen Sie den GHTC am Ende? Schiefer Es wäre vermessen von mir jetzt zu sagen: „Wir werden Erster und der GHTC Vierter.“ Beide gehören in der Zweiten Liga zu den besseren Mannschaften. Ich zähle Gladbach oben mit dazu. Und wo landet der RSV? Meredith Ich bin kein Prophet. Aber ich weiß, dass Rheydt traditionell stark ist und in den letzten Jahren sehr hart gearbeitet hat, um ein neues Team aufzubauen. Ich erwarte am Ende Gladbach und Rheydt vorne. In welcher Reihenfolge, wird man sehen. Ist der Aufstieg demnach doch schon jetzt Ihr Ziel? Meredith Nein, ich habe zwei Jahre Vertrag. Ich denke, es ist realistischer, den Aufstieg im nächsten Jahr anzupeilen. Unsere Mannschaft befindet sich im Umbau, und die jungen Spieler brauchen dieses Jahr für ihre Entwicklung. Es gibt aber keinen im Verein, der den Aufstieg in dieser Saison erwartet. Wie ist die Erwartung beim RSV? Schiefer Wir haben seit drei Jahren erstmals die Situation, dass es in der Zweiten Liga keine Übermannschaft gibt, die im Grunde schon als Aufsteiger feststeht. Deswegen hat der Verein einige Spieler geholt, um kurzfristig dieses Ziel zu erreichen. Daraus machen wir auch keinen Hehl. Den GHTC haben einige Leistungsträger verlassen, so dass Sie überwiegend ihrer Jugend vertrauen müssen. Meredith Die Situation ist sicher nicht ideal, aber es ist auf der anderen Seite auch der richtige Zeitpunkt für einen Umbruch. Die Herausforderung wird darin bestehen, die erfahrenen mit den entwicklungsfähigen, jungen Spielern zu einer Mannschaft zu formen, die zu guten Leistungen fähig ist. Ist es ein großes Problem, dass Sie aufgrund ihrer Tätigkeit als Co-Trainer der deutschen Hockey-Herren bei Olympia erst seit zwei Wochen mit der Mannschaft arbeiten? Meredith Es ist nicht perfekt, aber auch kein großes Problem. Ich mache so viel ich kann. Doch ich werde die Jungs am Anfang nicht überladen. Meine Arbeit ist auf zwei Jahre ausgerichtet. Da wäre es falsch, alles in der ersten Woche anzugehen. Ist es für Sie, Herr Schiefer, eine besondere Partie, da Sie für beide Vereine lange gespielt haben? Schiefer Ja, aber es ist trotzdem nur ein Hockeyspiel und zudem eine gute Chance, sich anzunähern. Die Rivalität, die ich von einigen Mitgliedern beider Vereine für übertrieben halte, sollte sich entspannen. Da muss kein Spieler mit Schaum vor dem Mund auflaufen. Wie wird das Derby ausgehen? Schiefer Kein Kommentar. Meredith Wir haben ein Heimspiel, dass wir natürlich gewinnen möchten. Aber es wird ein enges Match, bei dem es auf Details ankommt.
|
|
erstellt am: 26.08.2008 Hockey Umbruch im Unterhaus VON THOMAS GRULKE
(RP) Vor dem Start in der Zweiten Hockey-Bundesliga hat sich bei den Lokalrivalen viel getan. Während der GHTC einige Leistungsträger verlor, rüstete der RSV mit bundesligaerfahrenen Spielern und sieben Neuzugängen kräftig auf. Hockey Andrew Meredith hat schöne „Feiertage“ hinter sich. Am Samstag gewann er als Co-Trainer der deutschen Hockey-Herren olympisches Gold in Peking. Lange kann er den Erfolg aber nicht auskosten. Denn auf den neuen Trainer des Gladbacher HTC wartet gut zwei Wochen vor dem Start in die Zweite Bundesliga noch jede Menge Arbeit. Der Erstliga-Absteiger hat in den letzten Monaten einige Leistungsträger verloren. Neben dem Weggang von Belal Enaba, Sebastian Feller, Stefan Menke und Alexander Spina schmerzt vor allem der Wechsel des Olympiasiegers Jan-Marco Montag zum niederländischen Klub S’Hertogenbosch. „Es ist in unserer Situation sicher nicht einfach. Wir haben nun einen Umbruch in der Mannschaft“, sagt Dieter Langen. Der Geschäftsführer der neuen GHTC ProSports GmbH (die den Leistungssport-Bereich des Klubs verantwortet) verpflichtete dafür mit dem Mülheimer Junioren-Nationalspieler Marco Testrut (Abwehr) sowie den Marienburgern Jan Empen (Abwehr) und Pascal Knies (Torwart) ein hoffnungsvolles Trio. Eventuell kommt noch ein australischer Stürmer. Zudem sind ab Januar die Juniorennationalspieler der starken Gladbacher B-Jugend bei den Erwachsenen spielberechtigt. „An jungen Wilden mangelt es uns nicht. Und mit Andrew Meredith haben wir einen Trainer, der das vorhandene Talent voll zur Geltung bringen kann“, sagt Langen. Ziel des GHTC ist der Wiederaufstieg in den nächsten zwei Jahren. Diesen möchte der Rheydter SV schon in der kommenden Saison feiern – und hat entsprechend aufgerüstet. Mit Uli Klaus (Neuss, früher GHTC), Belal Enaba (GHTC) sowie Sebastian Meister (Mülheim) kommen bundesligaerfahrene Offensiv-Kräfte an den Gerstacker. „Von ihnen verspreche ich mir, dass sie schnell zu Leistungsträgern werden“, sagt RSV-Boss Bernd Gothe. Auch der australische Abwehrspieler Matthew Phillips macht in der Vorbereitung einen guten Eindruck. Außerdem wechselten die Marienburger Mittelfeldspieler Simon Starck und Philipp Lautenbach zum RSV, Abwehrmann Jan Brügge kehrte von Rot-Weiß Köln zurück. Den sieben Neuzugängen steht mit Markus Hagen aber nur ein Abgang gegenüber. „Wenn wir aufsteigen wollen, brauchen wir auch alle 22 Spieler. Ende der letzten Saison bekamen wir manchmal nur noch 13 Mann zusammen. Und am Ende zählt die Konstanz“, sagt Gothe zum großen Kader. Für eine gute Integration der vielen Neuen war die Mannschaft um Trainer André Schiefer zuletzt sogar für drei Tage auf einer Hütte in den Bayerischen Alpen. „Sie findet langsam zusammen. Und in den Testspielen sieht man auch schon eine Verbesserung zur letzten Saison“, sagt Gothe. Da wurde der RSV Dritter. Nun soll es etwas mehr sein, damit die Rheydter im nächsten Sommer auch ein paar „Feiertage“ haben.
|
|
RP 06.06.08
Es gibt wieder Derbys
VON JUDIT HÖTTGES
(RP) und RSV spielen ab Herbst in einer Klasse – der Zweiten Bundesliga. Während Rheydt schon im richtigen Fahrwasser ist, gibt es in Gladbach nach dem Abstieg bange Fragen nach der Zukunft. Gefasst ist der GHTC-Vorsitzende Henrik Schmidt trotz des Abstiegs aus der Ersten Bundesliga: „Basis und Struktur stimmen. Wir werden das Boot wieder ins richtige Fahrwasser bringen.“ Er versuchte nach dem Schlusspfiff, die Jungs, die mit hängenden Köpfen beisammen saßen, aufzubauen. Noch keine Woche ist seitdem vergangen, viel Zeit, über den Abstieg nachzudenken hatte Spielertrainer Chrissi Menke nicht. Er war mit Jan-Marco Montag bei einem Nationalmannschaftslehrgang in Köln. So weiß er auch noch nicht, wie seine und die Zukunft der Mannschaft aussehen werden. „Diese Entscheidung wird wohl in den nächsten 14 Tagen fallen“, sagt Menke. „Wir werden das ganz in Ruhe tun.“ Lohnt sich das Spiel noch? Zuvor steht laut Spielplan am Samstag, 15 Uhr, noch das letzte Abstiegsrundenspiel bei den Stuttgarter Kickers an. Ob das gespielt wird, ist allerdings offen. „Hockey ist halt kein Profisport, und die Spiele sind immer mit Kosten verbunden“, sagt Menke. Da sowohl die Kickers als auch der GHTC als Absteiger feststehen, ist die Partie nicht mehr wirklich nötig. Wie es mit dem GHTC weitergeht, ist unklar. Doch dass Spieler wie Jan-Marco Montag, der bereits vor Wochen von Köln ein „sehr attraktives Angebot erhielt“, bleiben werden, ist sehr unwahrscheinlich, auch wenn der Weltmeister, wie er sagt, „in den letzten vier Jahren zum Klubkind des GHTC wurde und die, die nun das sinkende Schiff verlassen, ein super schlechtes Gewissen plagt“.
Doch eins steht fest: In der nächsten Saison spielt der GHTC mit dem Rheydter SV zusammen - diesmal in der Zweiten Bundesliga. Der RSV hat am Wochenende noch zwei Heimspiele: Samstag (16 Uhr) gegen den Tabellenzweiten Großflottbek, Sonntag (12 Uhr) gegen den Tabellenletzten Marienthaler THC. Trainer André Schiefer ist froh, dass die Saison dann beendet ist. Allzu früh stand fest: Die Ausnahmemannschaft von Rot-Weiß Köln mit all ihren Weltmeistern steigt auf, für Rheydt bleibt nicht mehr als einer der oberen Tabellenplätze. Nun will der RSV in der nächsten Feldsaison den Aufstieg angehen. „Gute Spieler haben bei uns angefragt, wollen zu uns kommen“, sagt Schiefer, „da werden wir unser Team noch verstärken können.“ Ob da wohl vielleicht auch der ein oder andere GHTCer dabei sein wird? „Wir werden auf keinen Fall der Totengräber des GHTC sein“, hat Bernd Gothe, 1. Vorsitzender des RSV, bereits vor Wochen gesagt. Einig sind sich Gothe und Schiefer, der das genau so sieht, allerdings „niemanden abzuweisen, wenn er von sich aus auf uns zukommt.“ Während Rheydt im richtigen Fahrwasser ist, wird sich zeigen, wo Gladbach hinfährt, ob die Mannschaft annähernd zusammengehalten werden kann und ob Basis und Struktur wirklich stimmen.
|
|
RP 28.04.08
RSV sichert den zweiten Platz
von Judith Höttges
(RP) Den zweiten Tabellenplatz der Zweiten Bundesliga hat der Rheydter SV durch zwei Siege am Doppelspiel-Wochenende gefestigt. Erst besiegte der RSV den Marienburger SC 6:2 (3:2), anschließend Blau-Weiß Köln 5:2 (3:0). Gestern standen die Rheydter gegen Köln im Grenzlandstadion gut, ließen wenig Chancen zu und gingen durch Matthias Gräber und Thommy Krauß, der zwei Ecken verwandelte, mit 3:0 in die Pause. Die erste Halbzeit spielte Rheydt sehr stark. Nach der Pause jedoch verkürzte Köln auf 2:3. Philipp Steffen erhöhte zwar auf 4:2, doch kurz vor Ende der Partie sah Felix Busch wegen Stockschlagens gelb, musste vom Platz und Rheydt war in Unterzahl. An der Fitness arbeiten Drei Minuten vor Schluss erhielt auch noch Mathis Steindor die gelbe Karte und dem RSV fehlten gleich zwei Spieler. Doch die Mannschaft von Trainer André Schiefer steckte das gut weg. Und Wolfgang Korres verwandelte wunderschön auch noch eine hohe Rückhand. Schiefer war sehr zufrieden: „Ein tolles Spiel gegen ein starkes Team.“ Tags zuvor gegen Marienburg startete der RSV in der Verteidigung unkonzentriert. Die Rheydter kamen mächtig ins Schwimmen. So rettete Torwart Marcin Pobuta zwar zweimal, bevor der Ball vom Gegner ins Tor gebracht wurde. „Doch hätte spätestens beim dritten Schuss einer von uns retten müssen“, ärgerte sich Schiefer. „Nach der Pause hat sich die Mannschaft dann stark gesteigert.“ Philipp Steffen traf zweimal, Max Höper, Mathis Steindor und Matthias Gräber je einmal. „Gegen Köln war die erste Halbzeit, gegen Marienburg die zweite richtig stark“, sagte Schiefer. Drei Wochen Pause hat der Rheydter SV jetzt bevor gegen Hannover 78 und den Rissener SV zwei Auswärtsspiele anstehen. „Wir werden in der Pause weiterhin an unserer Fitness arbeiten“, so Schiefer, „denn die ist ausschlaggebend für unsere Erfolge. Nur so konnten wir gegen die Ausnahmemannschaft von Rot-Weiß Köln zuletzt über 60 Minuten gegenhalten und ein tolles 2:3 (1:0) erreichen
|
|
RP 21.04.2008 Druckversion
Weltmeister mit Angst vor RSV
(RP) Ganz schön ins Schwitzen brachte der RSV Nationalspieler wie Christopher und Philipp Zeller, Tibor Weißenborn, Timo und Benjamin Weß. Zum Rückrundenauftakt war Rheydt nach Rot-Weiß Köln gereist und verlor gegen die Startruppe mit vielen Weltmeistern nur hauchdünn 2:3 (1:0).
Philip Steffen brachte den RSV sogar in Front. Hochmotiviert und mit toller Einstellung lehrten die „kleinen“ Rheydter den wohl sicheren Erstliga-Aufsteiger das Fürchten. Der RSV mit seinem ausgewogenen Mannschaftsgefüge aus Erfahrung und Jugend spielte munter und klug drauf los . Nach der Pause geriet der Spö mit 1:2 in Rückstand. Der „alte Hase“ und kluge Kopf Thommy Krauß glich durch eine Ecke aus. Youngster wie Max Höper machten ein starkes Spiel. Gute Chancen hatten Martin Korres, der Nationaltorhüter Max Weinhold nahezu auszuspielen vermochte, und Matthias Gräber, der nach einer schönen Eckenkombination auch nur knapp scheiterte.
Ein ganz schön knappes 2:3 in Köln
„Ein ganz schön knappes Ding“, meinte André Schiefer, Trainer des RSV, nach dem Spiel gut gelaunt. Er war mächtig stolz auf seine Jungs: „Köln stand sehr defensiv. Die hatten echt Sorge das Spiel zu verlieren. Meine Jungs waren richtig, richtig gut. Gegen solch starke Teams können sie sich enorm motivieren.“ Einen Punkt hätte der RSV dann auch durchaus verdient gehabt. Seinen zweiten Tabellenplatz hält er trotz der Niederlage und hat zwei Punkte Vorsprung vor dem Dritten, Club Raffelberg. „Halten wir diese Leistung bei, können wir uns locker oben behaupten“, sagt Schiefer. „Auch ohne unsere Inder, die uns in der Rückrunde nicht mehr zur Verfügung stehen und durch deren Heimkehr unser Team durchaus geschwächt wurde.“
|
|
RP 18.04.08
RSV will die Kölner Stars ärgern
(Judith Höttges)
(RP) Christopher Zeller und Timo Weß, die Torschützenkönige der deutschen Nationalmannschaft beim Olympia-Qualifikationsturnier in Japan, sind die nächsten Gegner des Rheydter SV. Zeller und Weß spielen gemeinsam mit Tibor Weißenborn, Benjamin Weß und Philipp Zeller, die allesamt in Kakamigahara dabei waren, für den Noch-Zweitligisten Rot-Weiß Köln. In Köln läuft der RSV am Samstag (15 Uhr) beim Rückrundenstart der Feldsaison auf. Sieg ist unwahrscheinlich Rheydt hat da einen ganz anderen Kader als Köln, hat keine Namen wie Zeller und Weß zu bieten, ist aber Ligazweiter und hat auch nur fünf Punkte weniger als Köln. Ein Sieg gegen die Ausnahmemannschaft von Köln ist sicher alles andere als wahrscheinlich. Aber ärgern will der RSV die Startruppe selbstverständlich. „Vielleicht sind die Kölner Jungs ja müde von der Japanreise“, sagt Bernd Gothe, Chef des RSV und schmunzelt. „Nach dem Turniersieg sind die sicher hoch motiviert, vielleicht aber auch nicht.“ Doch Rheydt, da kann man sicher sein, ist motiviert und freut sich auf das Spiel gegen die mit Nationalspielern gespickte Truppe, die wohl schon ganz bald in die Erste Liga entschwinden wird. Rheydt dürfte wohl nicht mehr in Abstiegsgefahr geraten, auch wenn noch die komplette Rückrunde ansteht und die Inder aus der Hinrunde nicht mehr dabei sind. Dafür ist dann mit dem U18-Nationalspieler Singh aber doch ein neuer Inder im RSV-Team. Gothe will den eingeschlagenen Weg weitergehen, die Rheydter Jugend integrieren, ihnen in der Zweiten Liga eine Plattform und Möglichkeit geben. „Wir sind in der Aufbauphase und wollen unserer Jugend Perspektiven geben“, sagt Gothe, der bei jedem Spiel seiner Jungs Runde um Runde um den Platz dreht, umtriebig dabei ist und dessen Herz für den Verein ganz offensichtlich ist. Die Politik eines Klubs wie Rot-Weiß Köln ist nicht die seine und so stellt er rhetorisch die Frage, „welche Perspektiven haben die Jugendlichen in Köln, die doch wirklich auch gut sind?“ Während Köln sich durch die Verpflichtung von Stars wie Weß und Zeller den Aufstieg in die Erstklassigkeit „leicht“ macht, hat Gothe das langfristige Ziel mit Spielern aus der Heimatstadt den Aufstieg Erste Liga anzustreben. „Natürlich nicht in diesem Sommer, da ist der Klassenverbleib und weitere Integration der Jugend angesagt“, bleibt Gothe realistisch. Und so wird der RSV das Spiel gegen Köln und Männer wie Zeller, Weißenborn und Weß ganz einfach als besonderes Ereignis sehen.
|
|
RP 09.04.2008 Auf den Spuren der Weltmeister Thomas Grulke (RP) Das Prädikat „Hockeyhauptstadt“ hatte Mönchengladbach am Wochenende einmal verdient. Gleich zwei große nationale Jugendturniere mit insgesamt über 500 Kindern wurden zur Vorbereitung auf die bald beginnende Feldsaison auf den hiesigen Hockey-Plätzen ausgetragen.
„Unser Turnier ist mittlerweile in Deutschland bekannt, wir mussten vielen Vereinen sogar absagen“, erklärte Jan Klatt vom Ausrichter, der Hockeypark GmbH, zum dritten Grays-Cup im WM-Stadion.
16 U14-Mannschaften (jeweils acht im Jungen- und Mädchen-Wettbewerb) aus ganz Deutschland nahmen teil. Und die rund 250 Kinder waren begeistert, einmal in dem Stadion spielen zu dürfen, wo Deutschlands Männer 2006 Weltmeister wurden. Entsprechend stand der Spaß im Vordergrund, wobei der sportliche Erfolg für die beiden Teams des Gladbacher HTC nicht ausblieb. Die A-Mädchen kamen sogar ins Finale, unterlagen nur knapp dem Berliner HC 2:3. Die A-Knaben konnten da nicht ganz mithalten und belegten Platz fünf, Sieger wurde der UHC Hamburg. „Vielleicht lag es daran, dass die Hamburger privat bei uns untergebracht waren“, scherzte Klatt. Schon in zwei Wochen werden seine Schützlinge zum UHC fahren und an einem Turnier teilnehmen.
Viele neue Kontakte knüpfte der RSV, der erstmals ein nationales Jugendturnier dieser Größenordnung auf seiner Anlage organisierte. 300 Kinder aus 28 Mannschaften der B- und C-Knaben bzw. -Mädchen tummelten sich auf dem Kunstrasen im Grenzlandstadion. Die Idee zu dem Turnier hatte eine Gruppe engagierter Eltern im letzten Sommer entwickelt. „Wir haben erstaunlich schnell das Teilnehmerfeld voll gehabt. Und die Resonanz der Vereine ist super“, sagte Volker Starck aus dem Organisationsteam, das ganze Arbeit geleistet hatte. Neben dem Kunstrasen war eine kleine Zeltstadt aufgebaut, davor dem durch die Witterung schlammigen Untergrund mit Stahlbrettern getrotzt und für die Teams ein Fahrdienst mit einem großen Bus organisiert worden. Auch sportlich war der RSV sehr zufrieden. Die erste Mannschaft der Knaben B gewann ihren Wettbewerb durch einen 1:0-Finalsieg gegen die ETG Wuppertal, das erste Team der C-Mädchen setzte sich im entscheidenden Spiel der Endrunde gegen Blau-Wessi Berlin 2:0 durch.
Das Turnier war ein solcher Erfolg, dass die Eltern schon an das nächste Jahr denken. „Wir werden sicher wieder etwas auf die Beine stellen“, sagte Starck. Im Frühjahr 2009 könnte also erneut Deutschlands Hockey-Jugend Mönchengladbach für zwei Tage zur Hockeyhauptstadt machen.
|
|
Rheydter SV im DM-Finale vertreten: Michael von Ameln pfiff Finale Gerade war der Rheydter Schiedsrichter Michael von Ameln vom Spö vom 5-Nationen-Turnier aus Südafrika zurückgekehrt, als er die Nominierung zur Hallenhockeyendrunde erhielt. Am vergangenen Samstag stand der 36-jährige selbständige Bankkaufmann dann im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Auf Grund der gezeigten Leistung wurde der Schiedsrichter des Rheydter SV dann zum Finale angesetzt. In Hamburg spielten die besten vier Herrenteams in zwei Halbfinal- und einem Endspiel den diesjährigen Deutschen Meister aus. Im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft standen sich dann alte Bekannte gegenüber: Mit dem Traditionsclub Rüsselsheimer RK und Schwarz-Weiß Neuss zwei Mannschaften, die der Hockeyunparteiische gut kennt. Die Spiele verliefen dann entsprechend reibungslos. „Nicht nett war nur, daß sowohl am Samstag beim Halbfinale als auch am Sonntag die überwiegenden Spielanteile in meinem Zuständigkeitsbereich lagen“, kommentierte von Ameln augenzwinkernd die beiden Spiele. Anfangs habe er sich noch auf die Halle einstellen müssen, da er gerade erst vom 5-Nationen-Turnier in Südafrika zurückgekehrt war. Deutscher Meister wurden die Hessen, die das Team um Nationalspieler Sebastian Draguhn mit 6 zu 3 schlugen.
|
RP 15.01.2008

RP 14.01.2008

|
RP 10.01.2008 ..........Ganz schön harte Brocken erwarten den Rheydter SV zum Jahresauftakt in der Zweiten Bundesliga. Erster Gegner ist am Samstag (18 Uhr) zu Hause Blau-Weiß Köln. Sonntag (12 Uhr) geht es dann zu Rot-Weiß Köln. Rot-Weiß ist Erster, hat bereits doppelt so viel Punkte wie der RSV gesammelt. Blau-Weiß hat nur zwei Punkte mehr und steht direkt vor Rheydt auf dem zweiten Tabellenplatz. Mit seinen neun Punkten ist der RSV recht sicher in der Zweitklassigkeit, ein Aufstieg ist in diesem Jahr nicht drin, dafür ist Rot-Weiß mit seinem mit Nationalspielern gespickten Team einfach zu stark. Der zweite Platz ist zwar noch zu schaffen. Doch ob am Ende Zweiter oder Dritter, das ist nicht wichtig. Nach diesem Doppelspielwochenende stehen noch zwei Spiele an. Die Rheydter gehen gelassen in die Partien, wollen allerdings nicht „punktlos aus dem Doppelspielwochenende“, sagt RSV-Trainer André Schiefer. „Nett wäre es, wenn wir Blau-Weiß schlagen, dann sind wir nämlich Zweiter. Und wirklich schön wäre es, Rot-Weiß zu ärgern“, sagt der Coach lachend. Vor allem zu Hause gegen Blau-Weiß erwartet Schiefer „ein spannendes Spiel, und da unsere Form schon einmal schwanken kann sind wir gewarnt und wollen keineswegs wie zum Beispiel gegen Leverkusen zuletzt komplett versagen, sondern eher wie gegen Bonn, wo wir im letzten Spiel letztes Jahr wieder zu unserer Form fanden, gewinnen“, sagt Schiefer
|
Rheinische Post 08.01.08

|
|
|
Letztes Update 15.12.2008 | | | Copyright© Rheydter Spielverein Hockey & Tennis e.V. 2007 |  |  |
|